Wie ich denke
Wie ich denke
Ein paar Prinzipien, nach denen ich Produkte, Unternehmen und Veränderung beurteile.
Es fängt immer mit dem Kundenbedürfnis an
Verstehen, was jemand wirklich braucht. Bis heute ist das A und O. Sonst ist es technische Spielerei.
Bei Lexware Office haben wir fast ein Dreivierteljahr nichts anderes gemacht.
Erzählt bei Lifeline mit Sachar Klein, 8. April 2025.
Der Markt bestimmt, was wir machen. Nicht wir
Zaplive hat technisch funktioniert. Der Markt war nicht so weit, und der Markt hat recht, auch wenn er unrecht hat.
Erzählt bei Lifeline mit Sachar Klein, 8. April 2025.
Dass es geht, heißt nicht, dass es jemand braucht
Es ist toll, dass es geht, aber es braucht halt keiner, dann nutzt es auch nix. Dieser Satz hat mich ein Unternehmen gekostet.
Erzählt bei Lifeline mit Sachar Klein, 8. April 2025.
Autonomie braucht ein Ziel
Teams werden nicht besser, wenn man ihnen den Weg vorgibt. Sie werden besser, wenn das Ziel klar ist und der Weg ihnen gehört.
Bei Blue Ocean war das die ganze Idee. Beim Lena Prinzip ist es dieselbe Idee, nur gilt sie jetzt auch für eine KI.
Erzählt bei L'Extra Mile, 9. Dezember 2025.
Marke wird wichtiger, wenn Produkte kopierbar werden
KI beschleunigt die Entwicklung. Funktionen, Code und Kanäle sind irgendwann bei allen gleich. Vertrauen, Haltung und Community sind es nicht.
Erzählt bei brand eins Podcast, 1. Mai 2026.
Scheitern ist Information
Ich romantisiere das nicht. Zaplive ist gescheitert, und die 16 nach dem Marktstart von Lexware Office hat mich eine Woche lang heruntergezogen.
Beides hat spätere Entscheidungen verändert. Das ist der ganze Wert daran.
Erzählt bei Lifeline mit Sachar Klein, 8. April 2025.
Bau etwas, das bleiben kann
Ein Titel von 1997, der immer noch läuft. Ein Produkt, das Abende zurückgibt. Ein Möbelstück, das nach vierzig Jahren noch trägt. Es ist dieselbe Frage.
Nicht alles bleibt. Aber es lohnt sich nur, wenn es eine Chance hat.
Und ein eigener Satz, der alles zusammenhält: Innovation is no insurance.