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Christian Steiger

Mein Weg

Von 1973 bis heute, mit einem Ausblick

  1. 1973
    Geboren in Freiburg im Breisgau. Die Stadt ist bis heute mein Wohnort und mein Arbeitsort. Der kleine Christian hat eine Zahnspange und eine Brille. Und Haare hatte ich noch.
  2. 1993
    Mein erstes eigenes Keyboard. Der Anfang der Musik, langsam, mit dem, was die Technik damals hergibt.
  3. 1995
    Ich studiere Medieninformatik an der Fachhochschule Furtwangen und schließe 1999 als Dipl. Inform. (FH) ab. Parallel dazu entsteht nachts im Studio die Musik.
  4. 1997
    Der Europa-Park eröffnet die Achterbahn Euro-Mir. Lift Off!, der Titel, der die Bahn trägt, stammt komplett von mir und Ben Klug, dazu sieben der zehn Titel des Soundtrack-Albums. Im selben Jahr erscheint meine erste eigene Platte.
    Cover des Albums Project Euro MIR, ein gelbes Wappen mit Stern und Erdkugel auf blauem Grund
    Das Album zum Soundtrack, Calren Records 1997. Artwork von comprende, Gestaltung von lasse.
  5. 1999
    Ich steige bei der Haufe Mediengruppe ein, zur Hochzeit der New Economy. Es folgen die Leitung von eCommerce und später von Programm- und Projektmanagement.
  6. 2008
    Ich gründe die Zaplive Media GmbH, eine Plattform für Live-Streaming und Web-TV. Drei Jahre bevor Twitch als eigene Plattform startet. Wir streamen Safaris live aus Südafrika und lernen: Aus dem Busch zu streamen ist leichter als durch manche deutsche Stadt. 2010 ist es vorbei. Wären wir weitergekommen, würde ich mich heute vermutlich über Jachten unterhalten. Zu früh dran zu sein ist eine besondere Form des Scheiterns, sie lehrt Timing.
    Christian Steiger hinter einer Videokamera, auf deren Klappmonitor er selbst zu sehen ist
    Im Büro von Zaplive, 19. September 2008. Auf dem Klappmonitor der Kamera läuft schon das Bild, das gesendet wird. Eigenes Foto.
  7. 2010
    Zurück bei Haufe, mit dem Auftrag, den Bereich Blue Ocean von null aufzubauen. Ein halbes Jahr lang begleite ich dazu ein Studententeam im Stanford-Programm ME310, gemeinsam mit der Universität St. Gallen. Ende des Jahres beginne ich mit lexoffice, als Mitarbeiter Nummer 0.
    Fünf Menschen des Design-Thinking-Teams nebeneinander vor einem Gebäude in Stanford
    Mit dem Design-Thinking-Team in Stanford, 21. Oktober 2010.
  8. 2012
    lexoffice geht an den Markt. Ich dachte, mit der Marke Lexware im Rücken geht das mal eben. Ging es nicht, die ersten Kunden waren Türklinkenputzen. Am Ende des ersten Jahres sind es trotzdem 5.000 Kunden. Bis 2019 führe ich als Geschäftsbereichsleiter Innovation und neue Produkte der Haufe Group, mit über 150 Menschen.
    Christian Steiger mit Mikrofon vor einem lexoffice-Banner
    Beim lexoffice Beach Camp in Hamburg, 23. Juni 2016.
  9. 2019
    Ich werde CEO Business Group Lexware. Die Mission in drei Worten: Unternehmertum einfach machen. Im selben Jahr bekommt lexoffice Lohn und Gehalt, läuft komplett auf AWS und öffnet sich mit einer Schnittstelle für andere Software. Dazu startet die Initiative Tell Your Story, die Selbstständigen eine Bühne gibt, mit einem Magazin, das in nationalen Medien erscheint.
    Christian Steiger vor einer Wand mit beschrifteten Haftnotizen
    Juli 2019. Bildquelle: Haufe Group.
  10. 2020
    Lexware Buchhaltung wird 25 Jahre alt. Die erste Version haben 1995 vier Leute entwickelt. Heute arbeiten bei Lexware über 500 Menschen.
  11. 2022
    Am 17. Januar startet die bisher größte Kampagne für die Marke Lexware, #MachDeinenTraumZumErfolg. Im November bekommt sie den Effie „Evergreen“.
  12. 2023
    Nach fast 25 Jahren Partnerschaft wird Lexware Exklusivpartner und Ärmelsponsor des SC Freiburg. Gemeinsam starten wir „Support Your Local Heroes“ für den Amateur- und Breitensport.
  13. 2024
    Aus lexoffice wird Lexware Office. Am 17. Oktober feiern 700 Gäste beim Lexware Festival in den Black Forest Studios fünf Jahre Tell Your Story.
  14. 2025
    Ab dem 1. April führe ich Lexware zusammen mit Carsten Block, der Co-Geschäftsführer wird. Im Juni startet der Lexware Tell Your Story Podcast, den ich moderiere. Das Lena Prinzip kommt erstmals auf die Bühne, im Oktober beim Business Creator Summit und beim Black Forest Space.
  15. 2026
    Das Lena Prinzip erscheint auf das-lena-prinzip.de. Handelsblatt und Badische Zeitung greifen es auf. Im Frühjahr wird bekannt, dass der Europa-Park die Euro-Mir abbaut. Es folgen eine Petition mit rund 75.000 Unterschriften und über zwanzig Zeitungsartikel, mein Reel über den Soundtrack kommt auf über 4,2 Millionen Aufrufe. Am 12. Juni bestätigt der Park, dass die Melodie bleibt. Lexware wird Trikot-Hauptsponsor des SC Freiburg.
  16. 2027
    Am 9. Januar verabschiedet der Europa-Park die Euro-Mir nach dreißig Saisons. Die Melodie bleibt.

Der ausführliche Werdegang steht bei Lexware, die persönliche Fassung auf das-lena-prinzip.de, die Musik ausführlich auf urban-listening.com.

Abseits

Was mich außerhalb der Arbeit hält

Ein Satz von Charles Eames hängt über allem, was ich gern habe, und über vielem, was ich beruflich mache: „The details are not the details. They make the design.“

Lounge Chair und Ottoman von Charles und Ray Eames auf einem runden Teppich
Lounge Chair und Ottoman, Charles und Ray Eames, 1956. Eigenes Foto

Design und Möbel

USM und Vitra, ganz besonders, dazu Gufram und Licht von Hue. Der Lounge Chair von Charles und Ray Eames, die Uhren von George Nelson, die Korkschalen von Jasper Morrison, die Vögel von Kay Bojesen, das Haller-System von USM. Der Look, ja. Aber genauso die Geschichte jedes einzelnen Stücks: wer es entworfen hat, warum es so aussieht, woher es kommt, und dass es Jahrzehnte hält. Dieselbe Idee wie bei Software.

Was einzelne Menschen geschaffen haben

Mich fasziniert, wenn hinter einem Werk eine Person steht, die es zu Ende gedacht hat. Ein Möbelstück, ein Album, ein Programm. Die Bücher des Taschen Verlags sind dafür mein Regal: Architektur, Design, Fotografie, in der Ausführlichkeit, die das Thema verdient.

Star Wars

Seit Kindertagen. Eine Geschichte, die 1977 begann und ein Universum wurde, gebaut von Leuten, die Modelle klebten, Kostüme nähten und Klänge erfanden. Wieder: Details, die das Ganze machen.

Freiburg

Geboren, geblieben, nie ernsthaft weg. Die Stadt ist die Konstante hinter allem: dem Studio, der Firma, der Achterbahn eine halbe Stunde nördlich, dem Verein im Stadion.
Drei Leben in 30 Sekunden: Musikproduzent, Gründer, Intrapreneur.

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