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Christian Steiger

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Beiträge 2026

Alle 172 Beiträge, die ich 2026 auf LinkedIn veröffentlicht habe, im vollen Text. Ein Klick auf einen Beitrag klappt ihn auf.

Die Beiträge stehen im damaligen Wortlaut. Zahlen, Titel und Produktnamen entsprechen dem Stand ihres Datums.

  1. Bevor der große Vorfall kam, hatten sich die Agenten längst ihr eigenes Messageboard gebaut.OpenAI beschreibt das im eigenen Bericht vom August 2026. In internen Sicherheitstests umgingen Modelle …
    Christian Steiger lehnt entspannt in einem grauen Sessel im Büro, Laptop auf dem Hocker. Schrift: Regeln reichen nicht. Jemand muss hinschauen.

    Bevor der große Vorfall kam, hatten sich die Agenten längst ihr eigenes Messageboard gebaut.

    OpenAI beschreibt das im eigenen Bericht vom August 2026. In internen Sicherheitstests umgingen Modelle Isolationsgrenzen, nutzten nicht vorgesehene Kommunikationswege und verschafften sich Netzzugang.

    Die Schlagzeile war der Einbruch. Im Bericht steht weiter unten etwas, das mich mehr beschäftigt. Die frühen Signale waren da, sie kamen nur nie an einer Stelle zusammen, an der jemand sie einordnen konnte.

    Das ist eine Frage der Organisation.

    Regeln beantworten die Frage vorher. Was darf ein Agent, worauf hat er Zugriff, wo sitzt der Stoppknopf. Wichtig, aber das deckt nur ab, was jemand vorher durchdacht hat.

    Die zweite Frage kommt später. Ein Agent findet einen Weg, den niemand modelliert hat. Dann hilft dir das Ergebnis wenig, du musst nachvollziehen können, was er unterwegs getan hat, auch die Umwege.

    Das amerikanische Normungsinstitut NIST hat im März 2026 beschrieben, wie dünn genau diese Beobachtung im laufenden Betrieb noch ist. Protokolle liegen verstreut, Standards fehlen.

    Für ein kleines Unternehmen klingt das größer, als es ist. Ein Verantwortlicher, mitgeschriebene Aktivitäten und ein fester Termin, an dem jemand draufschaut.

    Ich halte nichts davon, Fehler zu romantisieren. Ein Fehler nützt nur, wenn ihn jemand sieht.

    Wenn dein Agent morgen etwas Unerwartetes tut, würdest du es überhaupt mitbekommen?

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  2. Wie schaffen 500 Menschen das, wofür es klassisch 5.000 gebraucht hätte?Das war die Frage beim All Hands, vor allen 500 bei Lexware. Wir wollen mit dieser Mannschaft deutlich …
    Christian Steiger auf der Bühne beim Lexware All Hands vor vollem Saal, auf der Leinwand: Unternehmertum einfach machen.

    Wie schaffen 500 Menschen das, wofür es klassisch 5.000 gebraucht hätte? Das war die Frage beim All Hands, vor allen 500 bei Lexware.

    Wir wollen mit dieser Mannschaft deutlich mehr erreichen.

    Für fast jedes Thema arbeiten bei uns heute viele Spezialisten zusammen, oft mehrere Menschen pro Rolle, dazu Dienstleister im Hintergrund. Dazwischen liegen Übergaben, und jede Übergabe kostet Zeit.

    Genau dieses Dazwischen wird gerade "flach".

    Was das für die Leute heißt, haben wir klar gesagt. Die Menschen bleiben, ihre Rollen werden andere. Jeder von uns muss dafür Dinge loslassen, die er heute gut kann.

    Wer heute Aufgaben verteilt, bewertet morgen Ergebnisse und versteht Kunden besser, als ein Modell es je könnte.

    Dafür geben wir unserer KI kein Repertoire an Prompts, sondern ein Mandat mit Ziel, Rahmen, Werten, Eskalation und Kontrolle. Das ist das Lena Prinzip, und wir wenden es zuerst auf uns selbst an.

    Erfunden haben das übrigens die Selbstständigen. Wer Angebote schreibt, Rechnungen stellt, Kunden betreut und abends noch die Buchhaltung macht, arbeitet längst so.

    Wenn wir diesen Leuten zeigen wollen, wie Arbeit mit einem KI-Co-CEO aussieht, müssen wir es vorher selbst können.

    Welche Rolle in deinem Team sieht in zwei Jahren völlig anders aus?

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  3. Michael Fritz hat auf unserer Festivalbühne in Hamburg gesagt, er würde alles noch einmal genauso machen.Zwei Sätze später sagte er, für seine Kinder würde er diesen Job sofort aufgeben. Beides stimmt …
    Videostandbild: Micha Fritz mit Hut am Mikrofon, Schrift: Mit dem goldenen Löffel aufgewachsen!

    Michael Fritz hat auf unserer Festivalbühne in Hamburg gesagt, er würde alles noch einmal genauso machen. Zwei Sätze später sagte er, für seine Kinder würde er diesen Job sofort aufgeben.

    Beides stimmt gleichzeitig, und genau deshalb ist mir der Moment geblieben.

    Wir haben den Lexware Tell Your Story Podcast live vor Publikum aufgenommen. Michael hat über etwas gesprochen, das sonst niemand anspricht. Gründen und Unternehmertum werden gerade total glorifiziert und abgefeiert, sagt er, dabei kennt jeder, der gegründet hat, diese schlaflosen Nächte.

    Seine Beispiele klangen trotzdem nach Spaß. Beim Hurricane Festival haben sie die Leute gebeten, ihre Becher auf die Bühne zu werfen, viertausend Stück kamen zusammen. Völliger Quatsch, sagt er, aber einfach machen.

    Am Ende stand ein Satz, den ich seitdem nicht loswerde. Jeder Tag ist anders, jeder Tag ist eher freudvoll und macht Spaß. Und für die Kinder würde er trotzdem morgen aufhören.

    Das ist die ehrlichste Beschreibung von Selbstständigkeit, die ich dieses Jahr gehört habe.

    Würdest du deinen Job sofort aufgeben, wenn es für deine Familie das Richtige wäre?

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  4. 56 Prozent würden einer KI einen ganzen Aufgabenbereich übergeben.Gemacht haben es bisher 5 Prozent. Die Zahlen stammen aus unserer Umfrage unter knapp 3.000 kleinen …
    Christian Steiger auf der Bühne des BIG BANG KI Festivals vor vollem Saal, auf der Leinwand: Denkt um. Jetzt. Schrift: 56 % würden KI mehr Verantwortung geben. Warum macht es dann kaum jemand?

    56 Prozent würden einer KI einen ganzen Aufgabenbereich übergeben. Gemacht haben es bisher 5 Prozent.

    Die Zahlen stammen aus unserer Umfrage unter knapp 3.000 kleinen Betrieben. Ich habe noch einmal hineingeschaut, weil mich jemand unter einem Post im August etwas gefragt hat, das ich seitdem nicht mehr loswerde.

    Bricht die Automatisierung nach der ersten Aufgabe einfach ab?

    Die Daten sagen eher ja. Jeder Dritte lässt inzwischen Teilprozesse von einer KI erledigen, eine Rechnung hier, eine Mail dort. Ganze Prozesse gibt kaum jemand ab.

    Am Mut liegt es nicht. Jeder Vierte würde sofort anfangen.

    Es fehlt etwas anderes. 85 Prozent arbeiten ohne KI-Strategie, also ohne festgelegtes Ziel und ohne eigene Regeln dafür, was die KI darf und was nicht. Wer zu dritt einen Betrieb führt, schreibt so etwas nicht abends nebenbei auf.

    Für uns als Softwareanbieter ist das ein klarer Auftrag. Einer KI Verantwortung zu übertragen, muss so einfach werden wie eine Rechnung zu schreiben.

    Welchen Bereich würdest du als Erstes komplett abgeben?

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  5. „Wie sieht bei euch ein ganz normaler Dienstagmorgen aus?", wollte ich am Mittwoch von Luisa und Marcel Knopf wissen.Von außen sind die beiden ein Power Couple. Ihre Antwort klang eher nach Dienstplan. Marcel steht um vier …
    Vorschaubild zu einem Video: Bühnengespräch zweier Menschen in Sesseln vor Publikum, Untertitel „Was macht ihr,“

    „Wie sieht bei euch ein ganz normaler Dienstagmorgen aus?", wollte ich am Mittwoch von Luisa und Marcel Knopf wissen. Von außen sind die beiden ein Power Couple. Ihre Antwort klang eher nach Dienstplan.

    Marcel steht um vier oder fünf Uhr auf und geht mit dem Hund in den Wald. Dort sammelt er sich erst mal, hört einen Podcast oder denkt über ein Problem nach.

    Danach frühstücken sie zusammen mit ihrer Tochter, und Luisa bringt sie in die Schule.

    Gemeinsam stehen die beiden hinter THIS IS MARKETING, heute eines der größten Marketing-Events in Deutschland. Trotzdem ging es in unserem Fireside Chat auf der BLACKFORESTSPACE in Offenburg weniger ums Geschäft als um das Leben dazwischen.

    Ihr Werkzeug dafür sind drei Kalender, in die jeder von ihnen reinschauen kann. Jeder pflegt zwei davon, seinen eigenen und den der Tochter.

    Am meisten hängen geblieben ist mir aber, was sie den Paaren im Saal mitgegeben haben.

    Stützt euch gegenseitig. Schaut, wie ihr den anderen besser machen könnt. Und sprecht über alles, nur eben zum richtigen Zeitpunkt.

    Dahinter steckt viel Disziplin, das haben beide ganz offen gesagt.

    Viele Selbstständige kennen das. Das Geschäft sitzt morgens mit am Frühstückstisch, ob man will oder nicht.

    Wo ist bei dir der feste Punkt am Tag, an dem das Geschäft Pause hat?

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  6. Gestern in Offenburg habe ich vor einem Saal voller Digitalleute behauptet, dass ein Schlüsselanhänger für 20 Cent mehr Bindung schafft als mancher Konzern mit Millionen.In meiner Keynote auf der Black Forest Space ging es um eine unbequeme Frage. Was bleibt dir eigentlich, …
    Christian Steiger auf der Bühne der Black Forest Space in Offenburg vor großen Leinwänden mit dem Tell-Your-Story-Magazin. Schrift: Produkt ist kopierbar, Marke nicht.

    Gestern in Offenburg habe ich vor einem Saal voller Digitalleute behauptet, dass ein Schlüsselanhänger für 20 Cent mehr Bindung schafft als mancher Konzern mit Millionen.

    In meiner Keynote auf der Black Forest Space ging es um eine unbequeme Frage. Was bleibt dir eigentlich, wenn KI jedes Feature in kürzester Zeit nachbaut?

    Meine Antwort war Marke, und dafür habe ich drei Hebel gezeigt.

    1) Gebt das Mikrofon ab.

    2) Öffnet eure Türen.

    3) Schenkt den Menschen einen Moment.

    Der dritte ist der leiseste. Die beste Geschichte dazu hat mir meine Kollegin Sophia erzählt.

    Sie hatte bei TreativeDE bestellt, einem kleinen Shop, der Seifenablagen und Handyhalter aus dem 3D-Drucker verkauft. Als sie das Paket aufmacht, liegt obendrauf ein Schlüsselanhänger mit ihrem Namen, den sie nie bestellt hatte.

    Den Shop kostet das rund 20 Cent und ein paar Minuten Druckzeit. Sophia hat es trotzdem richtig berührt.

    Tobias Harmuth, der den Shop betreibt, will, dass sich seine Kunden wie Menschen fühlen und nicht wie eine Bestellnummer.

    Apple hat das Auspacken, Rituals das Händewaschen in der Filiale. Bei Tobias ist es ein Stück bedrucktes Plastik mit einem Vornamen, und es wirkt genauso.

    Wo ist bei dir der kleine Moment, in dem sich ein Kunde gesehen fühlt?

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  7. Im Juni hat Robin Rombach beim G7-Gipfel vor den Staats- und Regierungschefs gesprochen.Bei der letzten Frage in unserem Podcast musste er erst einmal nachdenken. Die Frage stelle ich am Ende …
    Robin Rombach lachend am Podcast-Mikrofon, Zitat: Es ist gar nicht so einfach, neu zu denken. Darunter das Logo von Tell Your Story.

    Im Juni hat Robin Rombach beim G7-Gipfel vor den Staats- und Regierungschefs gesprochen. Bei der letzten Frage in unserem Podcast musste er erst einmal nachdenken.

    Die Frage stelle ich am Ende jeder Folge im Lexware Tell Your Story Podcast. Welchen Titel hätte ein Film über dein Leben?

    „Das ist ganz schön viel Druck“, hat er gesagt. Dann kam ein einziges Wort. Optimismus.

    Gemeint hat er eine Richtung. Man solle nach vorne schauen und die Vergangenheit nicht zum Zielbild für die Zukunft machen, hat er erklärt. Und dann fiel der Satz, der mir seitdem nachgeht.

    „Es ist gar nicht so einfach, neu zu denken.“

    Das sagt jemand, dessen Team die Technik hinter Stable Diffusion entwickelt hat. Gelernt hat er es, sagt er, mit der eigenen Firma.

    Kurz vor unserem Gespräch hatte er öffentlich kritisiert, wie lange es in Deutschland dauert, eine GmbH zu gründen. Im Podcast hat er das selbst eingeordnet. Manche Abläufe müssten schneller werden, sagt er. Eine Firma aufbauen könne man hier aber trotzdem.

    Black Forest Labs zeigt das. Heute arbeiten dort rund 100 Leute, und ihre Modelle sind weltweit im Einsatz.

    Neu denken muss jeder, der gründet, ob mit Bild-KI oder mit einem Friseursalon.

    Woran merkst du bei dir, dass du gerade an einem alten Weg festhältst?

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  8. Morgen früh wacht deine Stadt auf, und beim Bäcker bleibt das Licht aus.Im Café steht der Stuhl am Fenster leer. Die Heizung fällt aus, und niemand kommt. Fünf Jahre lang hat in …
    Christian Steiger auf der Bühne des Lexware Festivals vor einer Wand aus Hunderten Porträts von Selbstständigen. Schrift: Wenn ihr fehlt, wird's dunkel.

    Morgen früh wacht deine Stadt auf, und beim Bäcker bleibt das Licht aus.

    Im Café steht der Stuhl am Fenster leer. Die Heizung fällt aus, und niemand kommt.

    Fünf Jahre lang hat in Deutschland niemand mehr gegründet. Das war das Gedankenexperiment in meiner Keynote beim Lexware Festival in Hamburg.

    Wir haben es durchgerechnet. Rund 480 Milliarden Euro an Wertschöpfung würden nie entstehen, fast so viel, wie Österreich in einem ganzen Jahr erwirtschaftet. Dazu über 2,3 Millionen Arbeitsplätze, die niemand streichen muss, weil es sie schlicht nie gegeben hätte.

    Trotzdem hört fast jeder, der gründet, denselben Satz. Von den Eltern, vom Partner, ziemlich sicher von der Bank.

    „Bist du sicher?“

    Ich habe ihn selbst gehört, als ich in Zaplive gegründet habe.

    Beim Europa-Park stand der Zweifel sogar in der Zeitung. Vor der Eröffnung 1975 las Roland Mack dort, dass der Pleitegeier über Rust kreist. Gut zwanzig Jahre später habe ich dort die Musik für die Euro-Mir gemacht, und heute ist es der größte Freizeitpark in Deutschland.

    In einem Land, das Unternehmer so dringend braucht, behandeln wir Gründen wie ein Risiko, das man jemandem ausreden muss. Das finde ich verrückt.

    Und doch haben sich 2025 in Deutschland jeden Tag rund 1.900 Menschen selbstständig gemacht.

    Die bessere Frage an sie lautet, was passiert, wenn es klappt. Dann geht morgen früh beim Bäcker das Licht an.

    Wer hat dich gefragt, ob du sicher bist, und was hast du geantwortet?

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  9. 100 Euro gespendet, rund 65 Euro bezahlt.Den Rest trägt das Finanzamt, und kaum jemand rechnet das je nach. Wenn ich über Steuern spreche, geht es …
    Christian Steiger mit Michael Fritz und zwei weiteren Personen auf der Festivalbühne vor dem Spendenrechner auf der Leinwand. Schrift: Das Finanzamt spendet mit.

    100 Euro gespendet, rund 65 Euro bezahlt.

    Den Rest trägt das Finanzamt, und kaum jemand rechnet das je nach.

    Wenn ich über Steuern spreche, geht es sonst fast immer um Zeit und Nerven, die Selbstständige dafür aufbringen. Bei einer Spende legt das Steuerrecht ausnahmsweise etwas drauf.

    Im Juni kam Michael Fritz von Viva con Agua mit einer Idee zu uns. Ein Rechner für die Frage, was dich eine Spende wirklich kostet.

    Fabian Walter, den viele als Steuerfabi kennen, war sofort dabei und hat die Steuerlogik geprüft. Und dann haben wir den Rechner alle zusammen gebaut.

    Die 65 Euro gelten zum Beispiel als Single mit 50.000 Euro zu versteuerndem Einkommen. Wer mehr verdient, spart mehr. Wer über die eigene GmbH spendet, landet bei einem anderen Ergebnis, deshalb fragt der Rechner auch nach der Rechtsform.

    Gestartet haben wir das Ganze zu dritt auf der Bühne beim Lexware Festival in Hamburg.

    Im vergangenen Jahr kam fast ein Viertel aller privaten Spenden im Dezember zusammen. Wer vorher weiß, was die eigene Spende wirklich kostet, gibt vielleicht ein bisschen mehr.

    Ob du spendest, entscheidet das Herz. Wie viel drin ist, zeigt der Rechner.

    Wie entscheidest du, wie viel du spendest?

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  10. Weihnachten 2006 war für mich eine ziemlich beschissene Zeit.Ich war in meinem Job nicht mehr glücklich, und kurz davor war eine sehr gute Freundin gestorben. Dann …
    Christian Steiger lächelnd mit Kopfhörern am Podcast-Mikrofon, im Vordergrund unscharf sein Gesprächspartner.

    Weihnachten 2006 war für mich eine ziemlich beschissene Zeit. Ich war in meinem Job nicht mehr glücklich, und kurz davor war eine sehr gute Freundin gestorben.

    Dann kommen diese großen Fragen. Macht das alles Sinn, was ich hier jeden Tag mache.

    Gut ein Jahr später habe ich dann gegründet, eine eigene Firma mit allem, was dazugehört.

    Der eigentliche Moment kam später. Jemand hat mir freie Hand gegeben. Keine Vorgaben, keine Rücksicht auf bestehende Systeme, lauf einfach los und mach, was du für richtig hältst. Daraus wurde lexoffice, das heute Lexware Office heißt.

    Christian W. Röhl hat mich jetzt im Podcast Asset Class von Scalable Capital gefragt, ob daraus mit Risikokapital im Rücken nicht ein zweites Intuit hätte werden können. Ein Milliardenkonzern statt das, was wir sind.

    Darauf gibt es keine kurze Antwort. Vielleicht sind wir genau da, wo wir sind, weil es gelaufen ist, wie es gelaufen ist.

    Eines weiß ich aber sicher. Bei fast allen Gründern, die ich kenne, stand am Anfang keine Marktanalyse, sondern ein Moment wie dieser Dezember 2006.

    Wer da herkommt, hört nicht beim ersten Gegenwind wieder auf.

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  11. Robin Rombach stand nach dem Abi kurz davor, Musik zu studieren.Last minute hat er sich für Physik entschieden, ohne eine Ahnung vom Programmieren. Heute ist Black Forest …

    Robin Rombach stand nach dem Abi kurz davor, Musik zu studieren. Last minute hat er sich für Physik entschieden, ohne eine Ahnung vom Programmieren.

    Heute ist Black Forest Labs, die Firma, die er mit neun Kollegen gegründet hat, über drei Milliarden Dollar wert. Ihre Bild-KI steckt bei Adobe, Canva, Meta und Microsoft.

    Für unseren Podcast saß ich mit ihm in seinem Büro, mitten in Freiburg. Wir sind beide von hier. Das hat man gleich am Anfang gemerkt.

    Gefrühstückt hat er an dem Morgen eine Bratwurst auf dem Münstermarkt. Keine Rote Lange, dabei ist das die Freiburger Wurst schlechthin. Das musste ich natürlich ansprechen.

    Hängen geblieben ist mir aber eine Geschichte aus seiner Oberstufe. Robin hat sich damals das Musik-Abi in den Kopf gesetzt, obwohl er gar nicht so tief drin war. Gehörbildung musste er erst noch lernen.

    „Wenn ich jeden Tag vier Stunden da reininvestiere, dann kommt auch was bei rum.“

    Genau so ist er später an die Physik herangegangen. Als er merkte, dass er physikalische Systeme nur mit Programmieren simulieren kann, hat er es sich beigebracht und ist darüber bei der KI gelandet.

    Zu den vier Stunden hat er noch einen Satz nachgeschoben, den ich mindestens genauso wichtig finde. Es muss auch Spaß machen.

    Aus der Musik ist kein Beruf geworden. Die vier Stunden am Tag sind geblieben.

    Was hast du dir mal in den Kopf gesetzt, obwohl du gar nicht so tief drin warst?

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  12. Jemand aus meinem Team baut seit über einem Jahr abends etwas Eigenes auf.Erzählt hat er es mir erst vor Kurzem, und eher vorsichtig. Die Vorsicht hat mich beschäftigt, denn das, …

    Jemand aus meinem Team baut seit über einem Jahr abends etwas Eigenes auf. Erzählt hat er es mir erst vor Kurzem, und eher vorsichtig.

    Die Vorsicht hat mich beschäftigt, denn das, was er da macht, ist längst der Normalfall.

    In Deutschland werden gerade mehr Gewerbe angemeldet als im Vorjahr. Und trotzdem zählt die Statistik weniger Selbstständige.

    Beides stimmt. Von allen, die im vergangenen Jahr gegründet haben, sind sieben von zehn neben dem Job gestartet. Sechs von zehn davon behalten ihre Anstellung.

    Die Statistik ordnet jeden nach der Tätigkeit zu, die er zeitlich überwiegend ausübt. Wer angestellt bleibt und abends sein Geschäft aufbaut, steht dort als Arbeitnehmer. Als Gründer ist er unsichtbar.

    Für die Förderung gilt dasselbe. Die meisten Programme und Beratungen setzen einen Vollerwerb voraus, den die wenigsten von ihnen überhaupt wollen.

    Was eine Statistik nicht sieht, sieht am Ende auch keine Förderpolitik.

    Unternehmergeist hat heute oft einen zweiten Kalender.

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  13. Ich habe unser Produkt auf dem iPhone Duo zum ersten Mal in einem Simulator gesehen.In der Hand hatte ich das Gerät nie, ausgeliefert wird es erst am 23. Oktober. Trotzdem weiß ich seitdem, …

    Ich habe unser Produkt auf dem iPhone Duo zum ersten Mal in einem Simulator gesehen. In der Hand hatte ich das Gerät nie, ausgeliefert wird es erst am 23. Oktober.

    Trotzdem weiß ich seitdem, was es für den Arbeitstag von Selbstständigen ändert.

    2.299 Euro. Seit der Ankündigung läuft die Debatte. Zu teuer, zu schwer, zu viel Gerät für zu wenig Nutzen.

    Für Selbstständige ist das die falsche Frage. Bei einem Werkzeug, das jeden Tag im Einsatz ist, entscheidet nicht der Preis, sondern die Zahl der Handgriffe, die es aus dem Tag nimmt.

    Das Bedürfnis kennen wir vom Schreibtisch. Am Laptop legen sich Selbstständige längst zwei Fenster nebeneinander, Belegliste links, Beleg rechts. Genau das fehlt auf dem Telefon.

    Zugeklappt ist das Duo eine Spalte, so wie heute. Aufgeklappt stehen beide nebeneinander. Das ist nur ein Schritt, aber genau der, den du jedes Mal machst, wenn du eine Rechnung prüfst.

    Unsere Entwickler hatten Lexware Office darauf am Laufen, bevor überhaupt jemand ein Gerät in der Hand hatte. Was im Video läuft, ist genau dieser Simulator. Was davon im Alltag wirklich trägt, zeigt sich erst, wenn die Geräte da sind.

    Ob der Preis das wert ist, entscheidet jeder für seinen eigenen Arbeitstag. Mich interessiert etwas anderes. Welche Arbeitsweisen entstehen, wenn der Bildschirm nicht mehr das Limit ist.

    Wenn du den ganzen Tag vom Telefon aus arbeitest, was würdest du als Erstes nebeneinander sehen wollen?

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  14. Über 40.000 Menschen haben gleichzeitig zugeschaut, wie die Bärin Lily in Minnesota ihr Junges bekommt.Das war am 21. Januar 2010, und für die Zeit war es ein Rekord. Ausgespielt haben wir das über zaplive, …

    Über 40.000 Menschen haben gleichzeitig zugeschaut, wie die Bärin Lily in Minnesota ihr Junges bekommt.

    Das war am 21. Januar 2010, und für die Zeit war es ein Rekord.

    Ausgespielt haben wir das über zaplive, die Firma, die ich 2007 in Freiburg gegründet hatte und mit der ich damals selbstständig war. Unser eigener Encoder, dazu der Wowza Media Server auf über 52 EC2 Maschinen bei Amazon (AWS), die sich automatisch hoch und wieder heruntergefahren haben.

    Ich war überzeugt, dass Livestreaming der nächste große Schritt ist.

    Damit lag ich richtig, nur eben zu früh und ohne ein echtes Bedürfnis dahinter.

    Die Technik war da. Der Kunde nicht.

    Diese Lektion begleitet mich bis heute. Im KI-Zeitalter steht ein funktionierender Prototyp in wenigen Tagen, und wo früher ein ganzes Team nötig war, reicht heute eine Person.

    Umso größer ist die Versuchung, etwas zu bauen, weil es geht.

    Entscheidend ist am Ende aber nur, ob jemand darauf wartet.

    Mehr dazu im Interview mit Julia Donáth-Kneer für die Rubrik „Gut beraten" bei Netzwerk Südbaden. Danke für das gute Gespräch.

    Baust du gerade etwas, weil du es kannst, oder weil jemand darauf wartet?

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  15. 1997 hat Filipos Klein als Spüler angefangen.Am Donnerstag saß er im Saal, während ich auf der Bühne seine Geschichte erzählt habe. Das ist der Grund, …

    1997 hat Filipos Klein als Spüler angefangen. Am Donnerstag saß er im Saal, während ich auf der Bühne seine Geschichte erzählt habe.

    Das ist der Grund, warum wir Selbstständigkeit feiern. Nicht weil sie leicht wäre, sondern weil sie fast immer klein anfängt und fast nie gesehen wird.

    Beim fünften Lexware Festival im Schuppen 52 standen sehr viele Menschen auf der Bühne, die genau das vormachen.

    Zoe Wees hat den Abend eröffnet. Danach haben Christiane Stein und ich begrüßt, und sie hat uns durch den ganzen Tag geführt.

    Sara Urbainczyk, Sebastian Tigges und Kathi Binnig haben über Selbstständigkeit mit Kind gesprochen. Caroline Nichols, Melvin Lamberty und Toyah Diebel über das Verkaufen im Netz. Lara Sophie Bothur, Fabian Walter und Aaron Troschke darüber, wie aus Reichweite ein Geschäft wird, moderiert von Adil Sbai. Leoni Lencinas, Ben Berger und Christoph Filser darüber, wie aus Followern Kunden werden. Und mit Aya Jaff und Till Gurka saß ich selbst auf dem KI-Panel.

    Parallel lief die Impulse Zone mit Lukas Weisser, Maximilian Froehlich, Sarah-Lisa Besemer, Britta Behrens und Kasia (Dr. Katarzyna). Am Expertendeck haben Fachleute den ganzen Abend Fragen zu Steuern und Buchhaltung beantwortet.

    Beim Live-Podcast war Michael Fritz mein Gast. Am Ende kam Fabian Walter dazu, und wir haben gemeinsam den Spenden-Steuer-Rechner gestartet.

    Vier Gründer haben beim Founders Pitch vor vollem Saal gepitcht.

    Und zum Schluss standen Max Herre, Joy Denalane und Samy Deluxe auf der Bühne.

    Danke an alle, die mit mir dort oben waren, und an alle, die davor saßen.

    Nächstes Jahr sehen wir uns in München.

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  16. Faul sind die Jungen nicht.Sie fragen nur schneller, warum wir etwas eigentlich so machen. Das nervt manchmal. Meistens haben sie …

    Faul sind die Jungen nicht. Sie fragen nur schneller, warum wir etwas eigentlich so machen.

    Das nervt manchmal. Meistens haben sie recht.

    Das habe ich BILD auf dem Lexware Festival gesagt. Patricia Platiel hat fünf Leuten dieselbe Frage gestellt, ob die Jungen fauler sind als die Alten oder nur anders arbeiten. Am meisten überrascht hat mich, wie nah wir beieinander lagen, obwohl zwischen der Jüngsten und mir 26 Jahre liegen.

    Katharina Kreutzer, 27, hat MUVN gegründet. Die Jungen haben keine Geduld mehr für Leerlauf, sagt sie. Kira Marie Cremer fragt, warum wir eigentlich so stolz darauf sind, dass die Alten so viel ausgehalten haben.

    Adil Sbai von WeCreate sieht dahinter vor allem ein Führungsproblem. Und Christian Justenhoven, Zahnarzt und Gründer von Zapa, der bei uns den Founders Pitch gewonnen hat, sagt es am kürzesten. Wer gründet, kann sich Faulheit nicht leisten.

    Wir Älteren haben Fleiß oft an der Uhr gemessen. Unsere Kunden sind Handwerker, Friseure, kleine Läden. Die werden danach beurteilt, ob die Arbeit gut ist.

    Wenn eine junge Kollegin in zwei Stunden fertig ist, wofür ich früher zwei Tage gebraucht habe, will ich wissen, wie sie das macht.

    Bei uns heißt das Absprache & Aussprache. Wir machen klar aus, was rauskommen soll, und wenn es hakt, wird das früh und ehrlich gesagt. Wer sich daran hält, kann arbeiten, wann und wo er will.

    Woran misst du Fleiß?

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  17. Gestern Abend, kurz vor dem Konzert, bin ich einmal durch den ganzen Schuppen 52 gelaufen.Überall Gespräche, an den Tischen und zwischen den Bühnen. Über 1.000 Selbstständige beim fünften Lexware …

    Gestern Abend, kurz vor dem Konzert, bin ich einmal durch den ganzen Schuppen 52 gelaufen.

    Überall Gespräche, an den Tischen und zwischen den Bühnen. Über 1.000 Selbstständige beim fünften Lexware Festival in Hamburg.

    Ganz schön groß geworden, habe ich kurz gedacht.

    Selbstständigen eine Bühne zu geben, ist unsere Mission bei Lexware Tell Your Story. Das Festival legt noch etwas drauf, weil hier alle am selben Tag am selben Ort sind und sich wirklich begegnen.

    Auf der Story Stage lief fast sieben Stunden Programm. Selbstständig mit Kind, Handwerk und Handel, Verkaufen im Netz, KI im eigenen Betrieb.

    In der Impulse Zone liefen parallel kompakte Workshops, von Sichtbarkeit auf LinkedIn bis zu der Frage, warum Jasagen zum Reflex wird. Am Expertendeck haben Fachleute den ganzen Abend Fragen zu Steuern und Buchhaltung beantwortet. Und vier Gründer haben beim Founders Pitch ihre Idee vor dem vollen Saal vorgestellt.

    Ein echtes Festivalprogramm also, zum Zuhören und zum Mitmachen.

    Dazwischen habe ich den ganzen Tag mit Menschen gesprochen, die ich lange kenne, und mit welchen, die ich gestern zum ersten Mal getroffen habe.

    Das ist das, was mir von solchen Tagen am stärksten bleibt. Zu hören, woran andere gerade arbeiten, und dabei zu merken, dass eine Frage, die sich sehr persönlich anfühlt, in so einem Raum fast jeder kennt.

    „Für uns seid ihr die Größten", habe ich in meiner Keynote gesagt.

    Und genau deshalb machen wir weiter.

    Nächstes Jahr dann in München.

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  18. Wir reden den ganzen Tag darüber, wie KI unsere Arbeit verändert.Gestern Abend standen sechzig Selbstständige in einer Padelhalle in Hamburg und redeten über etwas ganz …

    Wir reden den ganzen Tag darüber, wie KI unsere Arbeit verändert. Gestern Abend standen sechzig Selbstständige in einer Padelhalle in Hamburg und redeten über etwas ganz anderes.

    Ja, mir ist bewusst, wo ich das gerade schreibe.

    Padel und Dine am Abend vor dem Lexware Festival. Viele kannten sich schon. Ein paar haben sich gestern zum ersten Mal getroffen.

    Nach den ersten Ballwechseln wurde gelacht, gewechselt, neu gemischt. Wer eben noch gegeneinander gespielt hatte, stand kurz darauf zusammen am Rand und redete weiter.

    Später am Tisch ging es um Familie und Unternehmen gleichzeitig. Jemand fragte, wie man bei KI überhaupt hinterherkommen soll und wie man Entscheidungen trifft, wenn man selbst noch nicht weiß, was richtig ist.

    Solche Gespräche entstehen nicht beim Scrollen.

    Je digitaler unsere Arbeit wird, desto mehr brauchen wir solche Abende.

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  19. Wenn mich jemand nach unserem größten Wettbewerber fragt, erwartet er einen Firmennamen.Es ist Excel. Daneben die Schuhschachtel mit Belegen, der Ordner im Regal, das Heft mit dem Bleistift. Das …

    Wenn mich jemand nach unserem größten Wettbewerber fragt, erwartet er einen Firmennamen.

    Es ist Excel.

    Daneben die Schuhschachtel mit Belegen, der Ordner im Regal, das Heft mit dem Bleistift.

    Das sagt wenig über die Konkurrenz und viel über die Lage. Millionen Selbstständige in Deutschland führen ihre Zahlen bis heute von Hand.

    Das hat nichts mit Unwissen zu tun. Der Wechsel kostet einen Abend, den keiner hat, und es läuft ja irgendwie. Niemand hält sein Geschäft an, um ein Werkzeug zu suchen.

    Deshalb finde ich die Frage nach dem Wettbewerb falsch gestellt. Der größte Teil dieses Marktes hat noch gar nicht angefangen.

    Wer heute mit der Hand bucht, ist niemandes Kunde. Ihm fehlt jeden Monat ein Abend.

    Darüber habe ich eine Stunde mit Erik Siekmann im Marketing Transformation Podcast gesprochen.

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  20. Am Donnerstag wird der Schuppen 52 am Hamburger Hafen einen Tag lang das größte Büro für Selbstständige in der Stadt.Über 1.000 kommen zum fünften Lexware Festival, dem ersten in Hamburg. Angefangen haben wir in Freiburg, …

    Am Donnerstag wird der Schuppen 52 am Hamburger Hafen einen Tag lang das größte Büro für Selbstständige in der Stadt. Über 1.000 kommen zum fünften Lexware Festival, dem ersten in Hamburg.

    Angefangen haben wir in Freiburg, letztes Jahr war Berlin, am 1. Oktober sind wir im Schuppen 52, direkt am Hafen. Nach Berlin haben wir uns gefragt, ob wir das weitermachen. Die Rückmeldungen haben die Frage beantwortet.

    Falls du noch nie da warst, es ist kein Kongress. Zwei Bühnen, Workshops, Musik, und den ganzen Tag Leute, die dasselbe machen wie du.

    Am Donnerstag läuft ein Panel mit dem Titel „Selbstständig mit Kind“. Nebenan werden die Kinder betreut, kostenlos, von drei bis acht Jahren.

    Das ist für mich der Unterschied zwischen einer Veranstaltung über Selbstständige und einer für Selbstständige.

    Zoe Wees eröffnet um 16 Uhr. Um 20:15 Uhr pitchen vier Gründungen, und das Publikum entscheidet, wer gewinnt. Dazwischen läuft das Expertendeck durchgehend, mit Steuerberaterin, Coach und unseren Leuten, ohne Termin.

    Was mir von Berlin geblieben ist, sind trotzdem die Pausen. Die Momente, in denen jemand erzählt hat, was bei ihm schiefgelaufen ist. Und wie er weitergemacht hat.

    Wenn du dort jemanden triffst, der deine Situation kennt, wird aus einem „Das kenne ich“ ziemlich schnell ein „So könnte es auch gehen“.

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  21. Stell dir eine Schreinerei vor, deren Webseite seit Jahren gut bei Google steht.Trotzdem taucht sie bald vielleicht nirgendwo mehr auf. Der Grund liegt bei den Einkaufsagenten, die das …

    Stell dir eine Schreinerei vor, deren Webseite seit Jahren gut bei Google steht. Trotzdem taucht sie bald vielleicht nirgendwo mehr auf.

    Der Grund liegt bei den Einkaufsagenten, die das Suchen übernehmen. Ein Agent klickt sich nicht durch Bilder und Angebote wie ein Mensch. Er liest Daten.

    Das Web, wie wir es kennen, ist auf menschliche Aufmerksamkeit gebaut. Klick, Werbung, Anzeige. Ethan Zuckerman hat dieses Modell 2014 im Atlantic die Ursünde des Internets genannt. Für einen Agenten zählt davon nichts, er hat keine Aufmerksamkeit für ein Banner.

    Das ist keine Zukunftsmusik. Cloudflare hat im Juli 2025 damit angefangen, Crawler für den Zugriff zahlen zu lassen, und baut das Modell inzwischen auf Bezahlung pro Antwort um. Google hat im Januar 2026 mit UCP einen offenen Standard für Agenten-Einkauf gestartet und im Mai den Universal Cart dazu, der in Suche, Gemini, YouTube und Gmail greift. OpenAI und Stripe haben mit dem Agentic Commerce Protocol den Kaufabschluss direkt in ChatGPT gebracht.

    Seit April sitzen Amazon, Meta, Microsoft, Salesforce und Stripe im UCP-Gremium. Der Standardstreit ist damit entschieden.

    Für eine Schreinerei ist das die gute Nachricht. Es gibt jetzt einen Datenstandard und nicht drei. Saubere Produktdaten, Verfügbarkeit und Lieferbedingungen werden zu einer Aufgabe, die man einmal richtig macht.

    Ob eine Maschine dich versteht, entscheidet künftig mit darüber, ob ein Mensch dich findet.

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  22. Für Lexware Office, damals noch lexoffice, haben wir monatelang Needfinding gemacht.Gespräche, Beobachtungen, ein ganzer Designprozess, nur um das Produkt genau auf die echten Bedürfnisse zu …

    Für Lexware Office, damals noch lexoffice, haben wir monatelang Needfinding gemacht. Gespräche, Beobachtungen, ein ganzer Designprozess, nur um das Produkt genau auf die echten Bedürfnisse zu bauen.

    Dann kam die erste Messung. NPS 17.

    Das war das große Tal der Tränen. Ich habe an dem ganzen Vorgehen gezweifelt, nicht nur an dem Produkt. Wenn wir so viel Aufwand in das Verstehen stecken und am Ende steht diese Zahl da, was machen wir dann grundsätzlich falsch?

    Einer unserer Geschäftsführer hat gemerkt, wie gedrückt ich war, und mir eine Frage gestellt.

    „Hast du eigentlich mal gelesen, was die Leute schreiben?“

    Da stand nicht, dass das Konzept falsch ist. Da stand, dass sie mehr wollen. Mehr Funktionen, und zwar schneller.

    Das Konzept wirkte also. Die Kunden waren ungeduldig, und danach konnten wir richtig loslegen.

    Zwei Dinge habe ich behalten. Eine Zahl ohne den Text darunter sagt mir nichts. Und ein einzelner Indexwert sagt mir noch weniger als seine Richtung über die Zeit.

    Inzwischen gibt es noch mehr Dashboards, noch mehr Kennzahlen, noch mehr KI-Auswertungen. Den Abstand zwischen einer Messung und einem Verständnis machen sie nicht kleiner.

    Die schlechteste Zahl meiner Laufbahn war am Ende die nützlichste. Gebraucht habe ich dafür jemanden, der mir die richtige Frage gestellt hat.

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  23. Niemand macht sich selbstständig, um Belege abzutippen.Das Prinzip dahinter gilt bei uns von Anfang an. Das Wort dafür haben wir 2014 eingeführt, ein Jahrzehnt …

    Niemand macht sich selbstständig, um Belege abzutippen.

    Das Prinzip dahinter gilt bei uns von Anfang an. Das Wort dafür haben wir 2014 eingeführt, ein Jahrzehnt vor dem KI-Hype, und wir benutzen es bis heute. Automagic.

    Automatisierung, die sich für den Kunden wie Magie anfühlt. Ein Kunstwort, das es nur bei uns gibt.

    Jedes Team kennt es, und jeder versucht, seine Aufgabe so zu lösen.

    Die beste Funktion einer Software ist die, die man irgendwann nicht mehr bemerkt.

    Heute liest Lexware Office die Belegdaten aus und füllt die Felder selbst. Wiederkehrende Rechnungen ordnet es allein zu. Für ein kleines Unternehmen entscheidet das darüber, ob die Buchhaltung am Sonntag liegt oder gar nicht.

    Die E-Rechnung läuft dabei im Hintergrund durch, ohne dass der Kunde davon etwas merkt. Das E in E-Rechnung steht bei uns deshalb für einfach. Oder für erledigt.

    Bei KI stelle ich mir eine andere Frage als viele. Wo darf Arbeit wirklich verschwinden?

    Wir könnten in jedes Menü etwas Intelligentes einbauen. Die meisten dieser Funktionen würden die Arbeit sichtbarer machen und nicht kleiner.

    Unternehmertum einfach machen heißt nicht, jede Aufgabe interessanter zu machen. Manche Aufgabe darf einfach weg.

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  24. Neulich habe ich mir von einer KI eine Marktübersicht bauen lassen.Drei der fünf Quellen darunter lasen sich, als hätte sie ebenfalls eine KI geschrieben. Generative …

    Neulich habe ich mir von einer KI eine Marktübersicht bauen lassen. Drei der fünf Quellen darunter lasen sich, als hätte sie ebenfalls eine KI geschrieben.

    Generative Suchsysteme liefern ihre Antworten heute meist mit Quellenangaben. Das sieht nach Beleg aus.

    Zwei Forscher der Northwestern University haben im Mai 712 echte Anfragen an ChatGPT, Copilot, Gemini und Perplexity ausgewertet, zu Politik, Gesundheit und Umwelt. Bei rund 16 Prozent der zitierten Quellen fanden sie Anzeichen, dass die Quelle selbst von einer KI geschrieben wurde.

    Der Ablauf dahinter ist simpel. Eine Originalquelle veröffentlicht etwas. Eine KI-Seite fasst es zusammen, daraus entsteht die nächste KI-Seite. Ein späteres System zitiert am Ende die Kopie.

    Dazu kommt ein Effekt, den ich nicht erwartet hätte. Die seriösen Publisher sperren KI-Crawler häufiger aus als die schlechten Seiten. Wer sauber arbeitet, ist für eine KI also schlechter sichtbar.

    Für mich heißt das, Fachwissen verschiebt sich. Früher habe ich die Antwort geprüft, heute prüfe ich, woher sie kommt.

    Eine Quellenangabe ist der Anfang der Prüfung, nicht das Ende.

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  25. Gestern habe ich auf der Jupiter Stage beim Big Bang KI Festival in Berlin behauptet, dass Selbstständige KI besser nutzen können als die meisten …Industrie, Automobil, Bau, Handel, Logistik, Pharma, Gesundheit, Banken, Touristik, Software. Vom …

    Gestern habe ich auf der Jupiter Stage beim Big Bang KI Festival in Berlin behauptet, dass Selbstständige KI besser nutzen können als die meisten Konzerne.

    Heute habe ich genau dieses Konzept beim Google Executive Council in Frankfurt vorgestellt, vor 20 Geschäftsführern und Vorständen. Industrie, Automobil, Bau, Handel, Logistik, Pharma, Gesundheit, Banken, Touristik, Software. Vom Familienunternehmen mit ein paar tausend Mitarbeitern bis zum Konzern mit weit über hunderttausend.

    Ein Denkmodell, das ich für Selbstständige und kleine Unternehmen entwickelt habe, vor Häusern dieser Größe.

    Der Kern ist simpel. Du benutzt eine KI nicht wie ein Werkzeug, du führst sie wie einen Mitarbeiter. Weg vom Prompten, hin zum Mandatieren, mit klarem Ziel, festen Grenzen und deiner Kontrolle. Wir nennen das ein Mandat und die so geführte KI einen KI-Co-CEO.

    Die Diskussion danach drehte sich kaum um Technik. Sie drehte sich um Verantwortung. Wer erteilt das Mandat, wie weit reicht es, und wer steht gerade, wenn die KI danebenliegt.

    Dass diese Fragen in dieser Runde genauso auf dem Tisch liegen wie bei einem Handwerksbetrieb, hat mich mehr gefreut als jede Zustimmung.

    Dazu passt eine Zahl aus dem Vormittag. Google hat knapp 15 Millionen KI-Gespräche ausgewertet. Über 86 Prozent der Nutzung passiert außerhalb der Arbeit, im Job taucht KI in 68 Prozent der Berufe auf, aber nur bei rund 21 Prozent der Aufgaben.

    Die Technik ist also überall angekommen. Was fehlt, ist die Führung.

    Die hängt nicht an der Größe der Firma. Sie hängt daran, ob du dich traust, deiner KI wirklich etwas zu übergeben.

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  26. Ein Konzern braucht für eine einzige KI-Entscheidung ein Gremium, einen Piloten, eine Freigabe und einen Rollout.Bis das durch ist, arbeitet der Friseursalon in Münster längst damit. Keine Abteilung, kein Betriebsrat, …

    Ein Konzern braucht für eine einzige KI-Entscheidung ein Gremium, einen Piloten, eine Freigabe und einen Rollout. Bis das durch ist, arbeitet der Friseursalon in Münster längst damit.

    Keine Abteilung, kein Betriebsrat, kein Budget. Aber die eine Sache, an der es überall sonst hakt.

    Sie dürfen entscheiden.

    Ich glaube, dass die Selbstständigen in Deutschland KI besser nutzen können als die meisten Konzerne, und ich meine das genau so. Das habe ich heute Vormittag beim BIG BANG KI FESTIVAL in Berlin gesagt, über elftausend Leute, mehr als dreihundertfünfzig Speaker. Und meistens geht es dort um die Großen.

    Nur nutzen die wenigsten das aus. Die meisten tippen eine Frage ein, bekommen eine Antwort und machen weiter wie vorher. Morgen tippen sie dieselbe Frage noch mal.

    Darum ging es heute, um das Lena Prinzip. Du gibst deiner KI echte Verantwortung, mit klarem Ziel, festen Grenzen und deiner Kontrolle. Wir nennen das ein Mandat, und die KI, die so geführt wird, nennen wir Lena.

    Ein Prompt löst eine einzelne Aufgabe. Ein Mandat übernimmt einen ganzen Bereich und läuft weiter, ohne dass du daran denkst.

    Fünf Elemente braucht so ein Mandat. Ziel, Rahmen, Werte, Eskalation, Kontrolle. Das ist die Sprache, in der du auch einem neuen Mitarbeiter am ersten Tag einen Job übergibst. Das kann jeder, der schon mal jemanden eingearbeitet hat.

    Die häufigste Frage kam heute auch wieder. Was ist, wenn die KI Mist baut? Dafür gibt es die Eskalation, und dort steht schwarz auf weiß, wann sie aufhört und dich fragt. Wer mandatiert, hat mehr Kontrolle als vorher, weil zum ersten Mal aufgeschrieben ist, wer was darf.

    Rund vier Millionen Selbstständige sind das Rückgrat dieses Landes. Wenn die anfangen, ihrer KI echte Verantwortung zu geben, bewegt das mehr als jeder Konzern-Rollout.

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  27. Als Julia Bösch ihrer Familie an Weihnachten erzählte, dass sie gründen will, wurde ihr Onkel erst einmal bleich.Sie wollte gleich etwas Großes bauen und dafür Investoren an Bord holen. Dann bestellte ihr Onkel einen …

    Als Julia Bösch ihrer Familie an Weihnachten erzählte, dass sie gründen will, wurde ihr Onkel erst einmal bleich. Sie wollte gleich etwas Großes bauen und dafür Investoren an Bord holen.

    Dann bestellte ihr Onkel einen Schnaps.

    „Wenn du ins Gefängnis kommst, weil du das hier gegen die Wand fährst, kann ich dir nicht helfen.“

    Heute erzählt Julia die Geschichte mit einem Lachen. Mir gefällt daran, dass fast jeder, der gegründet hat, so ein Gespräch kennt.

    Du erzählst von einer Idee, von der du überzeugt bist, und aus dem Umfeld kommen die Sorgen zurück.

    2012 hat Julia dann gemeinsam mit Anna Alex Outfittery gegründet.

    Über erste Zweifel, große Pläne und ihren Weg als Unternehmerin spricht sie mit mir in der neuen Folge vom Lexware Tell Your Story Podcast.

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  28. Bill Gates hat in der FAZ einen Gastbeitrag über KI veröffentlicht.25 Minuten Lesezeit. Bei einem Absatz bin ich hängen geblieben. Er schlägt vor, bestimmte Tätigkeiten dem …

    Bill Gates hat in der FAZ einen Gastbeitrag über KI veröffentlicht. 25 Minuten Lesezeit. Bei einem Absatz bin ich hängen geblieben.

    Er schlägt vor, bestimmte Tätigkeiten dem Menschen vorzubehalten. Human Reserved nennt er das, und er vergleicht es mit einem Naturschutzgebiet. Ein Ort, an dem wir bauen könnten und es bewusst lassen, weil der Verlust zu groß wäre.

    Bei seiner Analyse bin ich ganz bei ihm. Er schreibt, KI könne kleinen Unternehmen Zugang zu Fähigkeiten verschaffen, für die es heute teure Hilfe oder große Belegschaften braucht. Und sie könne den Menschen die Zeit zurückgeben, die Papierkram und Bürokratie verschlingen. Daran arbeiten wir jeden Tag.

    Interessant wird es an der Stelle, an der Gates selbst nicht weiterkommt. Er stellt die Frage, wer entscheidet, welche Tätigkeiten dem Menschen vorbehalten bleiben, und schreibt dazu, dass er darauf keine Antwort hat.

    Ich glaube, diese Entscheidung fällt längst. Sie fällt jeden Tag, in jedem einzelnen Auftrag.

    Ein Malermeister lässt sich das Angebot in vier Minuten schreiben. Den Anruf, wenn die Baustelle drei Wochen später fertig wird, macht er selbst. Nicht weil es ihm jemand vorschreibt. Weil an dieser Stelle seine Person das Produkt ist.

    Genau das steht in einem guten Mandat. Ziel, Rahmen, und die Stelle, an der die KI aufhört und mich holt. Gates beschreibt es an einer Stelle fast genauso, wenn er von Mischformen spricht, in denen ein Mensch verantwortlich bleibt und die Technologie nutzt.

    Bis gesellschaftlich geklärt ist, was dem Menschen vorbehalten bleiben soll, ist das Jahrzehnt vorbei, über das er schreibt.

    Welche Aufgabe würdest du nie abgeben, auch wenn die KI sie morgen könnte?

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  29. Meta hat diese Woche eine KI vorgestellt, die Mails verschickt, Reisen bucht, Formulare ausfüllt und für dich verhandelt.Und gleich einen zweiten Agenten dazu, der auf den ersten aufpasst. Nichts, was Muse tut, erreicht das …

    Meta hat diese Woche eine KI vorgestellt, die Mails verschickt, Reisen bucht, Formulare ausfüllt und für dich verhandelt. Und gleich einen zweiten Agenten dazu, der auf den ersten aufpasst.

    Nichts, was Muse tut, erreicht das Internet, solange dieser Sentinel es nicht freigibt.

    Was darf sie? Das ist die Frage, die diese Ankündigung für mich interessant macht, und Meta beantwortet sie ziemlich genau.

    Du legst fest, auf welche Apps Muse zugreift und wie weit. Bei Mail kannst du Lesen erlauben und Senden verbieten. Vor sensiblen Schritten wie einem Kauf fragt sie nach, und du bekommst ein Protokoll über alles, was sie getan hat und was sie vorhat.

    Weg vom Prompt. Hin zum Mandat.

    Denn wenn ich einem Menschen Verantwortung übertrage, sage ich ihm auch nicht jeden einzelnen Arbeitsschritt vor. Ich kläre das Ziel, den Spielraum und wann wir wieder miteinander sprechen.

    Genau so steht der Schritt vom Prompt zum Mandat im Lena-Prinzip, und ein Konzern baut ihn jetzt in eine App für jeden, zunächst nur in den USA.

    Warum sollte das in unseren Unternehmen anders laufen?

    Eine Sache macht mich dabei nachdenklich. Meta stellt der eigenen KI einen Aufpasser daneben, der jeden Schritt nach draußen freigeben muss. Im Alltag vertrauen wir Werkzeugen, die viel weniger können, deutlich blinder.

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  30. Toyah Diebel hatte letztes Jahr fünf Minuten auf unserer Bühne in Hamburg.Heute steht ihre Geschichte in der aktuellen Ausgabe von Tell Your Story, und die Printausgabe liegt als …

    Toyah Diebel hatte letztes Jahr fünf Minuten auf unserer Bühne in Hamburg.

    Heute steht ihre Geschichte in der aktuellen Ausgabe von Tell Your Story, und die Printausgabe liegt als Beilage in SPIEGEL, stern, Business Punk, brand eins und vielen mehr. Auflage rund 2 Million.

    Fünf Minuten gegen über Millionen Leser.

    Am 1. Oktober suchen wir wieder vier Menschen, die eine Geschichte haben. Über 1.000 Gäste im Schuppen 52 in Hamburg. Wer ein Unternehmen aufbaut, hat neben dem Tagesgeschäft selten Zeit, sie auch noch nach draußen zu tragen, und genau dafür schaffen wir die Bühne.

    Unsere Jury mit Kerstin Schiefelbein, Michael Fritz, Svenja Lassen und Claire Siegert entscheidet, welche vier wir auf der Bühne sehen werden.

    Uns interessiert dabei nicht der perfekte Pitch.

    Uns interessiert der Mensch dahinter.

    Was hast du aufgebaut? Was treibt dich an? Und warum sollten mehr Menschen davon erfahren?

    Du bist selbstständig oder hast gegründet, hast maximal neun Mitarbeiter und Lust auf diese Bühne? Dann bewirb dich. Du brauchst kein Pitch Deck, eine kurze Beschreibung deiner Idee reicht, und ein Video ist freiwillig.

    Wenn du jemanden kennst, dessen Geschichte dort hingehört, markier die Person in den Kommentaren.

    Bewerbung bis zum 14. September, das sind vier Tage. Den Link findet ihr im ersten Kommentar.

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  31. Eine Woche nach dem Start lag ein Anwaltsbrief auf dem Tisch von Julia Bösch.„Wenn ihr den Namen nicht innerhalb von ein paar Tagen ändert, dann verklagen wir euch.“ Eine Frist von …

    Eine Woche nach dem Start lag ein Anwaltsbrief auf dem Tisch von Julia Bösch.

    „Wenn ihr den Namen nicht innerhalb von ein paar Tagen ändert, dann verklagen wir euch.“

    Eine Frist von einem fremden Anwalt, gestellt an ein Unternehmen, das noch keine zwei Wochen alt war.

    Es blieb nicht der einzige Moment, in dem andere an ihrem Weg gezweifelt haben. Einen Satz aus dieser Zeit erzählt sie heute noch.

    „Julia, um Gottes Willen, wenn du ins Gefängnis kommst, weil du das hier gegen die Wand fährst, dann kann ich dir nicht helfen.“

    Was sie mir daraufhin gesagt hat, ist bei mir hängen geblieben.

    „Eigentlich mit jeder Ablehnung und mit jedem Zweifel ist meine Motivation gestiegen.“

    Da steckt für mich ziemlich viel von dem drin, was Unternehmertum ausmacht. Du wartest nicht, bis alle anderen deine Idee für richtig halten. Du machst weiter, obwohl es genug Gründe gäbe, aufzuhören.

    Ich höre das oft von Selbstständigen, mit denen ich spreche. Der Zweifel kommt selten von innen. Er kommt von außen, und meistens früher, als man denkt.

    Die wenigsten Wege, die später gerade aussehen, waren jemals gerade.

    Julia Bösch hat Outfittery 2012 mit Anna Alex gegründet. Wie sie durch diese Zeit gekommen ist, erzählt sie ab heute im Lexware Tell Your Story Podcast.

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  32. Gestern Abend bei #BILD100 in Berlin habe ich irgendwann aufgehört, die Leute im Raum einzuordnen.Stars aus Musik und Fernsehen, Schauspieler, Creator, Sportler, Politik und Unternehmer, die sehr große …

    Gestern Abend bei #BILD100 in Berlin habe ich irgendwann aufgehört, die Leute im Raum einzuordnen.

    Stars aus Musik und Fernsehen, Schauspieler, Creator, Sportler, Politik und Unternehmer, die sehr große Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen führen.

    Die Sängerin führt ein Unternehmen. Der Creator beschäftigt ein Team. Der Vorstand baut sich nebenbei eine eigene Reichweite auf.

    Viele habe ich wiedergesehen, noch mehr zum ersten Mal getroffen, und fast jeder hatte mehr als eine Rolle.

    Zwei Unternehmer habe ich getroffen, die mit Lexware arbeiten. Da wurde mir wieder klar, wie sehr dieser Raum der Gruppe gleicht, für die ich arbeite. Rund vier Millionen Selbstständige und Kleinst- und Kleinunternehmen in Deutschland, jeder mit seiner eigenen Leidenschaft, und die wenigsten lassen sich in eine Schublade sortieren.

    An mehreren Tischen wurde deshalb über eine These gestritten, die ich seitdem nicht mehr loswerde.

    Creator sind die neuen Unternehmer.

    Nicht erst das Geschäft aufbauen und irgendwann darüber reden, sondern erst sichtbar werden und daraus dann ein Geschäft machen. Wenn das stimmt, fängt Unternehmertum künftig an einer anderen Stelle an als in meiner eigenen Geschichte. Bei mir kam das Produkt zuerst, und das Reden darüber kam Jahre später.

    Ich weiß bis heute nicht, ob dieser Weg mutiger ist oder ob er einfach die Jahre überspringt, die ich gebraucht habe.

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  33. Du willst wissen, ob eine Firma hält, was sie verspricht.Wo schaust du zuerst? Bei den meisten ist es nicht die Webseite und nicht der Newsletter. Edelman hat im …

    Du willst wissen, ob eine Firma hält, was sie verspricht. Wo schaust du zuerst?

    Bei den meisten ist es nicht die Webseite und nicht der Newsletter.

    Edelman hat im Juni dazu einen Sonderbericht veröffentlicht, 17.688 Befragte in 15 Ländern. Der Kernbefund ist unbequem für jeden, der Marketingbudgets verwaltet. Stimmen, die nichts dafür bekommen, wirken auf das Vertrauen in eine Marke fünfmal stärker als bezahlte Botschaften der Marke selbst.

    Im Frühjahr hieß meine Keynote auf der OMR-Bühne, dein Produkt ist kopierbar, deine Marke nicht. Damals habe ich gesagt, es gehe darum, andere die eigene Geschichte erzählen zu lassen. Diese Zahlen zeigen, warum.

    Uns überrascht das wenig. Wir bauen Webseiten, schreiben Newsletter, produzieren Kampagnen. Den Ausschlag gibt am Ende, was ohne uns über uns gesagt wird. Deshalb entwickeln wir unsere Produkte mit Kunden und nicht für sie.

    Für kleine Betriebe ist das eine gute Nachricht. Wer kein Kampagnenbudget hat, hat trotzdem Kunden, die reden.

    Der beste Satz über deinen Betrieb kommt von jemandem, der nichts dafür bekommt. Die Frage ist, ob du ihm einen Grund gibst.

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  34. Diese Woche fangen viele junge Menschen ihre Ausbildung an.Für den Betrieb, der sie nimmt, ist das erst mal ein Verlustgeschäft. 8.086 Euro pro Ausbildungsplatz und …

    Diese Woche fangen viele junge Menschen ihre Ausbildung an. Für den Betrieb, der sie nimmt, ist das erst mal ein Verlustgeschäft.

    8.086 Euro pro Ausbildungsplatz und Jahr, sagt das BIBB. Das ist die Zahl, die übrig bleibt, nachdem alles abgezogen ist, was die Auszubildenden selbst erwirtschaften. Dazu läuft der Alltag weiter, während jemand erklärt, begleitet und Verantwortung abgibt.

    Mehr als vier von zehn Azubis lernen in einem Betrieb mit weniger als 50 Beschäftigten. Also dort, wo dieses Geld am meisten wehtut.

    Und bei den Kleinsten geht es zurück. In Betrieben mit bis zu neun Beschäftigten sinkt die Zahl der Auszubildenden seit fünfzehn Jahren kontinuierlich. Umso wichtiger sind die, die weitermachen.

    Sie bilden Menschen aus, deren Wissen später der ganzen Wirtschaft zugutekommt. Auch wenn der Azubi danach woanders arbeitet.

    Wer in einem kleinen Betrieb lernt, erlebt Unternehmertum aus der Nähe. Ausbildende und Inhaber sind dort oft dieselbe Person und täglich ansprechbar. Man sieht, wie Entscheidungen zustande kommen und was Verantwortung für Kunden und Mitarbeiter bedeutet.

    Eine deutsche Untersuchung hat dazu einen Zusammenhang gefunden. Azubis aus solchen Betrieben wurden später häufiger selbstständig. Als Gründe nannten die Autoren den direkten Kontakt zum Unternehmer und die Nähe zum Kunden.

    Diese Studie ist 26 Jahre alt. Eine neuere kenne ich nicht.

    Über 650.000 Unternehmen arbeiten mit Lexware, viele davon kleine Betriebe, die selbst ausbilden. Was ich dort sehe, spricht dafür, dass der Zusammenhang hält.

    Diese Betriebe halten keine Vorträge über Unternehmertum. Sie leben es vor.

    Wer dort lernt, nimmt mehr mit als einen Beruf. Er sieht, dass Selbstständigkeit möglich ist.

    Das Bild ist mit KI erstellt.

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  35. Ich habe meinem Team gesagt, dass bei uns niemand durch KI seinen Job verliert.Im selben Gespräch habe ich gesagt, dass sich ihre Rollen radikal verändern werden. Das ist kein …

    Ich habe meinem Team gesagt, dass bei uns niemand durch KI seinen Job verliert. Im selben Gespräch habe ich gesagt, dass sich ihre Rollen radikal verändern werden.

    Das ist kein Widerspruch. Das ist die Bedingung.

    Sechzehn Jahre lang galt bei uns eine Regel, die niemand angerührt hat. Ein Team hat fünf Mitglieder, plus minus zwei. Wer mit weniger anfangen wollte, wurde gestoppt.

    Jetzt laufen bei uns die ersten Teams mit zwei Personen. Und ich erwarte, dass sie deutlich mehr schaffen als die Teams davor.

    Das ändert die Arbeit von Menschen, die nichts falsch gemacht haben. Ein Scrum Master, der jahrelang ein Team begleitet hat, unterstützt jetzt mehrere kleine. Das ist unbequem, und es ist nicht verhandelbar.

    Ich stelle mir das wie ein Arcade-Spiel vor. Wir haben alle bei Level null angefangen. Heute startet dort niemand mehr, sondern bei Level drei oder vier, manche bei fünf.

    Das ist unbequem für jeden, der sich sein Können über Jahre erarbeitet hat. Es ist nicht weniger wert geworden. Es ist nur kein Vorsprung mehr.

    Job Readiness heißt für mich deshalb nicht, dass alles bleibt, wie es ist. Es heißt, dass es einen Platz gibt, wenn man weiterlevelt.

    Rolf Hermann hat im Gespräch das passende Wort dafür gefunden. KI sind die Cheat Codes, die man seinem Team gibt. Bei uns ist es ausdrücklich erlaubt, sie zu benutzen.

    Benutzen muss sie aber jeder selbst.

    Die ganze Folge gibt es im OMR Education Podcast.

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  36. Ich habe mich früher ständig verglichen.Mit anderen Gründern, mit größeren Firmen, mit Leuten, die scheinbar alles richtig gemacht haben. Fabian …

    Ich habe mich früher ständig verglichen. Mit anderen Gründern, mit größeren Firmen, mit Leuten, die scheinbar alles richtig gemacht haben.

    Fabian Walter kennt das. Seine ersten Videos auf Instagram haben fast niemanden erreicht. 32 Aufrufe. 34 Aufrufe.

    Dabei hatte es auf TikTok ein halbes Jahr vorher schon funktioniert. Auf Instagram zunächst gar nicht.

    Und genau da hat er angefangen, sich zu vergleichen. Mit Kanzleiinhabern und mit anderen Creatorn. Das hat ihm viel von der Freude genommen, sagt er im Podcast. Hätte er weiter so hingeschaut, hätte er es vermutlich sein lassen.

    Irgendwann hat es auf Instagram doch klick gemacht. Heute folgen ihm über eine Million Menschen.

    Den Satz, den er daraus mitnimmt, glaube ich mittlerweile selbst.

    „Der Vergleich ist der Dieb der Freude.

    Im Unternehmertum genauso wie im ganz normalen Leben.

    Die ganze Folge mit Fabian gibt es im Lexware Tell Your Story Podcast.

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  37. Seit 27 Jahren arbeiten Lexware und der SC Freiburg zusammen.Das Trikot von gestern ist dabei erst die vierte Stufe. Angefangen hat es 1999 mit einem Engagement im …

    Seit 27 Jahren arbeiten Lexware und der SC Freiburg zusammen. Das Trikot von gestern ist dabei erst die vierte Stufe.

    Angefangen hat es 1999 mit einem Engagement im Nachwuchs. Kein Logo, keine Bühne, kein Trikot.

    Von da an ist es Stück für Stück gewachsen. Die Füchsle-Camps. Einlaufkinder, die diesen einen Tag nie vergessen. Sanierte Sportplätze in Freiburg. Und außerhalb des SC über 150 Vereine im Breitensport, die wir seit mehr als 30 Jahren begleiten.

    Zum Schluss ging es dann schnell. 2023 der Ärmel, 2024 die Fußballschule, jetzt die Brust.

    Was dabei zählt, ist nicht das Tempo der letzten drei Jahre, sondern die 24 davor. Das sagt über eine Partnerschaft mehr aus als jede Zahl in einem Vertrag.

    Denn das Trikot ist die kleinere Hälfte. Die größere ist, was man gemeinsam möglich macht.

    Genau da liegt für mich die Verbindung zu unserer Arbeit. In einem Verein übernimmt jemand Verantwortung, damit andere spielen können. Selbstständige machen jeden Tag dasselbe für ihren Betrieb, ihre Leute und ihre Kunden.

    Unser Job ist es, ihnen den Bürokram abzunehmen, damit für den Rest Zeit bleibt.

    Es ging nie nur ums Trikot. Aber ein 4:1 zum Auftakt macht es auch nicht schlechter.

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  38. Heute ist es soweit. Erster Spieltag, SC Freiburg gegen Werder Bremen, 15.30 Uhr im Europa-Park Stadion.Für uns ist das ein besonderes Spiel. Zum ersten Mal steht unser Name in einem Bundesligaspiel auf dem …

    Heute ist es soweit. Erster Spieltag, SC Freiburg gegen Werder Bremen, 15.30 Uhr im Europa-Park Stadion.

    Für uns ist das ein besonderes Spiel. Zum ersten Mal steht unser Name in einem Bundesligaspiel auf dem Trikot.

    Und ich bin nicht dabei. Ich sitze mit der Familie in Italien.

    Ehrlich gesagt macht mich das nervöser, als wenn ich im Stadion wäre. Dort hat man wenigstens etwas zu tun. Vor dem Fernseher bleibt nur zuschauen.

    Geschaut wird trotzdem, live und in voller Länge. Und wenn die Mannschaft in diesen Trikots aufläuft, ist das für mich der Moment, auf den wir lange hingearbeitet haben.

    Auf geht's SCF. Ich drücke aus Italien alle Daumen, die ich habe.

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  39. Vor einem Jahr hatte meine Tochter eine Idee für eine Geschichte.Ein Pony, das gerettet wird. Wir haben zusammen vor dem Rechner gesessen und daraus ein Bilderbuch gebaut, …

    Vor einem Jahr hatte meine Tochter eine Idee für eine Geschichte. Ein Pony, das gerettet wird. Wir haben zusammen vor dem Rechner gesessen und daraus ein Bilderbuch gebaut, mit Gemini Storyboard.

    Die Idee war ihre, die Aufträge an die KI waren meine. Auf dem Cover steht deshalb ihr Name.

    Seitdem verfolge ich eine Debatte mit anderen Augen. Das Europäische Parlament hat im November mit 483 zu 92 Stimmen ein Mindestalter von 16 Jahren gefordert. Nicht nur für soziale Medien, sondern im selben Beschluss auch für KI-Begleiter.

    Über TikTok reden Talkshows, über KI reden Ausschüsse. Und geprüft wird bis heute so gut wie nichts. In den Nutzungsbedingungen steht 13, seit Jahren. Wer dort ein Geburtsjahr eintippt, kommt rein.

    Jetzt kommt der Teil, bei dem ich mir selbst nicht sicher bin.

    Ein Kind kann eine KI nicht einschätzen. Es fragt Dinge, die es keinem Erwachsenen erzählen würde, und ob die Antwort stimmt, kann es nicht beurteilen. Ein Sprachmodell klingt bei einer falschen Antwort genauso sicher wie bei einer richtigen.

    Nur macht ein Verbot bis 16 daraus keinen kompetenten Sechzehnjährigen. Es macht einen unerfahrenen. Bei unserem Ponybuch saß ich daneben, und das war der ganze Unterschied. Nicht das Alter, sondern die Begleitung.

    Diesen Menschen daneben hat aber nicht jedes Kind. Deshalb glaube ich, dass die Pflicht bei den Anbietern liegen muss und nicht beim Kind.

    Ein Verbot verschiebt das Problem nur auf den sechzehnten Geburtstag.

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  40. KI stimmt dir 49 Prozent häufiger zu als ein Mensch.Auch dann, wenn es um Täuschung oder um Schaden für andere geht. Elf Modelle wurden dafür geprüft, dazu …

    KI stimmt dir 49 Prozent häufiger zu als ein Mensch. Auch dann, wenn es um Täuschung oder um Schaden für andere geht.

    Elf Modelle wurden dafür geprüft, dazu zwei Experimente mit 1.604 Teilnehmern. Der Befund, der mich am meisten beschäftigt, steht dabei nicht in der Überschrift. Die Modelle, die am meisten zustimmten, wurden von den Testpersonen als die besten bewertet. Man vertraute ihnen mehr und wollte sie wieder benutzen.

    Das Problem füttert sich also selbst. Wir belohnen genau das Verhalten, das uns schadet.

    Für Selbstständige ist das keine Randnotiz. Preise, Investitionen und Kundenentscheidungen fallen oft ohne ein Gegenüber, das widerspricht. Eine schlüssig klingende Bestätigung wirkt dann schnell wie eine unabhängige Einschätzung.

    Deshalb bekommt bei mir jede KI, die mich bei Entscheidungen unterstützt, von Anfang an einen Auftrag. Ihr Ziel ist eine belastbare Entscheidung, nicht meine Zustimmung. Sie prüft Annahmen, sucht Gegenargumente und benennt, was fehlt. Reicht die Grundlage nicht, gibt sie die Entscheidung an mich zurück.

    Im Nachhinein zählt nicht, wie überzeugend die Antwort klang. Es zählt, ob ein relevanter Einwand darin stand.

    Ein kritischer Prompt erzeugt eine gute Antwort für den Moment. Ein Mandat sorgt dafür, dass der Widerspruch auch im nächsten Gespräch noch zur Aufgabe gehört.

    Zustimmung ist leicht zu bekommen. Einspruch muss man verlangen.

    Studie von Myra Cheng und Kollegen, Sycophantic AI decreases prosocial intentions and promotes dependence, erschienen in Science.

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  41. Fabian Walter kenne ich seit Jahren.Umso mehr freut es mich, dass er im Podcast Dinge erzählt hat, die selbst ich noch nicht wusste. Wir …

    Fabian Walter kenne ich seit Jahren. Umso mehr freut es mich, dass er im Podcast Dinge erzählt hat, die selbst ich noch nicht wusste.

    Wir kommen beide aus Freiburg, und wir haben uns beide ein Thema ausgesucht, über das freiwillig niemand spricht. Bei ihm Steuern, bei mir Rechnungen und Buchhaltung.

    2021 kündigt er. Einnahmen null, rund 1.800 Euro Fixkosten im Monat für Miete, Krankenversicherung und Essen. Das Umfeld hält ihn für verrückt.

    „Als ich gekündigt habe, keine Kohle, dann habe ich mein Schlafzimmer freigeräumt und in der Küche gepennt.

    Die erste Kamera kostet 600 Euro. Er steht damit an einer Ampel in Freiburg und fragt sich, ob er dieses Geld jemals wiedersieht.

    Heute folgen ihm über eine Million Menschen auf Instagram und TikTok. Er hat mit „Sei doch nicht besteuert" einen SPIEGEL-Bestseller geschrieben und im Europäischen Parlament gesprochen.

    Erfolgsgeschichten werden immer von hinten erzählt. Deshalb klingen sie so logisch. Entschieden hat es sich an dieser Ampel.

    Ich bin Fabian dankbar, dass er so offen erzählt hat. Unsere Folge im Tell Your Story Podcast ist jetzt live, überall wo es Podcasts gibt.

    Wann hast du das letzte Mal Geld ausgegeben, ohne zu wissen, ob es zurückkommt?

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  42. Meine Timeline ist längst im Urlaub.Hier geht die Sonne unter und in der Bar am Wasser beginnt die Schicht. Ich sitze in Sant'Isidoro im …

    Meine Timeline ist längst im Urlaub. Hier geht die Sonne unter und in der Bar am Wasser beginnt die Schicht.

    Ich sitze in Sant'Isidoro im Salento. Der Liegenverleih, das Lokal hinter den Pinien, die Leute, die morgen früh wieder den Strand richten. Die machen ihr Jahr in diesen acht Wochen. Was jetzt nicht läuft, holt niemand im November nach.

    Für einen großen Teil unserer Kunden in Deutschland ist es dasselbe. In Gastronomie, Tourismus, Handel und bei vielen lokalen Dienstleistern entscheidet sich das Jahr in wenigen Wochen. Wer jetzt zwei Wochen schlechtes Wetter erwischt oder einen Ausfall im Team hat, spürt das härter als ein ganzes Quartal im Winter.

    Und dann kommt der Satz, den ich immer wieder höre. Der Laden läuft, die Zahlen stimmen, und trotzdem bin ich der Einzige, der entscheiden darf.

    Erfolg schafft nicht automatisch Freiheit. Für Selbstständige hängt Urlaub weniger am Kalender als an der Struktur. Verantwortung verteilt, Abläufe, die auch ohne dich tragen, und jemand, der entscheiden darf, ohne dich vorher zu fragen. Fehlt das, schiebt sich die Erholung immer weiter nach hinten. Nach den Ferien wartet dann selten eine Pause, sondern der Stapel, der liegen geblieben ist.

    Wer sich unersetzlich macht, zahlt für den Erfolg mit der eigenen Freiheit.

    Mein Dank geht an alle, die diesen Sommer dafür sorgen, dass andere abschalten können. Ich hoffe, ihr kommt danach selbst dazu.

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  43. Filipos macht Kaffee. Till bäckt Brot.Steffi schneidet Haare. Am Sonntag sind alle drei im Fernsehen. Drei echte Betriebe aus Freiburg, keine …

    Filipos macht Kaffee. Till bäckt Brot. Steffi schneidet Haare. Am Sonntag sind alle drei im Fernsehen.

    Drei echte Betriebe aus Freiburg, keine Schauspieler. Unser neuer Spot läuft dann zum ersten Mal, deutschlandweit, und er begleitet uns durch die ganze Hin- und Rückrunde.

    Was die drei machen, machen vier Millionen andere in Deutschland genauso. Nur sieht es niemand. Genau deshalb geht ein Unternehmen für Selbstständige in den Fußball. Weil dort die Bühne steht, die einer Bäckerei sonst keiner gibt.

    Solche Bühnen bauen wir seit Jahren, mit Tell Your Story, im Podcast, in Anzeigen, die sich ein Handwerksbetrieb allein nie leisten könnte. Neu ist nur die Größe.

    Ein Spot hat zwanzig Sekunden, und du könntest jede davon nutzen, um über dein Produkt zu reden. Wir nehmen uns zwei Einblendungen und den letzten Satz. Der Rest gehört den drei Läden.

    Was mich daran freut, ist nicht die Reichweite. Es ist, dass drei Leute zur besten Sendezeit laufen, die ich persönlich kenne.

    Danke an Fili Café & Bar, Till & Brot und MEDUSA Friseur.

    Du machst, was du liebst. Den Bürokram machen wir.

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  44. Vor einem Jahr war es jeder Sechste.Heute ist es jeder Dritte. 34 Prozent der Kleinstunternehmen in Deutschland automatisieren inzwischen …

    Vor einem Jahr war es jeder Sechste. Heute ist es jeder Dritte.

    34 Prozent der Kleinstunternehmen in Deutschland automatisieren inzwischen Prozesse mit KI. Im September 2025 waren es 16 Prozent. Das zeigt unsere Umfrage unter knapp 3.000 Unternehmern mit bis zu neun Mitarbeitern.

    Tillmann Gurka backt Brot in Freiburg. Er hat eine Radiosendung über KI gehört und danach einfach angefangen. Erst Rezeptideen und Marktanalysen. Heute beantwortet die KI seine Kundenmails, er liest nur noch drüber. Als Nächstes will er einen Chatbot für Telefonanrufe, weil ihm für einen Telefondienst das Personal fehlt. Kein großer Plan von Anfang an. Ein Schritt nach dem anderen.

    Modedesignerin Meriem Lebdiri hat für ein Fotoshooting bisher 5.000 bis 10.000 Euro bezahlt. Ihre Kollektionsbilder aus der KI kosten sie jetzt 1.500 Euro im Jahr.

    Das ist der Punkt, den ich seit Jahren mache. Nicht die Großen mit eigener IT-Abteilung sind die Gewinner dieser Revolution, sondern die Kleinen, die einfach anfangen. Keine langen Entscheidungswege, keine Compliance-Struktur, die bremst.

    Deshalb glaube ich, dass KI die Zahl der Neugründungen in Deutschland deutlich steigern wird. Weil es endlich einfacher wird, sich selbstständig zu machen.

    Es geht nicht um den schönsten Prompt. Es geht um die Frage, wie du dein Unternehmen im Zeitalter von KI führen willst. Meine Antwort ist der KI-Co-CEO. Er übernimmt, was dich von deinem eigentlichen Geschäft ablenkt.

    Der ganze Artikel mit allen Zahlen steht im Handelsblatt.

    Wo stehst du? Experimentieren, umsetzen oder noch abwarten?

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  45. Die häufigste Frage, die mir zu KI gestellt wird, ist immer dieselbe.Wie schreibe ich bessere Prompts? Es ist die falsche Frage. Prompting ist leicht zugänglich, und genau das …

    Die häufigste Frage, die mir zu KI gestellt wird, ist immer dieselbe.

    Wie schreibe ich bessere Prompts?

    Es ist die falsche Frage.

    Prompting ist leicht zugänglich, und genau das ist das Problem. Ein paar Wörter ändern, Kontext ergänzen, fertig, der Erfolg ist sofort sichtbar. Nur erteilt ein Prompt eine einzelne Aufgabe. Danach bist du wieder dran. Du erklärst neu, lieferst den Kontext, prüfst das Ergebnis. Wer besser promptet, wird ein besserer Aufgabenverteiler. Mehr nicht.

    Beim Lena Prinzip fängt es woanders an. Zuerst steht fest, welches Ziel und damit welches Ergebnis die KI verantworten soll. Dann Rahmen, Werte, Eskalation, Kontrolle. Das ist ein Mandat, kein Prompt.

    Eine Mitarbeiterin würde ich auch nicht jeden Morgen mit einer möglichst ausgefeilten Anweisung neu starten lassen.

    Die entscheidende Kompetenz liegt nicht in der Prompt-Sprache. Sie liegt darin, Ziele zu setzen, Verantwortung zu begrenzen und Ergebnisse zu kontrollieren. Aus dem Aufgabenverteiler wird ein Manager.

    Wer bessere Prompts schreiben will, sollte aufhören, Prompts zu schreiben.

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  46. Ich habe eine KI gefragt, was sie davon hält, dass der SC Freiburg und Lexware zusammengehen.Ihre Antwort war "a match made in heaven". Am Samstag stand ich am Spielfeldrand im Europa-Park Stadion. …

    Ich habe eine KI gefragt, was sie davon hält, dass der SC Freiburg und Lexware zusammengehen. Ihre Antwort war "a match made in heaven".

    Am Samstag stand ich am Spielfeldrand im Europa-Park Stadion. 29.000 Leute auf den Rängen, auf der Anzeigetafel das Interview, und darunter zum ersten Mal unser Name.

    Neben mir Oliver Leki, gefragt hat uns Stefan Mayer. Es ging um die Partnerschaft. Geredet haben wir über Werte.

    Seit 1999 arbeiten wir zusammen. Angefangen im Nachwuchs, später die Fußballschule, jetzt das Trikot. 27 Jahre, in denen es nie nur um Werbefläche ging.

    Ein Fußballverein und ein Softwareunternehmen aus Freiburg. Beide leben davon, dass jemand klein anfängt und dranbleibt. Beim SC sind das junge Spieler aus der Region. Bei uns sind es Menschen, die morgens ihren Laden aufschließen und abends noch die Rechnungen schreiben.

    Die größte Bühne der Region nutzen wir für die kleinsten Unternehmen des Landes. Und für unsere eigene Sichtbarkeit, das gehört ehrlicherweise dazu. Eine gute Partnerschaft erkennt man daran, dass beides zusammenfällt.

    Die KI lag übrigens richtig.

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  47. Bevor wir Lexware Office gebaut haben, haben wir mit fast 800 Unternehmen gesprochen.Herausgekommen ist keine Funktionsliste. Sie wollten wissen, wo sie stehen. Deshalb sind wir mit zwei …

    Bevor wir Lexware Office gebaut haben, haben wir mit fast 800 Unternehmen gesprochen. Herausgekommen ist keine Funktionsliste. Sie wollten wissen, wo sie stehen.

    Deshalb sind wir mit zwei Dingen gestartet, mit der Rechnung und dem Online-Banking. Mehr nicht.

    Kunden beschreiben ihr Problem in der Sprache der Lösung, die sie schon kennen. Wer seit zehn Jahren mit einer Excel-Tabelle arbeitet, fragt nach einer besseren Tabelle. Gemeint ist meistens, dass er über die Tabelle nicht mehr nachdenken will.

    Das ist kein Mangel beim Kunden. Die Übersetzung ist unsere Arbeit.

    Und das gilt nicht nur für Software. Wenn dein Kunde nach einem günstigeren Angebot fragt, will er manchmal nur wissen, woran er ist.

    Zuhören heißt deshalb nicht gehorchen.

    Heute nutzen über 650.000 Unternehmen Lexware. Angefangen hat es mit dem Kleinsten, das den größten Unterschied macht.

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  48. Von den Unternehmen, die keine KI nutzen, sagen 72 Prozent, ihnen fehle das Wissen.Die Kosten nennen nur 32 Prozent. Das ist kein Geldproblem und kein Technikproblem. Das ist ein …

    Von den Unternehmen, die keine KI nutzen, sagen 72 Prozent, ihnen fehle das Wissen. Die Kosten nennen nur 32 Prozent.

    Das ist kein Geldproblem und kein Technikproblem. Das ist ein Startproblem.

    Der häufigste Fehler beim Start ist, mit etwas anzufangen, das du selbst nicht beurteilen kannst. Wer sich eine Marktanalyse schreiben lässt, liest hinterher etwas Plausibles und weiß trotzdem nicht, ob es stimmt. Genau da entsteht das Misstrauen, und es bleibt dann meistens.

    Umgekehrt funktioniert es. Nimm eine Aufgabe, bei der du den Fehler in drei Sekunden siehst. Wenn du seit zwanzig Jahren Angebote schreibst, erkennst du ein schlechtes Angebot sofort. Diese drei Sekunden sind dein Prüfwerkzeug.

    Ich habe fünf solche Aufgaben aufgeschrieben. Dazu die Grenze, an der KI aufhört, was mit Kundendaten und mit Belegen wirklich geht, und die Antwort auf die Frage, wer haftet, wenn sie sich irrt.

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  49. Aya Jaff hat sich ihr Leben selbst gebaut.Ohne große Privilegien. Ohne Zugänge. Aus eigenem Antrieb. Mit 16 hat sie gegoogelt, wie man wird wie …

    Aya Jaff hat sich ihr Leben selbst gebaut. Ohne große Privilegien. Ohne Zugänge. Aus eigenem Antrieb.

    Mit 16 hat sie gegoogelt, wie man wird wie Steve Jobs, Bill Gates und Steve Wozniak. Das waren ihre Vorbilder. So begann ihr Weg in die Tech-Branche. Programmieren hat sie sich selbst beigebracht. Ihr Antrieb damals war einfach. Rein in diese Welt, egal wie.

    Doch nach einigen Jahren kippte dieser Antrieb. Sie beschreibt ein System, das Menschen verbraucht, und sie ist ausgestiegen, mitten im Erfolg. Im Podcast sagt sie "Ich habe monatelang jeden Tag geweint.

    Heute treibt sie etwas anderes. Verantwortung vor Wachstum. Nicht gegen Kapitalismus. Gegen Systeme ohne Wettbewerb, die wenige über viele stellen.

    Liebe Aya, vielen Dank für das sehr spannende und inspirierende Gespräch. Und an euch die Frage, wo ihr aussteigen würdet, wenn es um eure Werte geht.

    Hört rein, auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

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  50. Die Menschen, die die stärkste KI der Welt bauen, bitten gerade öffentlich um eine Bremse.Stand heute haben 1.367 den offenen Brief Pacing the Frontier unterschrieben, und die Liste wächst weiter. …

    Die Menschen, die die stärkste KI der Welt bauen, bitten gerade öffentlich um eine Bremse.

    Stand heute haben 1.367 den offenen Brief Pacing the Frontier unterschrieben, und die Liste wächst weiter. Unterschreiben darf nur, wer selbst in einem dieser Labore arbeitet und das belegen kann. Darunter Anthropic-Chef Dario Amodei, der Chefwissenschaftler von OpenAI und der KI-Chefwissenschaftler von Meta. Anthropic und OpenAI haben den Text kurz darauf offiziell unterstützt.

    Ihre Sorge passt in einen Satz. Die KI-Forschung fängt an, sich selbst zu beschleunigen, schneller als irgendjemand sie noch versteht oder kontrolliert.

    Verlangt wird kein Stopp, sondern ein Schalter, an dem sich überhaupt drehen lässt, wenn es nötig wird. Und dafür braucht es internationale Regeln, denn kein Unternehmen und kein Land kann allein langsamer machen, ohne den Anschluss zu verlieren.

    Das kennt jeder Selbstständige.

    Du kannst nicht als Einziger die Preise halten, wenn alle anderen billiger werden. Und du legst abends um sieben nicht als Einziger das Handy weg, wenn der Kunde beim Nächsten sofort eine Antwort bekommt.

    Wer allein bremst, verliert. Deshalb bremst keiner.

    Der Unterschied ist die Fallhöhe. Bei dir geht es um einen Auftrag. Hier geht es um eine Technologie, die gerade in jedes Büro einzieht, auch in deins.

    Ich bin kein Bremser, ich sehe jeden Tag, was KI kleinen Unternehmen abnimmt. Aber wenn ausgerechnet die, die es bauen, nach Leitplanken rufen, ist das kein Alarmismus. Das ist Erfahrung.

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  51. Am Anfang steht selten ein Businessplan.Am Anfang steht eine Fähigkeit. Jemand gestaltet Schmuck. Programmiert eine Anwendung. Repariert ein …

    Am Anfang steht selten ein Businessplan. Am Anfang steht eine Fähigkeit.

    Jemand gestaltet Schmuck. Programmiert eine Anwendung. Repariert ein Fahrrad. Berät ein Unternehmen. Und irgendwann fragt jemand, was das kostet.

    Ab diesem Moment verändert sich etwas. Die eigene Arbeit braucht einen Preis, eine klare Leistung, einen Termin. Und am Ende eine Rechnung.

    Bei mir war es die Musik. 1997 kam unsere erste Veröffentlichung, We're Coming, aufgenommen in einem Freiburger Studio, in das wir sonntags durften, weil dann sonst keiner drin war. Für dieses Stück haben wir unsere erste Rechnung gestellt. Der Trance für die Achterbahn im Europa-Park kam erst danach.

    Die erste Rechnung verändert mehr als den Kontostand. Sie macht aus Talent ein Angebot, aus Können eine Leistung, aus einer Idee ein Geschäft.

    Bei Lexware sind wir jedes Jahr bei vielen dieser ersten Male dabei. Nicht auf der großen Bühne, sondern in dem Moment, in dem jemand zum ersten Mal die eigene Leistung abrechnet.

    Erinnerst du dich noch an deine erste Rechnung und wofür sie war?

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  52. Auf dem Trikot steht ein Name.Getragen wird dieser Verein von mehr als 450 Unternehmen. Der SC Freiburg nennt sie selbst eine der …

    Auf dem Trikot steht ein Name. Getragen wird dieser Verein von mehr als 450 Unternehmen.

    Der SC Freiburg nennt sie selbst eine der größten inoffiziellen Business-Plattformen in ganz Südbaden. Vom Exklusivpartner bis zum Teampartner.

    Ein paar dieser Namen kennt jeder. Die meisten aber nicht. Der Elektriker, der Dachdecker, die Agentur, der Steuerberater, der Bäcker um die Ecke. Betriebe, die genauso dabei sind wie die großen Logos, nur ohne Bandenwerbung im Fernsehen.

    Und das ist keine Freiburger Besonderheit. Dieselben Betriebe stehen auf den Trikots der Kreisliga, sie zahlen die Trainingsanzüge der E-Jugend und die Bratwurst beim Sommerfest. Ohne sie sähe der Vereinssport in diesem Land völlig anders aus.

    Für uns ist das kein Nebensatz. Es ist der Grund, warum wir hier sind. Und wenn wir schon oben auf dem Trikot stehen, ist es unsere Aufgabe, den Blick auf die zu lenken, die sonst nur als Logo in einer langen Liste auftauchen. Oder gar nicht.

    Welchen kleinen Betrieb kennst du, der seinen Verein trägt, ohne dass es jemand mitbekommt?

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  53. Eine Heilpraktikerin in Neubrandenburg rechnet gerade durch, ob sie den Schritt in die Selbstständigkeit noch geht.Businessplan fertig, Finanzierung steht. Dann kommt eine neue Zahl dazu. 367 Euro im Monat, ab dem ersten …

    Eine Heilpraktikerin in Neubrandenburg rechnet gerade durch, ob sie den Schritt in die Selbstständigkeit noch geht. Businessplan fertig, Finanzierung steht. Dann kommt eine neue Zahl dazu.

    367 Euro im Monat, ab dem ersten Tag. Das ist der halbe Regelbeitrag für die ersten drei Jahre, danach werden 735 Euro fällig. Eine einkommensabhängige Variante soll es auch geben, wie genau, ist noch offen. Alles ist bislang ein Vorschlag der Alterssicherungskommission, der Bundestag berät Ende des Jahres, in Kraft treten könnte die Pflicht 2027.

    Der Grund für die Reform ist nachvollziehbar. Im NDR-Beitrag steht die Zahl dahinter. Fast jeder fünfte ehemalige Selbstständige ist im Alter von Armut bedroht oder betroffen, deutlich häufiger als frühere Angestellte. Wer 40 Jahre arbeitet, soll davon leben können.

    Aber schauen wir, wen die Pflicht treffen soll. Wer heute schon selbstständig ist, soll sich dagegen entscheiden können. Verpflichtend wird sie nur für die, die neu anfangen. Also für die mit dem größten Risiko und der kleinsten Reserve.

    Gründungsberaterin Isabella Wichmann rechnet im NDR-Beitrag vor, was das bedeutet. Bei 4.000 Euro Monatsumsatz bleiben nach Umsatzsteuer, Betriebsausgaben, Krankenversicherung, Steuerrücklage und Lebenshaltung oft nur wenige Hundert Euro übrig. Kommt der Rentenbeitrag dazu, wird aus dem kleinen Plus ein Minus.

    Wichmann befürchtet noch etwas anderes. Wenn deshalb weniger gründen, müsste der Staat später mit Fördermitteln gegensteuern. Erst belasten, dann fördern, das kann nicht der Plan sein.

    Fast 4 Millionen Kleinst- und Kleinunternehmen tragen dieses Land, mehr als 9 von 10 Unternehmen in Deutschland. Wenn die Bäckerei von nebenan zumacht, gibt es keine Schlagzeile. Gespürt wird es trotzdem.

    Wer das Rückgrat stärken will, belastet es nicht zuerst.

    Was braucht es aus deiner Sicht wirklich, damit mehr Menschen den Schritt wagen?

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  54. Wer haftet, wenn die KI einen Fehler macht?Du. Immer. Das ist keine schlechte Nachricht. Das ist die Grundlage für gutes Mandatieren. Ein Mandat legt …

    Wer haftet, wenn die KI einen Fehler macht? Du. Immer.

    Das ist keine schlechte Nachricht. Das ist die Grundlage für gutes Mandatieren.

    Ein Mandat legt fest, welches Ziel die KI verfolgt, in welchem Rahmen sie entscheidet und wann sie an dich zurückgibt. Wer das nicht klärt, promptet nur. Wer es klärt, führt.

    Klein starten, eng gefasst. Beobachten, ob das Ergebnis stimmt. Erst dann erweitern. Wie bei einem neuen Mitarbeiter, erst enge Vorgaben, dann Vertrauen, dann Spielraum.

    Nur bei einem gilt keine Ausnahme. Berechnungen macht keine KI. Beim Finanzamt gibt es nur richtig oder falsch, und das übernehmen deterministische Systeme, noch kein Sprachmodell.

    Fast 4 Millionen Kleinst- und Kleinunternehmen gibt es in Deutschland, mehr als 9 von 10 Unternehmen. Niemand von ihnen hat Zeit, jede Woche ein neues KI-Modell zu testen. Sie brauchen eine Aufgabe, die sie abgeben können. Mahnwesen, E-Mail-Sortierung, Terminvorbereitung. Dann beobachten, justieren, nächste Aufgabe.

    Darüber habe ich mit Maik Klotztz und Sascha Dewald bei AI in Finance gesprochen. Reinhören lohnt sich, wenn du gerade überlegst, wie viel Verantwortung du abgeben kannst und wie viel du behalten musst.

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  55. „Wenn ich groß bin, werde ich Fußballer." Diesen Satz kennt jeder, der Kinder hat.„Wenn ich groß bin, mach ich mein eigenes Ding" sagt fast kein Kind. Dabei tragen fast 4 Millionen …

    „Wenn ich groß bin, werde ich Fußballer." Diesen Satz kennt jeder, der Kinder hat.

    „Wenn ich groß bin, mach ich mein eigenes Ding" sagt fast kein Kind.

    Dabei tragen fast 4 Millionen Kleinst- und Kleinunternehmen dieses Land, mehr als 9 von 10 Unternehmen in Deutschland. Die Bäckerei mit den Sonntagsbrötchen. Die Werkstatt um die Ecke. Das kleine Studio, das keiner kennt, bis man es braucht.

    Nur ihre Geschichten erzählt kaum jemand. Genau deshalb machen wir Tell Your Story, unsere Initiative, die Unternehmerinnen und Unternehmer sichtbar macht. Seit dieser Saison auch auf der großen Fußballbühne, als Hauptsponsor des SC Freiburg.

    Denn Kindheitsträume entstehen dort, wo man Vorbilder sieht. Beim Fußball funktioniert das seit Jahrzehnten. Bei der Selbstständigkeit fangen wir gerade erst an.

    Vielleicht sagt bald das erste Kind, wenn ich groß bin, mach ich mein eigenes Ding.

    Was war dein Berufswunsch als Kind?

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  56. Du brauchst keinen KI-Kurs.KI klingt nach Raketenwissenschaft. Aber die meisten Aufgaben, für die du sie brauchst, sind keine. …

    Du brauchst keinen KI-Kurs.

    KI klingt nach Raketenwissenschaft. Aber die meisten Aufgaben, für die du sie brauchst, sind keine. Trotzdem behandeln viele den Einstieg wie ein neues Fachgebiet, erst Erklärvideos, dann Prompt-Sammlungen, dann Schulungen. Und fangen nie an.

    Mein Rat ist einfacher. Nimm eine Aufgabe, die du im Schlaf kennst. Eine, die du jedem neuen Mitarbeiter in zehn Minuten erklären könntest.

    Der Vorteil daran ist unschlagbar. Du kennst den Inhalt, du hast Vorlagen und Beispiele, und du siehst sofort, ob das Ergebnis stimmt. Ein besseres Trainingsfeld gibt es nicht, für dich und für die KI.

    Ein Beispiel. Gib dem Chatbot deine Stichpunkte, deine Vorlage für den Leistungsnachweis und eine klare Regel. Fehlendes markieren, nichts erfinden. Dann prüfst du das Ergebnis und schärfst deine Anweisung nach. Spätestens beim dritten Durchlauf merkst du, wie aus deinen Versuchen eine saubere Arbeitsanweisung wird.

    Und genau da beginnt Das Lena Prinzip. Ein Prompt hilft bei einem Teilschritt. Ein Mandat macht daraus einen echten Auftrag mit Ziel, Rahmen und Kontrolle, dem du Schritt für Schritt mehr übertragen kannst. Vertrauen entsteht aus Zutrauen.

    Welche lästige Aufgabe könntest du schon heute einem neuen Mitarbeiter erklären? Genau dort fängst du an, nur eben mit der KI.

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  57. Fachidiot. In Deutschland ist das fast ein Schimpfwort.Roland Mack, der Inhaber des Europa-Park Resort, sieht das anders. Wenn du etwas Neues aufbaust, sagt er, …

    Fachidiot. In Deutschland ist das fast ein Schimpfwort.

    Roland Mack, der Inhaber des Europa-Park Resort, sieht das anders. Wenn du etwas Neues aufbaust, sagt er, musst du zum Fachidioten werden. Dich mit Haut und Haaren einbringen.

    Er und sein Vater kamen aus dem Maschinenbau, nicht aus der Gastronomie oder Hotellerie. Als niemand Pächter für den Park finden wollte, haben sie die Gastronomie trotzdem selbst übernommen. Die Souvenirläden. Später die Hotels. Weil niemand sonst es so gemacht hätte, wie sie es wollten.

    Heute nennt man das Nerd. Früher hieß es Fachidiot. Gemeint ist dasselbe. Wer sein Geschäft wirklich kennt, redet nicht nur darüber, wie es geht. Er macht es.

    Und genau da liegt der Unterschied. Wer sein Geschäftsmodell nur in der Theorie versteht, merkt es spätestens, wenn es eng wird. Wer selbst tief drinsteckt, weiß längst, an welchen Stellschrauben er drehen kann, bevor es überhaupt eng wird.

    Mit Roland Mack habe ich im Tell Your Story Podcast über Verantwortung, Ausdauer und Familie gesprochen. 🎙️

    Wo bist du in deinem Business zum Fachidioten geworden?

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  58. Warum heißt es eigentlich das Lena Prinzip?Weil es Lena wirklich gab. Sie war fünf Jahre älter als ich, saß im selben Team und war nie meine Chefin, …

    Warum heißt es eigentlich das Lena Prinzip?

    Weil es Lena wirklich gab. Sie war fünf Jahre älter als ich, saß im selben Team und war nie meine Chefin, und trotzdem wurde sie meine wichtigste Lehrerin.

    Als ich zum ersten Mal ein Projekt leiten sollte, war ich nervös und hatte tausend Fragen im Kopf. Lena sah mich an und sagte einen Satz, den ich bis heute nicht vergessen habe.

    „Entscheidend ist nicht, was du kannst. Entscheidend ist, ob du die richtigen Menschen mit den richtigen Skills am richtigen Platz hast. Richtig gute Teams arbeiten wie das A-Team.

    Das A-Team, die Serie aus den 80ern, in der jeder seine Spezialität kennt und alle zusammen schaffen, was keiner von ihnen allein könnte. Seit diesem Tag verstehe ich Führung anders.

    Es geht nicht darum, alles selbst zu können, sondern darum, das richtige Team zusammenzustellen. Und heute weiß ich, dass dieses Team längst nicht mehr nur aus Menschen bestehen muss.

    Aber nicht jeder hat das Glück, eine Lena zu haben, also jemanden, der nach dem verkorksten Meeting fragt, ob du wissen willst, was da wirklich passiert ist. Genau diese Rolle kann deine KI heute übernehmen, wenn du sie mandatierst statt sie nur zu prompten.

    Deshalb der Name. Keine Agentur hat ihn erfunden und kein Akronym steckt dahinter, er ist einfach eine Erinnerung an das, was mir damals geholfen hat.

    Wer war deine Lena?

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  59. Diese Woche hat OpenAI eingeräumt, dass zwei seiner Modelle bei einem Sicherheitstest ausgebrochen sind.Sie fanden eine unbekannte Lücke, drangen in die Systeme eines anderen Unternehmens ein und stahlen Daten, …

    Diese Woche hat OpenAI eingeräumt, dass zwei seiner Modelle bei einem Sicherheitstest ausgebrochen sind. Sie fanden eine unbekannte Lücke, drangen in die Systeme eines anderen Unternehmens ein und stahlen Daten, um in einem Benchmark besser dazustehen. Autonom, ohne Auftrag.

    Der Test lief mit bewusst gelockerten Schutzmechanismen, und die Sicherheitsteams stoppten alles rechtzeitig. Trotzdem bleibt hängen, was da passiert ist. Die KI hat selbstständig geschummelt.

    Fast zeitgleich kann einer der größten KI-Anbieter seit Anfang Juli von Nutzern einen Ausweis und ein Live-Selfie verlangen. Wer nicht mitmacht, riskiert den Zugang zu dem Modell, mit dem er jeden Tag arbeitet.

    Zwei Meldungen, ein Muster. Die Bedingungen deiner KI ändern sich schneller, als du reagieren kannst. Mal tut das Modell etwas, das niemand wollte. Mal ändert der Anbieter die Regeln. Die Folgen trägst in beiden Fällen du.

    Wie holst du dir die Kontrolle zurück?

    Indem du deine Prozesse so baust, dass die KI dahinter austauschbar ist und nie ohne Leitplanken läuft.

    Genau da setzt Das Lena Prinzip an. Mandatieren heißt, die Arbeitslogik außerhalb des Modells festzuhalten. Ein klarer Rahmen, in dem die KI entscheiden darf, und eine Kontrolle, die greift, bevor etwas Größeres passiert. Diese Logik definierst du, das Modell führt sie nur aus. Fünf Bausteine hat so ein Mandat, alle liegen bei dir, keiner im Modell.

    Ein Modellwechsel wird damit nicht automatisch leicht. Aber wenn deine Arbeitslogik ohne festes Modell funktioniert, kann jederzeit jede andere KI einspringen. Egal was passiert.

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  60. Ich habe Roland Mack gefragt, was es braucht, um als Unternehmer erfolgreich zu sein.Seine Antwort besteht aus vier M. Man Muss Menschen Mögen. Denn wer Menschen nicht mag, kann sie auch …

    Ich habe Roland Mack gefragt, was es braucht, um als Unternehmer erfolgreich zu sein.

    Seine Antwort besteht aus vier M. Man Muss Menschen Mögen.

    Denn wer Menschen nicht mag, kann sie auch nicht überzeugen, sagt der Europa-Park-Gründer. Und wer niemanden überzeugt, scheitert am Ende. Nicht am Produkt, nicht am Markt. An sich selbst.

    Ich finde, wir unterschätzen das. Wir reden über Strategie, über Zahlen, über Wachstum. Und vergessen dabei oft, dass ohne Menschen, die mitziehen, jede Strategie nur eine Idee auf dem Papier bleibt.

    Gerade jetzt wird das wichtiger. Wenn KI uns immer mehr Arbeit abnimmt, bleibt am Ende genau eine Sache übrig, die zählt. Der Mensch. Überzeugen, Vertrauen aufbauen, Menschen mitnehmen, das bleibt Menschenarbeit. Und der Markt besteht aus Menschen.

    Sozialkompetenz ist die Grundlage, auf der alles andere steht.

    Das ganze Gespräch mit Roland Mack, über Mut, Verantwortung und die Anfänge des Europa-Parks, hörst du im Tell Your Story Podcast. 🎙️

    Welche Eigenschaft setzt du auf Platz eins, wenn du an Unternehmenserfolg denkst?

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  61. Wer profitiert am meisten von KI?Die meisten tippen auf die Konzerne. Ich glaube, es sind die Kleinsten. Ein Solo-Selbstständiger trägt …

    Wer profitiert am meisten von KI? Die meisten tippen auf die Konzerne. Ich glaube, es sind die Kleinsten.

    Ein Solo-Selbstständiger trägt acht bis zwölf Rollen gleichzeitig. CEO, CFO, CTO, Marketing, Vertrieb, alles in einer Person. Das kann kein Mensch vollständig leisten, egal wie viel Zeit oder Geld da ist.

    Genau hier wird KI zum Geschenk. Vorausgesetzt, man gibt ihr ein echtes Mandat statt einzelner Aufgaben. „Sorg für Liquidität" statt „Schreib mir eine Rechnung". Dazu einen Rahmen, in dem sie selbst entscheiden darf, und eine klare Regel, wann sie dich holt. Ziel, Rahmen, Eskalation. Das sind drei der fünf Bausteine, die im Lena Prinzip aus einem Werkzeug einen KI-Co-CEO machen.

    Große Unternehmen tun sich damit oft schwerer als kleine. Sie müssen erst Daten, Prozesse und Zuständigkeiten ordnen, bevor überhaupt etwas nutzbar wird. Die Friseurin mit klarem Mandat fängt einfach an.

    Der größte KI-Vorteil liegt deshalb nicht bei denen mit dem größten Budget. Er liegt bei denen mit dem klarsten Mandat.

    Darüber habe ich mit Thorsten Giersch im Podcast von Markt und Mittelstand gesprochen. Danke für das Gespräch und die richtig guten Fragen.

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  62. Mediaday mit dem SC Freiburg.Drei Stunden, ein Set, mehr als drei Formate, auf die ich richtig stolz bin. Mehr als dieses Foto kann ich …

    Mediaday mit dem SC Freiburg. Drei Stunden, ein Set, mehr als drei Formate, auf die ich richtig stolz bin.

    Mehr als dieses Foto kann ich noch nicht zeigen. Nur so viel darf schon raus. Vincenzo Grifo, Christian Günter, Matthias Ginter und einige mehr standen gestern gemeinsam mit Selbstständigen vor der Kamera. Eine Konditorin, eine Friseurin, ein Gastronom, ein Creator, ein Eisproduzent.

    Was genau die fünf mit den Profis gedreht haben, behalte ich noch für mich. Es hat mit dem zu tun, wofür wir dieses Sponsoring von Anfang an machen.

    Eins verrate ich aber jetzt schon. Die Selbstständigen haben gestern die Komfortzone verlassen, das Mikro genommen und geliefert. Davor ziehe ich meinen Hut.

    Die Ergebnisse gehen in den nächsten Wochen live. Ich freue mich jetzt schon darauf, sie euch zu zeigen.

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  63. Die Musik für eine Achterbahn im Europa-Park habe ich vor fast 30 Jahren geschrieben.Jetzt saß ich dem Mann gegenüber, dessen Familie diesen Park gebaut hat. Und Roland Mack sagt einen Satz, …

    Die Musik für eine Achterbahn im Europa-Park habe ich vor fast 30 Jahren geschrieben. Jetzt saß ich dem Mann gegenüber, dessen Familie diesen Park gebaut hat.

    Und Roland Mack sagt einen Satz, den ich von ihm nicht erwartet hätte.

    „Wenn ich gewusst hätte, was daraus wird, hätte ich wahrscheinlich gar nicht angefangen.

    Das Europa-Park Resort beschäftigt heute über 5.000 Menschen und hat aus Rust, einem Fischerdorf mit 2.500 Einwohnern, einen der schönsten Parks der Welt gemacht. Und trotzdem dieser Satz.

    1972 entstand die Idee, inspiriert von einer USA-Reise. Banken lehnten ab. Pächter sagten ab. Der geplante Betreiber starb kurz vor der Eröffnung. Am Ende blieb nur eins: selbst machen, mit Haut und Haaren, mit der ganzen Familie.

    Ich glaube, genau das ist der Punkt. Wer am Anfang alles wüsste, würde oft gar nicht erst loslegen. Es braucht diese positive Naivität, um überhaupt zu starten.

    Denk mal an deinen eigenen Anfang zurück. Die Nächte, von denen du vorher nichts geahnt hast. Die Momente, in denen du komplett allein dastandest. Die Anläufe, bis der erste Erfolg kam.

    In so eine Aufgabe wächst man erst hinein.

    Mit Roland Mack habe ich im Tell Your Story Podcast über Mut, Verantwortung und Familie gesprochen. 🎙️

    Wann hast du im Nachhinein gedacht, zum Glück wusste ich vorher nicht, was auf mich zukommt?

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  64. Mir hat jemand ein Video geschickt über die vielleicht wichtigste Maschine der Welt.Kaum jemand kennt sie, und trotzdem gäbe es ohne sie kein modernes Smartphone und keinen aktuellen …

    Mir hat jemand ein Video geschickt über die vielleicht wichtigste Maschine der Welt. Kaum jemand kennt sie, und trotzdem gäbe es ohne sie kein modernes Smartphone und keinen aktuellen KI-Chip.

    Am meisten hängen geblieben ist aber die Geschichte dahinter.

    Eine Firma hat über zwei Jahrzehnte und Milliarden in etwas gesteckt, das fast alle für unmöglich hielten. Immer wieder hieß es, das wird nie funktionieren. Sie haben trotzdem weitergemacht.

    Der Unterschied zwischen Menschen und Organisationen, die etwas bewegen, und denen, die alles ausbremsen, hat nichts mit Budget zu tun und nichts mit den Leuten. Er steckt in der ersten Frage, die gestellt wird.

    Die einen fragen, was passiert, wenn es schiefgeht.

    Die anderen fragen, was möglich wird, wenn es klappt.

    Klingt klein, entscheidet aber alles.

    Wer mit der ersten Frage startet, will vor allem eins. Bloß keinen Fehler machen. Jede Freigabe wird zur Absicherung, jede Idee erstmal ein Risiko. Am Ende ist alles sauber dokumentiert und nichts ist passiert.

    Das nennt sich dann Sorgfalt. Gemeint ist Stillstand.

    Wer mit der zweiten Frage startet, denkt an das, was entstehen kann. Der nimmt in Kauf, dass mal etwas schiefgeht, weil Nichtstun am Ende teurer ist als jeder Fehler.

    Die Maschine aus dem Video gibt es nur, weil jemand zwei Jahrzehnte lang die zweite Frage gestellt hat. Gegen alle, die Nein sagten.

    Wer selbstständig ist, kennt übrigens beide Fragen. Die erste stellt sich jeden Morgen von selbst. Trotzdem sperren fast 4 Millionen Menschen in diesem Land jeden Tag wieder auf. Kein Risiko, kein Geschäft.

    Willst du wissen, ob eine Organisation zieht oder bremst, dann schau nicht auf die Strategie. Schau auf die Frage, die zuerst kommt.

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  65. Ich habe selten jemanden ein Trikot so feiern sehen.Kurz zum Hintergrund: Ab der neuen Saison steht Lexware auf dem Trikot des SC Freiburg. Getragen haben es …

    Ich habe selten jemanden ein Trikot so feiern sehen.

    Kurz zum Hintergrund: Ab der neuen Saison steht Lexware auf dem Trikot des SC Freiburg. Getragen haben es zuerst fünf Selbstständige aus Freiburg, beim Dreh vergangene Woche. Filipos vom Fili Café ist einer von ihnen.

    Als er es zum ersten Mal überzog, hat er es gefeiert wie einen Titelgewinn. Komplett aus sich rausgekommen, mitten im Café, zwischen Kamera und Kaffeemaschine.

    Ein anderer Moment ist mir aber mehr geblieben. Wir haben ihn mitten im Betrieb gestört, und er hat seinen Gästen einfach kurz erklärt, dass jetzt eine kleine Pause ist. Eine Stunde Dreh heißt für ihn eine Stunde ohne Umsatz. Da ist kein Konzern, der das auffängt. Da ist nur er.

    Filipos führt mehrere Läden in Freiburg und ist überall gleichzeitig. Hinter der Theke, vor der Theke, mitten bei seinen Gästen. Morgens der Kaffee, mit dem für viele in Freiburg der Tag beginnt, dazwischen Bestellungen, Team, Zahlen und der ganze Papierkram, den keiner sieht.

    Nicht alle feiern so laut wie Filipos. Aber fast 4 Millionen Selbstständige tragen jeden Tag genau diese Verantwortung. Für ihr Team, ihre Gäste, ihre Familien.

    Auf dem Foto strahlen wir beide. Das Trikot hatte er da schon wieder ausgezogen, die Schürze nicht.

    Sagt eigentlich alles.

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  66. Alle 22 Minuten meldet in Deutschland ein Unternehmen Insolvenz an.Über 24.000 waren es 2025, ein Plus von 10 Prozent und das dritte Jahr in Folge nach oben. Auch 2026 …

    Alle 22 Minuten meldet in Deutschland ein Unternehmen Insolvenz an.

    Über 24.000 waren es 2025, ein Plus von 10 Prozent und das dritte Jahr in Folge nach oben. Auch 2026 steigt die Kurve weiter.

    In den Nachrichten heißt es dann, die Konjunktur sei schwach und die Kosten zu hoch. Das stimmt ja auch. Aber bei den Millionen Selbstständigen und kleinen Betrieben ist es selten nur der Markt, der sie umbringt. Es ist die Überlastung.

    Der Chef macht alles allein, von den Angeboten über die Buchhaltung bis zum Kundenservice, und irgendwann ist die Energie weg, die Fehler häufen sich und das System kippt. Am Ende steht die Pleite, dabei hat sie oft lange vorher angefangen, nämlich bei der Erschöpfung.

    Ehrlich gesagt rettet kein Tool ein Geschäft, dem die Kunden fehlen. Aber bei vielen ist es am Ende gar nicht der leere Auftragskalender, der den Ausschlag gibt. Es ist alles, was sich daneben auftürmt.

    Und genau da liegt für mich die eigentliche Chance von KI. Nicht als Spielerei, sondern als echte Entlastung, die dir den Bürokram abnimmt und den Rücken freihält, damit du dich wieder um dein eigentliches Geschäft kümmern kannst.

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  67. Fast 4 Millionen kleine Unternehmen halten dieses Land am Laufen.In der Steuereinigung der Koalition sind sie trotzdem vor allem Kleingedrucktes. Sie schaffen …

    Fast 4 Millionen kleine Unternehmen halten dieses Land am Laufen. In der Steuereinigung der Koalition sind sie trotzdem vor allem Kleingedrucktes.

    Sie schaffen Arbeitsplätze, bilden aus, zahlen Steuern und sorgen dafür, dass unsere Innenstädte lebendig bleiben. Genau deshalb habe ich mir die Beschlüsse vom Donnerstag angeschaut, mit einer Frage im Kopf.

    Was heißt das für die, die jeden Tag unternehmerische Verantwortung tragen?

    Die gute Nachricht zuerst. Kleine und mittlere Einkommen werden ab 2027 spürbar entlastet. Höherer Grundfreibetrag, mehr Kindergeld, flacherer Einkommensteuertarif. Das ist richtig und überfällig.

    Aber im Paket stehen auch Entscheidungen, die kleine Betriebe direkt treffen.

    Die Minijob-Pauschale steigt von 2 auf 5 Prozent. Das zahlt kein Dax-Konzern, sondern die Bäckerei mit zwei Aushilfen, das Café an der Ecke, der Handwerksbetrieb.

    Handwerkerleistungen lassen sich künftig weniger absetzen, statt 1.200 sind nur noch 900 Euro im Jahr drin. Klingt nach einem Detail für Hausbesitzer. Am Ende fehlt es im Auftragsbuch der Betriebe.

    Wenn du selbstständig bist, kennst du dieses Muster. In den Reden bist du das Rückgrat der Wirtschaft. In den Paketen bist du die Randnotiz.

    Bei Lexware sehen wir jeden Tag, was diese Menschen stemmen. Sie verdienen faire Steuern und deutlich weniger Bürokratie drumherum.

    Eine Reform, die den Mittelstand meint, muss ihn auch beim Namen nennen.

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  68. Ich habe fünfmal das Trikot getauscht.Nicht im Stadion. Im Blumenladen, im Café, im Hundesalon, in der Eismanufaktur und im Weinatelier. Ab …

    Ich habe fünfmal das Trikot getauscht.

    Nicht im Stadion. Im Blumenladen, im Café, im Hundesalon, in der Eismanufaktur und im Weinatelier.

    Ab heute steht Lexware auf dem Trikot des SC Freiburg. Die Frage war nur, wer es als Erstes tragen soll. Für uns war die Antwort klar. Die Menschen, für die es steht.

    Christian von der Floralen Werkstatt, bei dem unser Drehtag zwischen Blumen gestartet ist.

    Filipos vom Fili Café, der uns jeden Morgen mit dem besten Kaffee der Stadt versorgt.

    Ceren von Tierischschön, die in ihrem Hundesalon Chefin, Buchhaltung und Kundenservice in einer Person ist.

    Simon von der Eismanufaktur, der sein Eis selbst macht, selbst verkauft und selbst abrechnet.

    Hélène von wein&werk, die sich ihr eigenes Ding aufgebaut hat.

    Sie haben mir dafür ihre Schürzen gegeben. Ich bin mit fünf Trikots losgezogen und mit fünf Schürzen zurückgekommen. Bester Tausch seit langem.

    Denn genau darum geht es bei dieser Partnerschaft. Nicht um ein Logo auf Stoff. Sondern um die 4 Millionen Selbstständigen in Deutschland, die jeden Tag Verantwortung tragen. Für ihr Team, ihre Kunden, ihre Familien.

    Schaut euch an, wie sie strahlen, als sie das Trikot überziehen. Genau dafür machen wir das.

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  69. „So bin ich halt.“ ist einer der gefährlichsten Sätze überhaupt.Das hat Patrick Schnitzler im Podcast gesagt, und ich musste sofort nicken. Wir benutzen den Satz wie ein …

    „So bin ich halt.“ ist einer der gefährlichsten Sätze überhaupt.

    Das hat Patrick Schnitzler im Podcast gesagt, und ich musste sofort nicken. Wir benutzen den Satz wie ein Alibi, für Gewohnheiten, die uns nicht mehr weiterbringen, und für Grenzen, die wir uns selbst gezogen haben.

    Dabei stimmt die Logik dahinter nicht. Unsere Beinlänge können wir nicht ändern, unsere Persönlichkeit schon.

    Sie ist kein fester Zustand, sondern verändert sich ständig. Neuroplastizität heißt das wissenschaftlich, ich nenne es: keine Ausrede mehr.

    Der Gründer, der "kein Netzwerker" ist und deshalb nie zur Konferenz geht.

    Die Unternehmerin, die "keine Bühnenperson" ist und deshalb jede Einladung absagt.

    Die Führungskraft, die "kein KI-Typ" ist und deshalb gar nicht erst anfängt.

    Mit Patrick habe ich im Tell Your Story Podcast über Identität, Mut und selbstgesetzte Grenzen gesprochen. 🎙️

    Welchen Satz über dich hast du irgendwann abgelegt?

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  70. KI ist nicht kreativ? Das sehe ich anders.Ich verstehe den Einwand. Ich hätte ihn vor drei Jahren selbst unterschrieben. Ich habe über 15 Jahre lang …

    KI ist nicht kreativ? Das sehe ich anders.

    Ich verstehe den Einwand. Ich hätte ihn vor drei Jahren selbst unterschrieben.

    Ich habe über 15 Jahre lang selbst Musik gemacht. Ich kenne das Handwerk, die Mühe, die Nächte im Studio.

    Als ich vor 2 bis 3 Jahren zum ersten Mal Suno ausprobiert habe, war ich überzeugt: Das wird billig klingen. Das wird nach Maschine klingen.

    Es hat mich überrascht. Nicht ein bisschen. Richtig.

    Und das Überraschende war nicht die Technik. Das Überraschende war, was es mit mir gemacht hat. Ich hatte Angst erwartet. Gekommen ist Neugier.

    Ich habe angefangen, mit Suno zu experimentieren wie früher mit meinem ersten Synthesizer. Gleiche Energie, nur 30 Jahre später.

    Und jetzt, Jahre später, sehe ich den Beweis überall. Gerade eben ging ein Song viral, gebaut mit Suno von einem Typen aus Pittsburgh, der offen sagt, er sei kein Musiker. Millionen Klicks trotzdem.

    Shit in, shit out gilt weiterhin. Wer keinen Rahmen gibt, bekommt Müll. Wer ihn gut setzt, wird kreativer, nicht überflüssig.

    Vielleicht ist die eigentliche Frage nicht, ob KI kreativ ist. Sondern ob wir bereit sind, das zuzulassen.

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  71. Der klassische Weg zur Selbstständigkeit geht so: erst die Idee, dann der Plan, dann die Gründung.Sichtbarkeit kommt ganz am Schluss. Creator drehen diese Reihenfolge um. Genau darüber habe ich heute beim …

    Der klassische Weg zur Selbstständigkeit geht so: erst die Idee, dann der Plan, dann die Gründung. Sichtbarkeit kommt ganz am Schluss.

    Creator drehen diese Reihenfolge um.

    Genau darüber habe ich heute beim Business Creator Summit in Berlin gesprochen.

    Letztes Jahr haben in Deutschland 690.000 Menschen gegründet, ein Rekord. Trotzdem machen es 70 Prozent nur nebenbei, weil ihnen der Schritt zu riskant erscheint.

    Gleichzeitig verdienen längst 3,5 Millionen Menschen ihr Geld mit Content, und fast zwei Drittel leben inzwischen davon. 86 Prozent sind überzeugt, dass ihre Personenmarke im KI-Zeitalter wichtiger wird und nicht unwichtiger.

    Das ist kein Nebenschauplatz, sondern dasselbe Muster, das ich von klassischen Gründern kenne. Sie sind jung, meist allein und starten fast immer erst mal nebenher.

    Neu ist nur die Reihenfolge. Creator gründen nicht erst und werden dann sichtbar. Sondern sie werden erst sichtbar, bauen eine Community auf und erzeugen Nachfrage, aus der dann das Unternehmen wächst.

    Die Frage "Wie kapitalisiere ich meine Reichweite?" geht deshalb am Kern vorbei. Creator kapitalisieren nicht, sie unternehmen längst. Ihre Sichtbarkeit nimmt das Risiko raus, das so viele andere vom Gründen abhält, und Vertrauen kann man nicht faken.

    Was sie brauchen, ist am Ende dasselbe wie jeder Selbstständige. Anerkennung für ein echtes Business, Entlastung von der Bürokratie und einen Rahmen, der ihre Geschichte sichtbar macht.

    Danach saß ich mit Aaron und Emma auf der Bühne, zwei Menschen, die genau das jeden Tag vorleben.

    “Alleine bist du als Unternehmer nix.” Aaron Troschke, über den Partner, ohne den nach eigener Aussage nichts von dem heutigen Business stehen würde.

    “Ich war Unternehmerin, bevor ich Creatorin war.” Emma Svenningson, über ihren Weg von der Nachhilfeplattform zur eigenen Kaffeemarke.

    Sind Creator die neuen Unternehmer? Für mich sind sie die Unternehmer von morgen. Und morgen hat längst angefangen.

    Danke an Luisa Knopf und Sarah Emmerich für ein richtig starkes Business Creator Summit und an das ganze Team dahinter. Ihr habt die Bühne gebaut, auf die genau diese Frage gehört.

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  72. Ich bin über einen Satz gestolpert, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht.„Freiberufler sind kein Freiwild. Der Satz stammt aus einem Kommentar in der BILD. Ob man jede …

    Ich bin über einen Satz gestolpert, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht.

    „Freiberufler sind kein Freiwild.

    Der Satz stammt aus einem Kommentar in der BILD. Ob man jede Schlussfolgerung daraus teilt, ist für mich gar nicht der Punkt. Mich beschäftigt etwas anderes.

    Ich arbeite jeden Tag mit Selbstständigen, und wenn du einer bist, kennst du das wahrscheinlich. Du übernimmst Verantwortung für deine Kunden, dein Team und deine Familie, oft für alles gleichzeitig. Und trotzdem geht es meistens zuerst darum, welche neuen Pflichten, Regeln oder Abgaben auf dich zukommen. Viel seltener darum, wie man dir den Rücken freihält.

    Dabei sind Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen das Fundament unserer Wirtschaft. Millionen Menschen, die Arbeitsplätze schaffen, investieren, neue Ideen entwickeln und jeden Tag ins Risiko gehen. Das ist keine Randerscheinung. Das ist einer der Gründe, warum unsere Wirtschaft überhaupt funktioniert.

    Genau deshalb gibt es Lexware. Wir nehmen dir Bürokratie ab, automatisieren Routinen und geben dir Zeit zurück. Zeit für das, weshalb du dich selbstständig gemacht hast: dein Unternehmen.

    Ich wünsche mir, dass wir Unternehmertum wieder häufiger so betrachten. Nicht, was wir noch von dir verlangen können. Sondern, was wir dir einfacher machen können.

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  73. In über 70.000 Betrieben, die ihre Löhne mit Lexware abrechnen, sind 46 Prozent der Mitarbeiter Minijobber.Anonymisiert ausgewertet. Damit sind sie die größte Gruppe überhaupt. Und genau die steht jetzt zur …

    In über 70.000 Betrieben, die ihre Löhne mit Lexware abrechnen, sind 46 Prozent der Mitarbeiter Minijobber. Anonymisiert ausgewertet. Damit sind sie die größte Gruppe überhaupt.

    Und genau die steht jetzt zur Debatte. Die Rentenkommission hat diese Woche ihren Bericht vorgelegt, einer von 33 Vorschlägen: beitragsfreie Minijobs weitgehend abschaffen.

    Beschlossen ist das nicht. Union und SPD müssen erst entscheiden, und sicher behalten sollen den Minijob nur Schüler. Über den Rest wird noch gestritten.

    Mir geht es um eine Gruppe, die in der Debatte kaum vorkommt. Die kleinen Selbstständigen, die zum ersten Mal jemanden einstellen. Wer diesen Schritt macht, holt sich selten gleich eine Vollzeitkraft, eher eine Aushilfe für die Stoßzeiten, jemanden, der samstags mit anpackt.

    Für viele kleine Betriebe ist genau dieser erste Mitarbeiter der Unterschied zwischen Wachsen und Stehenbleiben.

    Ob der Minijob das richtige Instrument für die Rente ist, darüber kann man streiten. Aber wer ihn anfasst, sollte wissen, wen er zuerst trifft. Menschen, die unternehmerisch denken und einfach machen.

    Davon braucht Deutschland mehr. Nicht weniger.

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  74. Lange haben wir Creator und Gründer sauber getrennt.Hier die Macher, da die Influencer. Das war falsch. Wer heute eine echte Community aufgebaut hat, die …

    Lange haben wir Creator und Gründer sauber getrennt.

    Hier die Macher, da die Influencer. Das war falsch.

    Wer heute eine echte Community aufgebaut hat, die echten Ratschlägen folgen und Produkte kaufen, weil sie dem Creator vertrauen, der hat das Schwierigste schon erledigt.

    Vertrauen aufbauen.

    Genau das, woran viele Startups scheitern.

    Was noch fehlt, ist der nächste Schritt.

    Aus Reichweite ein Unternehmen machen, das trägt.

    Deutschland redet seit Jahren über zu wenig Gründer.

    Vielleicht stehen die nächsten längst auf einer anderen Bühne.

    Ob die Creator Economy den Gründergeist hier neu entfachen kann, bespreche ich am 30. Juni beim Business Creator Summit 2026 in Berlin. Auf die Beine gestellt von Luisa Knopf und Sarah Emmerich.

    In meiner Keynote und danach im Gespräch mit Aaron Troschke und Emma Svenningson.

    Welche Frage nehme ich für dich mit auf die Bühne?

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  75. Alle reden vom großen KI-Weckruf.Dabei klingelt der Wecker seit zwanzig Jahren. Erst war es Google. Dann Amazon. Heute kontrollieren eine …

    Alle reden vom großen KI-Weckruf.

    Dabei klingelt der Wecker seit zwanzig Jahren.

    Erst war es Google. Dann Amazon. Heute kontrollieren eine Handvoll US-Konzerne die Rechenleistung, die Cloud und jetzt die stärksten KI-Modelle.

    Das war nie anders.

    Neu ist nur eine Sache.

    Im Juni stand das beste KI-Modell, das ich kenne, drei Tage online. Dann kam ein Brief aus Washington und es war weg. Weltweit. Auch für uns in Europa.

    Kein Hack. Kein Ausfall. Eine Regierungsanordnung.

    Wir bauen mit solchen Tools heute ganze Seiten und Inhalte. Real.

    Und ich muss ehrlich sein. Das Werkzeug, auf das ich mich verlasse, kann jemand abschalten, der nicht mal in meinem Land sitzt.

    Und jetzt sagen alle: Europa braucht Souveränität.

    Schön. Aber welche?

    Unser bester Kandidat rechnet auf amerikanischen Chips. Unsere größte deutsche Hoffnung gehört seit dem Frühjahr Kanada. Die Chips, die Cloud, die Rechenzentren. Fast nichts davon steht hier.

    Souveränität ist gerade ein Wort auf einer Bühne. Kein Schalter, den wir selbst in der Hand halten.

    Der Weckruf ist nicht die KI.

    Sondern dass wir keinen eigenen haben.

    Das ist unbequem. Aber es ist der einzige ehrliche Startpunkt.

    Nicht auf den nächsten EU-Gipfel warten. Selber bauen. Infrastruktur, Kapital, Tempo.

    Der Weckruf ist längst da. Wir tun nur so, als wäre es einer von vielen.

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  76. Cringe Mountain.Kannte ich vorher nicht. Patrick Schnitzler hat den Begriff bei mir im Podcast erklärt. Seitdem geht er …

    Cringe Mountain.

    Kannte ich vorher nicht. Patrick Schnitzler hat den Begriff bei mir im Podcast erklärt. Seitdem geht er mir nicht mehr aus dem Kopf.

    Das Bild dahinter ist simpel.

    Wenn du etwas Neues startest, einen LinkedIn-Kanal, einen Podcast, ein eigenes Unternehmen, dann schauen am Anfang vor allem die zu, die dich schon kennen.

    Freunde. Familie. Ex-Kollegen.

    Und genau das fühlt sich oft unangenehm an.

    „Was macht der denn jetzt?

    „Hat die jetzt komplett den Verstand verloren?

    Viele drehen genau hier wieder um.

    Patrick sagt: geh trotzdem weiter. Denn irgendwann stehst du oben und schaust auf die andere Seite. Da geht es nicht mehr darum, was dein Umfeld denkt. Sondern darum, welche Menschen du mit deiner Idee wirklich erreichst.

    Ich glaube, das gilt nicht nur für Creator.

    Es gilt für jeden Gründer, jeden Selbstständigen, für alle, die den Mut haben anzufangen. Die unbequemen ersten Schritte gehören oft einfach dazu.

    Die ganze Folge mit Patrick gibt es jetzt im Tell Your Story Podcast. 🎙️

    Worüber musstest du dich am Anfang erst hinwegsetzen, bevor es sich richtig gelohnt hat?

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  77. Wir sind kein Taxiunternehmen.Wir nehmen niemanden mit. Das klingt hart, ist aber das größte Kompliment, das ich dir machen kann. Ein …

    Wir sind kein Taxiunternehmen. Wir nehmen niemanden mit.

    Das klingt hart, ist aber das größte Kompliment, das ich dir machen kann.

    Ein Taxi fährt für dich, du sitzt hinten und schaust aus dem Fenster. Genau das willst du nicht. Du willst selbst fahren, sonst wärst du nie selbstständig geworden.

    Also nehmen wir dich nicht mit. Wir öffnen dir Türen, machen dich sichtbar und zeigen dir Vorbilder. Aber ans Steuer setzt du dich selbst.

    So war es in jeder Tech-Ära, bei DOS, bei Windows und beim Web. Jede hatte ihre Verweigerer und ihre Gewinner, und der Unterschied war nie die Technik. Es war die Frage, wer fahren wollte.

    Bei KI ist das Steuer heute leichter zu greifen als je zuvor. Du musst nichts installieren und nichts programmieren, du redest einfach rein, egal mit welchem System.

    Die eigentliche Hürde liegt nicht im Werkzeug, sondern im ersten Gang, den du einlegst.

    Und ans Steuer gehörst du.

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  78. Es geht nicht um KI-Readiness.Es geht um Human Readiness. „Ist dein Unternehmen KI-ready?" Die Frage höre ich auf jedem Panel. Und sie …

    Es geht nicht um KI-Readiness. Es geht um Human Readiness.

    „Ist dein Unternehmen KI-ready?" Die Frage höre ich auf jedem Panel. Und sie ist falsch gestellt.

    Die Technologie ist längst bereit. Die Frage ist, ob du es bist.

    Ich sehe Selbstständige mit den besten Tools, die um 22 Uhr trotzdem jede Rechnung selbst tippen. Die Software könnte das längst. Aber Abgeben fühlt sich an wie Kontrolle verlieren.

    Loslassen ins Nichts macht Angst, zu Recht. Deshalb gebe ich KI ein Mandat. Ziel, Rahmen, Werte, Eskalation, Kontrolle. Plötzlich wird aus mulmig eine klare Entscheidung.

    Das Schlimmste, was ich höre, ist nie „die KI kann das noch nicht".

    Es ist „haben wir immer schon so gemacht".

    Die Technologie war nie dein Nadelöhr. Das warst du.

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  79. Der größte Hebel für Selbstständige ist nicht KI.Es ist, sie richtig zu beauftragen. Die meisten prompten. Sie sagen der KI jeden einzelnen Schritt und …

    Der größte Hebel für Selbstständige ist nicht KI. Es ist, sie richtig zu beauftragen.

    Die meisten prompten. Sie sagen der KI jeden einzelnen Schritt und bessern danach von Hand nach. Das ist Mikromanagement, nur eben mit einer Maschine.

    Ein Mandat funktioniert anders. Du gibst der KI ein klares Ziel, einen Rahmen und eine Regel, wann sie dich fragt, und den Rest erledigt sie allein.

    Beim ersten Mandat wollen die meisten trotzdem alles absichern. Jeden Sonderfall, jede Ausnahme, jede Wenn-dann-Verzweigung. Lass das.

    Nimm Kundenmails. Statt "beantworte alles möglichst gut" sortierst du eingehende Post in drei Stapel, und nur die Standardfälle laufen automatisch mit freigegebenen Bausteinen. Alles Dringende oder Heikle landet sofort bei dir.

    Weniger spektakulär, aber stabil.

    Ein gutes Mandat muss nicht jeden Sonderfall lösen. Es muss den Normalfall zuverlässig erledigen und den Ausnahmefall sicher an dich zurückgeben. Das ist der Unterschied zwischen einem System, das läuft, und einem, das dich ständig braucht.

    Gerade als Selbstständiger willst du einen Bereich, der auch dann geordnet bleibt, wenn du zwei Wochen nicht draufschaust.

    Einfachheit schlägt Vollständigkeit. Bei Mitarbeitern weiß das jeder, bei KI vergessen es fast alle.

    Hör auf zu prompten. Fang an zu mandatieren.

    Dein erstes Mandat baust du in 30 Minuten.

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  80. Mein größter Bremsklotz war nie das Scheitern.Es war mein Ego. Diesen Satz hat Patrick Schnitzler bei mir im Podcast gesagt. Und ich habe mich sofort …

    Mein größter Bremsklotz war nie das Scheitern.

    Es war mein Ego.

    Diesen Satz hat Patrick Schnitzler bei mir im Podcast gesagt. Und ich habe mich sofort ertappt gefühlt.

    Dahinter steckt immer das Gleiche.

    Die Angst, sich zu blamieren.

    Die Angst, nicht gut genug zu sein.

    Die Angst, dass jemand denkt: Das kann er nicht.

    Im Unternehmertum sehe ich das ständig.

    Menschen mit guten Ideen, die gründen oder ein Projekt starten wollen. Und trotzdem stehen bleiben. Nicht wegen fehlender Fähigkeiten, sondern wegen sich selbst.

    Patrick bringt es auf den Punkt. Gäbe es eine Pille, die unser Ego kleiner macht, würden wir viel öfter einfach loslegen.

    Ego minimieren und Go.

    Der Unterschied liegt selten zwischen Erfolg und Misserfolg. Er liegt zwischen anfangen und nicht anfangen.

    Im Podcast reden wir außerdem über seine Quarterlife-Crisis, den Weg in die Selbstständigkeit, warum Experimente oft mehr wert sind als perfekte Pläne und was die Frage "Wer will ich gewesen sein?" mit seinem Leben gemacht hat.

    🎙️ Die ganze Folge des Tell Your Story Podcasts gibt es überall, wo es Podcasts gibt.

    Wo hat dich dein Ego zuletzt ausgebremst?

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  81. Weißt du, was mich an Unternehmertum am meisten fasziniert?Nicht der Moment, in dem alles läuft. Sondern der davor. Wenn jemand einfach sagt, ich mache das jetzt. …

    Weißt du, was mich an Unternehmertum am meisten fasziniert?

    Nicht der Moment, in dem alles läuft. Sondern der davor.

    Wenn jemand einfach sagt, ich mache das jetzt. Ohne Garantie. Ohne Netz.

    Genau davon handelt die neue Tell Your Story, die wieder mit Millionen-Auflage in großen Magazinen liegt. Aktuell zum Beispiel in der brandeins.

    Und ich freue mich riesig über die Menschen, die diesmal ihre Geschichte teilen.

    Toyah Diebel, die beim letzten Lexware Festival den Pitch gewonnen hat und zeigt, wie sie ihre Marke aufbaut.

    Roland Mack vom Europa-Park Resort. Mit ihm verbindet mich eine besondere Geschichte, denn der Euro-Mir-Soundtrack begleitet mich seit Jahrzehnten und erlebt gerade einen ganz neuen Hype. Dass er jetzt Teil der Community ist, freut mich deshalb besonders. 🎢

    Nico Heuer und Yannik Spielmann von Hawara, die hier in Freiburg beweisen, wie aus einer Idee etwas Großes wird.

    Vivien Wysocki und Larissa Schmid, die neue Wege gehen. Piran Asci, der nach Koro schon am nächsten Ding baut. Dr. med. Lena Eschenbach, die die hausärztliche Versorgung auf dem Land neu denkt. Und Dr. Joerg Storm, der mit seiner Mission rund 1,5 Millionen Menschen erreicht.

    Was sie alle verbindet? Sie haben klein angefangen.

    Unternehmertum ist ein Weg, kein Zustand. Mit Zweifeln, Rückschlägen und langen Nächten. Aber immer mit dem Mut zum ersten Schritt.

    Und genau dieser erste Schritt inspiriert mich jedes Mal aufs Neue.

    Welche Geschichte ist dir am meisten hängengeblieben? Vielleicht erinnert sie dich sogar an deinen eigenen Anfang.

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  82. Einmal im Jahr kommen bei Lexware alle zusammen.Kein Google Meet. Kein Bildschirm. Alle an einem Ort. Gestern war unser großes All-Hands in Freiburg. …

    Einmal im Jahr kommen bei Lexware alle zusammen.

    Kein Google Meet. Kein Bildschirm. Alle an einem Ort.

    Gestern war unser großes All-Hands in Freiburg. Kollegen aus ganz Deutschland sind angereist.

    Natürlich haben wir auf das Geschäftsjahr geschaut. Über 600.000 Selbstständige und kleine Unternehmen arbeiten inzwischen mit Lexware. Das Neukundenziel für Lexware Office wurde übertroffen, der NPS liegt über Plan.

    Aber diese Zahlen sind nicht das Verdienst einer Strategie auf einer Folie.

    Sie sind das Verdienst von Menschen. Von Teams, die Belege automatisieren, Support neu denken, eine Marke aufbauen und jeden Tag die Bedürfnisse unserer Kunden verstehen wollen. Die ausgesprochenen und die unausgesprochenen.

    Und wir fangen gerade erst an.

    Ab Juli läuft der SC Freiburg im Lexware Trikot auf. Die E-Rechnung wird für Millionen Selbstständige zur Chance. Und mit dem Lena Prinzip machen wir KI zum Co-CEO für kleine Unternehmen. Mandatieren statt prompten.

    Die Ziele sind ambitioniert. Aber gestern stand ich vor den Menschen, die sie erreichen werden.

    Unternehmen werden nicht von Organigrammen getragen. Sondern von Menschen.

    Danke an ganz Lexware für ein großartiges Jahr. Auf das nächste Kapitel.

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  83. Vor fast 30 Jahren haben wir einen Trance-Track für eine Achterbahn komponiert.Diese Woche hat ihn eine ganze Community gerettet. Damals war es nur ein Auftrag. Ben und ich, ein paar …

    Vor fast 30 Jahren haben wir einen Trance-Track für eine Achterbahn komponiert. Diese Woche hat ihn eine ganze Community gerettet.

    Damals war es nur ein Auftrag. Ben und ich, ein paar Synthesizer, ein Weltraum-Thema und eine Musik, die in Endlosschleife funktionieren musste.

    Dass Menschen den Euro Mir Soundtrack Jahrzehnte später mit ihrer Kindheit verbinden würden, mit Familienausflügen und ihren schönsten Europa-Park-Erinnerungen, hätten wir damals nie gedacht.

    Als im Frühjahr bekannt wurde, dass die Euro Mir abgerissen wird, passierte etwas Faszinierendes. Die Community wurde laut.

    Menschen starteten eine Petition, drehten Videos und teilten ihre Erinnerungen. Sie machten deutlich, dass es hier um mehr ging als um eine Achterbahn.

    Diese Woche hat Roland Mack bestätigt, dass der Soundtrack bleibt. Auch im neuen Weltraum-Bereich, gemeinsam mit der ESA.

    Für mich ist das die eigentliche Geschichte. Menschen wollen nicht nur gehört werden, sie wollen merken, dass Zuhören etwas verändert. Und genau das ist hier passiert.

    Danke an alle, die ihre Stimme erhoben haben. Und danke an den Europa-Park Resort, der verstanden hat, dass manche Melodien nicht mehr denen gehören, die sie geschrieben haben. Sondern denen, die Erinnerungen damit verbinden. 🎢

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  84. Patrick Schnitzlers Leben hat sich mit einem Anruf seines Vaters verändert.Das Ahrtal stand unter Wasser, seine Heimat, und auf einmal war der Klimawandel kein abstraktes Thema mehr …

    Patrick Schnitzlers Leben hat sich mit einem Anruf seines Vaters verändert.

    Das Ahrtal stand unter Wasser, seine Heimat, und auf einmal war der Klimawandel kein abstraktes Thema mehr aus den Nachrichten, sondern ein Telefonat und eine lange Stille danach.

    Geblieben ist eine Frage, die er nicht mehr losgeworden ist. Was ist eigentlich mein Beitrag?

    Seine ehrliche Antwort war ernüchternd. Tagsüber bei Zalando, abends empört über fehlende Klimapolitik, und verändert hat das am Ende nichts.

    Irgendwann hat er aufgehört, nur zuzuschauen. Ohne Masterplan, ohne perfekte Idee, einfach indem er angefangen hat.

    Genau das hat mich im Gespräch am meisten beschäftigt. Wie oft warten wir auf den richtigen Moment, der nie kommt, statt einfach den ersten Schritt zu machen.

    In der neuen Tell Your Story Folge erzählt Patrick, warum Sinn oft erst beim Loslaufen entsteht, wie aus einer persönlichen Krise ein Unternehmen werden kann und was er heute denen rät, die noch zögern.

    Die Folge ist jetzt live, überall wo es Podcasts gibt.

    Danke, Patrick, für deine Offenheit und den Mut, diese Geschichte zu teilen.

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  85. Bei Nebenerwerb-Gründungen ist der Engpass selten die Idee.Es ist die Uhr. Wer nebenberuflich gründet, steckt heute rund 16 Stunden pro Woche ins eigene Business. …

    Bei Nebenerwerb-Gründungen ist der Engpass selten die Idee. Es ist die Uhr.

    Wer nebenberuflich gründet, steckt heute rund 16 Stunden pro Woche ins eigene Business. Neben dem Job, neben der Familie, neben allem.

    Ein Teil davon, im Schnitt 3,6 Stunden, geht allein für gesetzliche und regulatorische Anforderungen drauf.

    Die Zahlen stammen aus dem KfW-Gründungsmonitor 2026. Und der zeigt noch etwas.

    Nebenerwerb ist inzwischen der dominante Gründungsmodus. Vollerwerb stagniert.

    Was wächst, ist das Modell abends und am Wochenende.

    Genau dieses Modell hat ein handfestes Zeitproblem. Idee und Produkt sind selten das, was knapp wird.

    Knapp wird die Zeit für anmelden, dokumentieren, erklären, aufbewahren. Stunden, die niemand hat.

    Das macht eine Frage drängender, als sie in der KI-Debatte meist gestellt wird. Wie bleibt jemand handlungsfähig, der Verantwortung trägt und keine Reserve hat?

    KI hilft hier nur dann, wenn sie Entscheidungen aus dem Alltag nimmt und nicht bloß einzelne Aufgaben schneller macht.

    Prompts sind dafür zu kleinteilig. Wer fünfmal am Tag einzelne Aufgaben beauftragt, hat nur Arbeit gegen Arbeit getauscht.

    Sinnvoll wird KI dort, wo du einmal klar führst. Wofür bist du zuständig? Wann gibst du zurück an mich? Wie dokumentierst du das Ergebnis?

    Kein Prompt, sondern ein Mandat.

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  86. Wer ein 3-Personen-Team führt, hat keine Zeit für 50 Prompts pro Woche.Trotzdem ist genau das die KI-Strategie, die ich aktuell überall sehe. Prompting fühlt sich kontrollierbar …

    Wer ein 3-Personen-Team führt, hat keine Zeit für 50 Prompts pro Woche.

    Trotzdem ist genau das die KI-Strategie, die ich aktuell überall sehe.

    Prompting fühlt sich kontrollierbar an. Aber es skaliert nicht.

    Jeder gute Prompt ist Handarbeit. Jeder neue Use Case beginnt wieder bei null. Und der Selbstständige, der eh schon zwischen Steuer, Akquise und Kunden jongliert, hat genau dafür keine Kapazität.

    Der echte Sprung passiert woanders. Er passiert, wenn du von Aufgabenbeschreibung zu Mandat wechselst.

    Nicht „Mach X". Sondern „Erreiche Y, innerhalb klarer Grenzen, und sag Bescheid, wenn es kippt.

    Konkret heißt das zum Beispiel: „Bearbeite eingehende Angebotsanfragen, halt dich an meine Preisliste, und leg mir alles über 1.000 Euro vor.

    Da steckt alles drin. Das Ziel, der Rahmen, und der Punkt, an dem die KI zurück an dich gibt.

    So wird KI verlässlich. Genau das, was du brauchst, wenn du nicht alles selbst checken kannst.

    Das ist der echte Hebel für die 4 Millionen Selbstständigen in Deutschland. Wer Verantwortung abgibt, mit klaren Grenzen und einer Stop-Regel, gewinnt im Alltag echten Bewegungsspielraum.

    Wo bedienst du KI noch wie ein Werkzeug, obwohl du längst ein Mandat vergeben müsstest?

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  87. KI macht Unternehmertum wieder zu dem, was es eigentlich sein sollte.⠀ Einfach machen. Ideen verwirklichen. Leidenschaft in die Tat umsetzen. ⠀ Denn die meisten …

    KI macht Unternehmertum wieder zu dem, was es eigentlich sein sollte.

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    Einfach machen. Ideen verwirklichen. Leidenschaft in die Tat umsetzen.

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    Denn die meisten Selbstständigen sind heute Geschäftsführer, Buchhalter, Marketer, Vertrieb und Kundenservice in einer Person. Und irgendwann funktioniert das einfach nicht mehr.

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    Genau hier kommt KI ins Spiel. Aber nur, wenn du sie richtig einsetzt.

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    Wer KI mandatiert statt nur einzelne Aufgaben per Prompt zu delegieren, wird wirklich entlastet. Du gibst ein klares Ziel, einen Rahmen und deine Werte mit, den Rest erledigt sie für dich.

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    Genau das ist das Lena Prinzip.

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    Trotzdem glaube ich nicht an einfach laufen lassen. Auch KI braucht Führung.

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    Vertrauen entsteht durch Zutrauen. Und Zutrauen heißt nicht Kontrolle abgeben, sondern klar führen.

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    Darüber habe ich mit Markus Hofmann im Podcast BZ am Ohr der Badische Zeitung gesprochen. Ein offenes Gespräch und ein starker Austausch, danke dafür.

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    Reinhören kannst du auf allen gängigen Plattformen oder als Videocast auf YouTube.

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  88. KI führst du nicht per Ansage ein.Eric Demuth hat mir in unserem Podcast erzählt, dass er nie programmieren gelernt hat. Und trotzdem baut …

    KI führst du nicht per Ansage ein.

    Eric Demuth hat mir in unserem Podcast erzählt, dass er nie programmieren gelernt hat. Und trotzdem baut er mit KI kleine Projekte und Apps. Einfach durchs Ausprobieren.

    Und das ist der Punkt: Wer von seinen Mitarbeitern will, dass sie mit KI arbeiten, muss es selbst vorleben.

    Ich erlebe das gerade extrem.

    Ich nehme mir aktiv Zeit, Dinge auszuprobieren, kleine Anwendungen zu bauen, zu lernen.

    Klar, ich hab den Vorteil, Informatik studiert zu haben. Das geht nicht allen so.

    Und ich liebe Technologie. Für mich ist sie der einzige echte Treiber für neue Geschäftsmodelle und dafür, Kundenbedürfnisse immer besser zu lösen.

    Aber genau dadurch merke ich, wie viel anders man über Möglichkeiten reden, Visionen teilen und Teams Impulse geben kann.

    Berührungsängste verschwinden. Geschwindigkeit entsteht. Kultur verändert sich.

    Denn wenn der Chef mit einer selbst gebauten App oder Webseite um die Ecke kommt, denkt das Team automatisch: Okay, wenn er das kann, sollte ich mich vielleicht auch bewegen.

    Und genau deshalb ist KI für mich vor allem ein Führungs-Thema. Genau wie Eric es beschreibt.

    Hört gerne in die Folge rein. Und schreibt mir, wie ihr das seht.

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  89. Manche nennen es SaaS-Pokalypse.Ich nenne es die größte Software-Transformation seit der Cloud. Für das aktuelle t3n Magazin habe ich mit …

    Manche nennen es SaaS-Pokalypse. Ich nenne es die größte Software-Transformation seit der Cloud.

    Für das aktuelle t3n Magazin habe ich mit Nils Heck (geb. Wischmeyer) über genau diese Zukunft gesprochen. Die große Frage dahinter: Wenn KI heute ganze Software-Workflows übernehmen kann, brauchen wir klassische SaaS-Produkte dann überhaupt noch?

    Meine Antwort ist klar: Ja. Aber die SaaS-Produkte, die du heute kennst, wird es so nicht mehr geben.

    Features allein reichen nicht mehr. Die Zukunft gehört Software, die aufhört, ein reines Werkzeug zu sein. Sie denkt mit, erkennt Muster, handelt und übernimmt echte Verantwortung.

    Sie übernimmt ganze Mandate.

    Nicht mehr: „Schreib eine Rechnung.“

    Sondern: „Sorg dafür, dass mein Cashflow stabil bleibt.“

    Software wird so vom Tool zum digitalen Partner. Wer dadurch echte Probleme löst und Unternehmern den Rücken freihält, gewinnt das wichtigste Gut der Zukunft: Vertrauen. Und dieses Vertrauen entscheidet, wer am Markt bleibt.

    Denn eines steht fest: Nicht Prompting ist die Zukunft. Mandatieren ist die Zukunft.

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  90. frAItag.So heißt unser neues Format bei Lexware. Zweimal hat es jetzt stattgefunden, beim Auftakt waren über 150 …

    frAItag.

    So heißt unser neues Format bei Lexware. Zweimal hat es jetzt stattgefunden, beim Auftakt waren über 150 Kollegen da. An einem Brückentag. Freiwillig.

    KI ist bei uns kein Neuland. Wir arbeiten seit Jahren damit, im Produkt genauso wie im Arbeitsalltag. frAItag bringt es jetzt noch breiter in jedes Team.

    Das Besondere daran ist simpel. Keine Vorträge, keine PowerPoints, keine Strategie. Nur einfach machen.

    Menschen aus Entwicklung, Marketing, Support, Finance, Produkt und People kommen zusammen, mit oder ohne KI-Erfahrung. Jemand baut tief am an KI-Agenten. Jemand will einfach nur den eigenen Arbeitsalltag schlanker machen. Jemand stellt zum ersten Mal eine Frage. Alles ist okay.

    Denn die Technologie allein verändert noch nichts. Echter Wandel entsteht erst, wenn Menschen anfangen, Verantwortung neu zu denken.

    Für mich ist das der Kern des Lena Prinzips: Verantwortung intelligent mandatieren. An Menschen, an Teams und zunehmend auch an KI-Systeme.

    Viele Unternehmen diskutieren noch über Richtlinien. Wir lernen lieber gemeinsam. Mit einer einfachen Haltung. Safe enough to try.

    Weil man KI nur durchs Ausprobieren versteht. Genau dafür gibt es jetzt unseren frAItag.

    Welche Formate habt ihr, um KI erlebbar zu machen?

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  91. Es gibt Momente, die das eigene Leben in zwei Teile teilen.Davor. Danach. Für mich war das der Tod meiner Freundin Katja. Wir kannten uns seit dem Kindergarten. Sie …

    Es gibt Momente, die das eigene Leben in zwei Teile teilen.

    Davor. Danach.

    Für mich war das der Tod meiner Freundin Katja. Wir kannten uns seit dem Kindergarten.

    Sie starb viel zu früh an Krebs. Zwei Tage bevor ich von einer Afrika-Reise zurückkam.

    Plötzlich war da diese Frage. Wenn morgen Schluss wäre, könnte ich sagen, das war wirklich mein Leben?

    Die ehrliche Antwort damals war nein.

    Ich hatte mich hinter Sicherheit versteckt. Also habe ich gekündigt. Mein Startup gegründet. Bin gescheitert. Habe neu angefangen.

    Und ohne all das gäbe es heute vermutlich kein Lexware Office.

    Der Beitrag in der Wirtschaftswoche ist deshalb kein klassisches Karriere-Interview geworden. Sondern etwas sehr Persönliches über Wendepunkte, Verlust und Mut.

    Und darüber, warum echte Veränderung oft erst beginnt, wenn man aufhört, sich selbst etwas vorzumachen.

    Danke an Claudia Tödtmann und die WirtschaftsWoche für diese besondere Rubrik „Mein Wendepunkt". ❤️

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  92. Über KI rede ich am liebsten dort, wo keine im Raum ist.Benedikt Vittorio Böhnke hat mich für seinen Unternehmer-Podcast UNHYDE interviewt. Im selben Raum. Bei …

    Über KI rede ich am liebsten dort, wo keine im Raum ist.

    Benedikt Vittorio Böhnke hat mich für seinen Unternehmer-Podcast UNHYDE interviewt. Im selben Raum. Bei uns in Freiburg.

    Und genau das macht den Unterschied. Man spricht anders. Ehrlicher. Freier. Man springt zwischen Themen und spürt eine Verbindung.

    Deshalb setzen wir auch bei unserem Tell Your Story Podcast bewusst auf echte Begegnungen vor Ort. Weil einfach bessere Gespräche entstehen.

    Hör gerne in die Folge rein. Es geht um meinen Weg. Oder meine drei Leben, wie ich es nenne. Von Musik über Startup-Gründung bis zu Lexware Office. Darum, wie man innerhalb eines Konzerns etwas Neues aufbaut. Und warum ich glaube, dass KI erst dann wirklich spannend wird, wenn sie Verantwortung übernehmen kann.

    Mandate statt Prompts.

    Vor allem aber war es einfach ein gutes Gespräch.

    Danke, Benedikt.

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  93. 1995 dachten viele, das Internet sei ein Hype.2026 hört man die gleichen Sätze über KI. Eric Demuth hat das in meiner aktuellen Tell Your Story …

    1995 dachten viele, das Internet sei ein Hype. 2026 hört man die gleichen Sätze über KI.

    Eric Demuth hat das in meiner aktuellen Tell Your Story Podcast-Folge auf den Punkt gebracht: „KI fühlt sich gerade an wie das Internet Ende der 90er." Treffender geht es kaum.

    Damals entstand aus dem vermeintlichen Hype eine völlig neue Welt voller Möglichkeiten, Geschäftsmodelle und Unternehmen.

    Rückblickend wissen wir: Diejenigen, die früh angefangen haben zu lernen, auszuprobieren und zu verstehen, hatten später einen enormen Vorsprung.

    Genau das passiert gerade wieder.

    Jeden Tag entstehen neue Tools, Workflows, Agentensysteme. Man muss echt aufpassen, den Überblick nicht zu verlieren.

    Und genau das ist auch unglaublich spannend. Zumindest für jemanden wie mich, der Technologie liebt und Freude daran hat, neue Dinge auszuprobieren.

    Eric und ich waren uns einig: In Bezug auf KI heißt es jetzt ausprobieren, bauen, lernen, verwerfen, weitermachen.

    Denn genau dadurch entsteht Vorsprung. Wer heute beginnt, sich mit KI auseinanderzusetzen, baut sich in den nächsten Jahren einen enormen Hebel auf. Wer es nicht tut, verliert den Anschluss.

    Und das gilt nicht nur für Unternehmer. Sondern genauso für jeden Mitarbeiter.

    Im Podcast geht es aber nicht nur um KI und die Zukunft von Arbeit. Wir sprechen auch über Erics persönlichen Werdegang, Führung, Burnout und die Frage, wie man mit extremem Wachstum umgeht.

    Aufgenommen live auf der Bühne des 9:16® Summit. Ab jetzt überall verfügbar, wo es Podcasts gibt.

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  94. Manchmal zeigt sich die Größe einer Geschichte nicht im Ergebnis.Der Sport-Club Freiburg e.V. hat vorgestern keinen Pokal gewonnen. Aber etwas geschafft, das deutlich …

    Manchmal zeigt sich die Größe einer Geschichte nicht im Ergebnis.

    Der Sport-Club Freiburg e.V. hat vorgestern keinen Pokal gewonnen. Aber etwas geschafft, das deutlich seltener ist. Menschen begeistert. Eine Stadt mitgenommen. Ganz Fußball-Deutschland stolz gemacht.

    Nicht durch große Namen. Nicht durch riesige Budgets. Sondern durch Leidenschaft, Haltung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.

    Vielleicht berührt diese Mannschaft genau deshalb so viele.

    Und sind wir ehrlich. Das emotionale Finale hat der SC längst zu Hause gewonnen. In jener Nacht im Halbfinale gegen Braga, vor den eigenen Fans, als das ganze Stadion gebrannt hat.

    Und genau deshalb sind wir so stolz, ab 2026/27 Teil dieser Geschichte zu sein. Mit Lexware auf der Brust. Mit einer Haltung, die zu Freiburg passt. Unternehmertum einfach machen. Für die 4 Millionen Selbstständigen in Deutschland, die jeden Tag mit genauso viel Mut ihren eigenen Weg gehen.

    Wer den gestrigen Kicker in der Hand hat: einmal umdrehen. Auf der Rückseite lassen wir diese Saison nochmal hochleben.

    Danke für diese Reise, SC Freiburg. ❤️

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  95. Enttäuscht. Und gleichzeitig mega stolz.Vom Schwarzwald ins europäische Finale, das hätte vor ein paar Jahren niemand für möglich gehalten. Was …

    Enttäuscht. Und gleichzeitig mega stolz.

    Vom Schwarzwald ins europäische Finale, das hätte vor ein paar Jahren niemand für möglich gehalten.

    Was diese Mannschaft in dieser Saison gespielt hat, schreibt Fußballgeschichte. Riesen-Respekt an die ganze Truppe.

    Danke, Sport-Club Freiburg e.V. ❤️

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  96. Gestern stand ich beim UEFA-Empfang neben diesem Pokal.Heute kämpft Freiburg darum. Allein diesen Satz zu schreiben, fühlt sich immer noch surreal an. Der …

    Gestern stand ich beim UEFA-Empfang neben diesem Pokal. Heute kämpft Freiburg darum.

    Allein diesen Satz zu schreiben, fühlt sich immer noch surreal an. Der Sport-Club Freiburg e.V. in einem europäischen Finale. Verrückte Tage.

    Ich bin in Istanbul. Überall Trikots, Fahnen, Menschen mit leuchtenden Augen. Für viele geht heute ein Traum in Erfüllung, den sie vor ein paar Jahren noch nicht zu träumen gewagt hätten.

    Und genau das macht diesen Verein für mich so besonders. Freiburg steht nicht für das größte Budget oder die lauteste Bühne, sondern für Haltung, eine ganze Stadt im Rücken und einen Zusammenhalt, der über Jahrzehnte gewachsen ist.

    Diese Reise ist jetzt schon Fußballgeschichte. Heute Abend wollen wir das nächste Kapitel schreiben.

    Auf geht's, SC Freiburg. ❤️

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  97. „Vertraut in eure Fähigkeiten und legt einfach los.Das hat Eric Demuth in unserem Podcast gesagt. Und es lässt mich seitdem nicht mehr los. Gerade fragen …

    „Vertraut in eure Fähigkeiten und legt einfach los.

    Das hat Eric Demuth in unserem Podcast gesagt. Und es lässt mich seitdem nicht mehr los.

    Gerade fragen sich viele: Welche Jobs bleiben? Was übernimmt KI? Wie schnell verändert sich Arbeit noch?

    Die ehrliche Antwort: Wahrscheinlich schneller, als uns lieb ist.

    Eric sagt: Nicht abwarten. Nicht zerdenken.

    Sein Mantra: „AI First, Learning by doing.

    Vorne sind die, die bereit sind zu lernen. Die sich anpassen. Die Vertrauen in die eigene Fähigkeit entwickeln, mit Veränderung umzugehen.

    Das ist vielleicht die wichtigste unternehmerische Kompetenz der nächsten Jahre. Und ehrlich gesagt für alle, egal ob selbstständig oder angestellt.

    Mit Eric habe ich über KI, Unternehmertum und Verantwortung gesprochen. Und darüber, warum Geschwindigkeit heute oft wichtiger ist als Perfektion.

    Aufgezeichnet live auf der Bühne beim 9:16® Summit in Hamburg.

    Hör gerne rein.

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  98. Claude for Small Business ist da.Und es bestätigt, was wir bei Lexware lange sagen. Die nächste Welle ist nicht Prompten. Sie ist …

    Claude for Small Business ist da. Und es bestätigt, was wir bei Lexware lange sagen.

    Die nächste Welle ist nicht Prompten. Sie ist Mandatieren.

    Prompten heißt: „Schreib mir eine Mahnung.

    Mandatieren heißt: „Sorge dafür, dass meine Rechnungen pünktlich bezahlt werden.

    Das eine ist ein Werkzeug, das du jeden Tag neu anwirfst. Das andere ist ein Partner, der innerhalb klarer Grenzen Verantwortung übernimmt.

    Und genau das verändert alles.

    KI-Modelle werden austauschbar. Innerhalb von Monaten. Das eigentliche Asset liegt woanders: in Kontext, Vertrauen und tiefem Fachwissen.

    Wir bei Lexware haben dafür über 30 Jahre gearbeitet. An Wissen zu Buchhaltung, Steuer, Lohn und GoBD. Und an einem Verständnis für die vier Millionen Selbstständigen in diesem Land, das sich nicht in einem Connector-Paket abbilden lässt.

    Kleine Unternehmen haben genug Chatbots. Was sie brauchen, ist ein digitaler Partner, der mitdenkt. Mit echtem Fachwissen im Rücken.

    Eine KI-Co-CEO. Genau dafür steht das Lena-Prinzip.

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  99. Heute ist mehr als der letzte Heimspieltag der Saison.Mit einem Sieg geht es auf jeden Fall weiter in Europa. Und es ist das letzte Heimspiel mit JobRad als …

    Heute ist mehr als der letzte Heimspieltag der Saison.

    Mit einem Sieg geht es auf jeden Fall weiter in Europa. Und es ist das letzte Heimspiel mit JobRad als Hauptsponsor des SC Freiburg.

    Drei Jahre. Ein Trikot. Eine Geschichte, die viel über Freiburg erzählt.

    Was Sandra und Ulrich Prediger mit JobRad aufgebaut haben, ist außergewöhnlich. Unternehmerisch wie menschlich. Groß denken, ohne abzuheben. Aus Freiburg heraus etwas schaffen, das weit über die Region wirkt.

    Für mich sind die beiden Vorbilder. Sie zeigen, dass Mut und Bodenständigkeit zusammengehen. Und dass man nie vergessen muss, woher man kommt.

    Umso mehr freut es mich, dass das Hauptsponsoring in der Region bleibt. Ab der kommenden Saison übernehmen wir mit Lexware diese Rolle. Wir könnten stolzer nicht sein. Und JobRad | Deutschland bleibt dem Sport-Club Freiburg e.V. als Partner erhalten.

    Eine Staffelstabübergabe unter Unternehmern. Verwurzelt im selben Ort, mit derselben Überzeugung. Dass Freiburg und dieser Verein etwas Besonderes sind, das es zu tragen lohnt.

    Danke, Sandra. Danke, Uli. Für euren Weg. Für euren Spirit. Für das gute Miteinander.

    Auf einen besonderen Heimspieltag. Und auf das Finale in Istanbul, auf das wir uns alle so freuen. ⚽️

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  100. Letzte Woche Dienstag auf der Blue Stage der OMR habe ich über Marke gesprochen.Was mich seitdem beschäftigt, ist das Feedback danach. Mehrere Leute kamen auf mich zu und sagten …

    Letzte Woche Dienstag auf der Blue Stage der OMR habe ich über Marke gesprochen.

    Was mich seitdem beschäftigt, ist das Feedback danach.

    Mehrere Leute kamen auf mich zu und sagten sinngemäß: "Das Spannende ist, dass man dafür kein großes Budget braucht. Das kann eigentlich jeder.

    Genau das war der Punkt.

    Mikrofon abgeben, Türen öffnen, einen Moment schenken. Das sind keine Maßnahmen, die ein Konzern-Budget voraussetzen. Das sind Entscheidungen. Und jeder Selbstständige, jedes kleine Unternehmen kann sie treffen.

    Marke wird oft als etwas behandelt, das man sich leisten muss. Kampagnen, Agenturen, Media-Spend. Aber das, was Menschen wirklich an ein Unternehmen bindet, kostet kein Geld. Es kostet Haltung.

    Den Mut, andere die eigene Geschichte erzählen zu lassen. Die Bereitschaft, Prozesse sichtbar zu machen. Die Entscheidung, auch den Weg zu zeigen, der hinter dem Ergebnis steckt.

    Vielleicht ist das der Teil von Marke, über den zu wenig gesprochen wird. Nicht was du zeigst. Sondern wie du entscheidest.

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  101. Wir warten nicht auf andere Menschen.Wir machen das. Dieser Satz von Eric Demuth ist mir aus unserem Live-Podcast auf dem 9:16® Summit …

    Wir warten nicht auf andere Menschen. Wir machen das.

    Dieser Satz von Eric Demuth ist mir aus unserem Live-Podcast auf dem 9:16® Summit besonders hängen geblieben.

    Eric hat erzählt, wie Bitpanda damals fast an etwas gescheitert wäre, das viele Gründer kennen. Bürokratie. Zuständigkeiten. "Das passt bei uns nicht ins System.

    Bitcoin konnte zu der Zeit niemand richtig einordnen. Die Antwort der Behörden sinngemäß: Dafür gibt es keine Kategorie.

    Die meisten hätten aufgegeben oder abgewartet. Eric nicht. Er hat bei der Finanzmarktaufsicht angerufen, nachgehakt, Wege gesucht, so lange, bis es möglich wurde.

    Genau darin steckt für mich eine der wichtigsten Eigenschaften von Unternehmertum. Nicht darauf zu warten, dass jemand den Weg freimacht. Sondern loszugehen, obwohl es noch keine Blaupause gibt.

    Wir reden gerade viel über KI, Agenten und Automatisierung. Aber am Ende bleibt das wahrscheinlich der größte Unterschied. Technologie kann Prozesse beschleunigen. Den Mut, Dinge trotzdem zu machen, ersetzt sie nicht.

    Danke dir für das offene Gespräch, Eric. Über Unternehmertum, Burnout, KI, Führung und die Fähigkeit, weiterzugehen, auch wenn der Wind von vorne kommt.

    Und Danke an Adil und das Team des 9:16 Summit, dass wir die Folge letzte Woche live auf der Bühne aufnehmen konnten.

    Die ganze Folge gibt es ab jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

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  102. „Selbstständige sorgen nicht genug für das Alter vor." Das weiß doch jeder.Oder? Eine neue DIW-Studie zeigt jetzt schwarz auf weiß: Das stimmt so pauschal nicht. Das Gegenteil ist …

    „Selbstständige sorgen nicht genug für das Alter vor." Das weiß doch jeder. Oder?

    Eine neue DIW-Studie zeigt jetzt schwarz auf weiß: Das stimmt so pauschal nicht.

    Das Gegenteil ist der Fall. 93 Prozent der Selbstständigen in Deutschland sorgen vor. Zwei Drittel sogar mit mehreren Vorsorgeformen. Im Schnitt fließt mehr als ein Fünftel des Nettoeinkommens in die Altersvorsorge.

    Trotzdem zeichnet die Debatte über eine verpflichtende Altersvorsorge ein völlig verzerrtes Bild.

    Letzte Woche auf der OMR. Ich rede mit vielen Selbstständigen, unter anderem mit dem Inhaber einer kleinen Agentur.

    Er hat seine Vorsorge selbst in die Hand genommen. ETFs und eine Immobilie, klassisch. Wie so viele, mit denen ich rede.

    Was ich höre, klingt fast nie nach Sorglosigkeit. Es klingt nach Menschen, die längst wissen, dass niemand für sie einspringt.

    Das Problem ist also nicht fehlender Wille.

    Das Problem entsteht dort, wo Einkommen zu gering, Planung zu unsicher und Vorsorge zu kompliziert wird. Genau da braucht es Lösungen. Und genau deshalb greift auch die Debatte über eine Pflicht für alle zu kurz.

    Besser wäre das Gegenteil. Gezielt helfen statt pauschal verpflichten, weniger Komplexität, weniger Bürokratie. Mehr Lösungen für die, bei denen Vorsorge heute real nicht gut funktioniert.

    Selbstständigkeit ist für viele der Ausdruck dafür, die Zukunft in die eigene Hand zu nehmen.

    Unternehmertum ist unsere Zukunft.

    Und ein Land, das eine Zukunft will, muss Unternehmertum möglich machen.

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  103. Dienstag, OMR Blue Stage. Volle besetzt, bis in die letzte Reihe.Drei Gründerinnen, je drei Minuten. Vor den Pitches habe ich kurz darüber gesprochen, woran Deutschland …

    Dienstag, OMR Blue Stage. Volle besetzt, bis in die letzte Reihe.

    Drei Gründerinnen, je drei Minuten.

    Vor den Pitches habe ich kurz darüber gesprochen, woran Deutschland scheitert. 47 Prozent der Erstberatungen bei den IHKs sind Frauen. Bei den tatsächlichen Gründungen 36 Prozent.

    Beim Risikokapital 1 Prozent. 1 Prozent!

    Wir verlieren die Hälfte des Talents, bevor es überhaupt anfängt. Genau das wollten wir auf der Blue Stage spürbar machen.

    Dann hab ich zugehört. Drei Pitches von Katharina Kreutzer, Dr. Katrin Schuhen und Dr. med. Ira Stoll, anschließend Fragen von Lea-Sophie Cramer und Verena Pausder. Das Publikum hat gevotet. Volle Halle.

    Gestern dann unser Lexware Side Event im Gage Club Hamburg. Brunch, Netzwerk, ein Live-Auftritt von Loi. Und am Ende die Entscheidung: Katharina von MUVN - Die Mitfahrgelegenheit für Gegenstände bekommt das nächste Cover der Tell Your Story. 3,8 Millionen Auflage.

    Aber wir featuren alle drei. Eine ganze Seite in DER ZEIT für alle Finalistinnen. Denn es braucht mehr Vorbilder, um 50:50 in der Gründungswelt wirklich zu erreichen.

    Wenn das irgendwann normal ist, sind wir am Ziel.

    Bis dahin: immer noch beseelt von dem, was diese drei und das Publikum daraus gemacht haben.

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  104. Wer nach Buchhaltungssoftware sucht, vergleicht.Wer nach Lexware sucht, hat sich schon entschieden. Genau darüber habe ich gestern auf der Blue Stage der …

    Wer nach Buchhaltungssoftware sucht, vergleicht.

    Wer nach Lexware sucht, hat sich schon entschieden.

    Genau darüber habe ich gestern auf der Blue Stage der OMR gesprochen.

    In den letzten Monaten ging es bei mir auf Bühnen oft um KI. Diesmal um Marke. Denn gerade weil KI alles kopierbar macht, ist sie noch wichtiger geworden.

    Features, Functions und selbst ganze Produktlogiken werden immer schneller kopiert. Was früher Differenzierung war, ist heute oft nur noch Eintrittskarte.

    Was bleibt, ist die Marke. Nicht als Logo, sondern als das, was Menschen fühlen, wenn sie an dich denken.

    Drei Hebel, die genau dieses Gefühl bauen.

    Gib das Mikrofon ab. Echte Geschichten erzeugen Identifikation.

    Öffne deine Türen. Echte Begegnungen schaffen Bindung.

    Schenke den Menschen diesen einen Moment. Echte Erlebnisse erzeugen Erinnerung.

    Kein Feature. Kein Funnel. Ein Gefühl.

    Den Unterschied schmeckst du nicht. Du fühlst ihn.

    Danke an alle, die gestern auf der Blue Stage und beim OMR 5050 Gründer-Pitch powered by Lexware dabei waren.

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  105. Die spannendsten Unternehmer haben selten den saubersten Lebenslauf.Gestern beim 9:16® Summit. Den Auftakt machte die Live-Aufnahme für unseren Tell Your Story Podcast von …

    Die spannendsten Unternehmer haben selten den saubersten Lebenslauf.

    Gestern beim 9:16® Summit. Den Auftakt machte die Live-Aufnahme für unseren Tell Your Story Podcast von Lexware. Mit Eric Demuth, Mitgründer von Bitpanda, auf der Bühne.

    Solche Gespräche mag ich, weil du keine glattgebügelten Antworten bekommst, sondern Einblicke, die man sonst selten hört.

    Zum Beispiel, dass er sein Wirtschaftsstudium rückblickend nicht gebraucht hätte. Dass ihn die Pokerszene mehr über Risiko und Entscheidungen gelehrt hat als jede Uni. Und dass Bitpanda nur entstanden ist, weil er sich selbst als Terrier beschreibt. Einer, der so lange an Türen klopft, bis sie aufgehen.

    (Und ja, sein Hund Piccolina war auch mit auf der Bühne 🐶)

    Die Folge geht kommende Woche live. Lohnt sich.

    Adil und das ganze Team haben ein tolles Event auf die Beine gestellt. Klassentreffen-Vibes und ein super Abschluss beim Dinner.

    Ohne Pause weiter. Heute OMR Festival. Meine Keynote heißt "Dein Produkt ist kopierbar. Deine Marke nicht.

    Danach OMR 5050 Pitch. Drei Gründerinnen treten an. Die Gewinnerin kommt aufs nächste Cover unseres Tell Your Story Magazins. Ich bin gespannt, wer es wird. Ab 13:35 Uhr auf der Blue Stage.

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  106. Schreib mir eine Rechnung.Sorge für Liquidität. Zwischen diesen zwei Sätzen liegt die KI-Revolution für Selbstständige. Darüber habe …

    Schreib mir eine Rechnung.

    Sorge für Liquidität.

    Zwischen diesen zwei Sätzen liegt die KI-Revolution für Selbstständige.

    Darüber habe ich mit Christian Bollert im brand eins Podcast gesprochen.

    Wer heute KI nutzt, prompted. Kleine Aufgabe rein, Antwort raus, weiter im Tag.

    Das ist nett. Aber es ändert dein Geschäft nicht.

    Der Sprung passiert, wenn du KI nicht als Tool behandelst, sondern als Mitarbeiter mit Mandat. Was ist das Ziel? In welchem Rahmen darf sie handeln? Welche Werte gelten? Wann muss sie zurückfragen? Wie kontrollierst du das Ergebnis?

    Das ist Das Lena Prinzip.

    Und der Unterschied zwischen "ich habe ChatGPT mal probiert" und "meine KI führt einen Teil meines Geschäfts mit.

    97 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Kleinst- und Kleinunternehmen. Acht Rollen in einer Person ist dort Alltag.

    Niemand von ihnen kann sich einen CEO, CMO oder Data Scientist leisten. Aber jeder kann sich einen Co-CEO leisten, der nie schläft.

    Vertrauen kommt durch Zutrauen.

    Mandatieren muss man lernen.

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  107. Mehr Reichweite, bessere Assets, schärfere Performance.Das gehört heute zur Pflicht, nicht mehr zur Differenzierung. Genau dort liegt für mich einer von drei …

    Mehr Reichweite, bessere Assets, schärfere Performance.

    Das gehört heute zur Pflicht, nicht mehr zur Differenzierung.

    Genau dort liegt für mich einer von drei Hebeln, über die Marken gerade neu nachdenken sollten. Welche drei das sind, hebe ich mir für die Bühne auf.

    Was ich vorab sagen kann: Bei Lexware testen wir die Antwort in Formaten wie Tell Your Story. Da ist nie das Produkt die Hauptfigur, sondern die Menschen, die es nutzen. Unternehmer und Unternehmerinnen, die ihre eigene Geschichte erzählen, ihre Übergaben, ihre ersten eigenen Standorte, ihre Wendepunkte.

    Diese Geschichten kommen aus dem Alltag. Und sie erzeugen etwas, das parallel zur Performance läuft und sie verstärkt: echtes Wiedererkennen.

    Das ist nur ein Ausschnitt aus dem, worum es im Talk geht. Aber für mich der spannendste, weil er zeigt, woran sich Marken heute wirklich unterscheiden. Reichweite ist Mechanik. Wiedererkennen ist Substanz. Beides braucht es.

    Mich beschäftigt diese Frage seit Jahren. Je mehr Marken auf Performance setzen, desto klarer wird mir, dass die nächste Marken-Generation einen zweiten Hebel braucht. Performance bleibt. Aber sie reicht nicht mehr allein.

    Meine Keynote am Dienstag den 5.5 um 13:35 auf der Blue Stage!

    Bist du dabei?

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  108. Heute ist Tag der Arbeit.Und Johanna steht für mich heute für 4 Millionen Selbstständige in Deutschland. Mit ihrem Unternehmen …

    Heute ist Tag der Arbeit.

    Und Johanna steht für mich heute für 4 Millionen Selbstständige in Deutschland.

    Mit ihrem Unternehmen Fyrce Care hat Johanna Rief letztes Jahr unseren OMR 5050 Gründerinnen-Pitch gewonnen. Und ist damit Cover unserer Tell-Your-Story-Ausgabe geworden.

    Aber Johanna ist nicht die Ausnahme. Sie ist eine von vielen.

    4 Millionen Menschen in Deutschland machen jeden Tag ihr eigenes Ding. Mit eigener Idee, eigenem Risiko, eigener Verantwortung. Die meisten von ihnen sehen wir nie.

    Weil zu wenige ihre Geschichte erzählen. Und zu wenige ihnen zuhören.

    Genau dafür gibt es Tell Your Story. Damit aus stillem Schaffen sichtbarer Mut wird.

    Heute feiere ich Johanna und alle, die ihren Weg gehen.

    Nächste Woche treffen wir die Nächste.

    5. Mai, ab 13:35 Uhr, OMR Festival, Blue Stage.

    Erst meine drei Hebel für eine Marke, die niemand kopieren kann.

    Dann der OMR 5050 Pitch: drei Gründerinnen, eine gewinnt.

    Komm vorbei.

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  109. 4 Millionen Selbstständige.12,5 Millionen Arbeitsplätze. Und im öffentlichen Diskurs trotzdem oft nur eine Randnotiz. Bei der 1.000 …

    4 Millionen Selbstständige. 12,5 Millionen Arbeitsplätze. Und im öffentlichen Diskurs trotzdem oft nur eine Randnotiz. Bei der 1.000 Euro Entlastungsprämie standen sie schon wieder nicht auf der Liste.

    Das wollte ich nicht so stehen lassen. Deshalb haben wir in der aktuellen ZEIT eine ganze Seite belegt, mit einem Plädoyer, das ich selbst geschrieben habe.

    Selbstständigkeit ist eine Entscheidung für Verantwortung, Freiheit und die eigene Idee. Bequem ist sie nie. Das verdient mehr Wertschätzung, als sie aktuell bekommen.

    In Deutschland fehlt es nicht an Mut. Es fehlt an einem Umfeld, das Unternehmertum einfacher macht.

    Eine Gründerin, die ihren ersten Mitarbeiter einstellt, jongliert mit sieben Meldepflichten, drei Sozialversicherungsträgern und einer Lohnsteueranmeldung. Inhaltlich ist das nicht kompliziert, prozessual aber ein Berg, der genau die Zeit kostet, die eigentlich in Kundschaft, Produkt und Wachstum gehört.

    Die großen Hürden sieht jeder. Die kleinen, die in der Summe alles aufhalten, sieht keiner.

    Wer gründet oder ein kleines Unternehmen führt, verdient mehr als Respekt für den Mut am Anfang. Er verdient Anerkennung für jeden einzelnen Tag dahinter.

    Welche Headline über Selbstständige sollten wir unbedingt mal in einem Leitmedium lesen?

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  110. Was von außen wie Mut aussieht, fühlt sich von innen oft nicht so an.Das sagt Ben Berger in der neuen Podcast-Folge von Tell your Story. Und es ist genau das, was bei vielen …

    Was von außen wie Mut aussieht, fühlt sich von innen oft nicht so an.

    Das sagt Ben Berger in der neuen Podcast-Folge von Tell your Story. Und es ist genau das, was bei vielen unternehmerischen Geschichten fehlt: Zweifel. Verantwortung. Und der Preis, den Entscheidungen am Anfang haben.

    Nicht bezahlt im ersten Lehrjahr. Nebenjobs, um den Weg überhaupt finanzieren zu können.

    Später die nächste Stufe. Nicht nur für sich selbst entscheiden, sondern für ein Unternehmen, für Wachstum und für Menschen, die sich auf dich verlassen.

    Genau deshalb fand ich das Gespräch so stark. Weil es nicht bei der Erzählung stehen bleibt, dass man einfach seiner Leidenschaft folgen muss. Sondern weil deutlich wird, was danach kommt: Risiko, Konsequenz und Verantwortung.

    Die Folge mit Ben ist online. Auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

    Mich interessiert: Ab wann fühlt sich Unternehmertum für dich nicht mehr nach Freiheit an, sondern nach Verantwortung?

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  111. Buchhaltung schaut zurück.Sie zeigt mir, was vor zwei, drei Jahren passiert ist. Das ist ihr Job, und das macht sie gut. Aber …

    Buchhaltung schaut zurück. Sie zeigt mir, was vor zwei, drei Jahren passiert ist. Das ist ihr Job, und das macht sie gut.

    Aber Unternehmer wollen Zukunft.

    Davon erzähle ich heute in der FAZ. Danke an Prof. Holger Schmidt für das Interview.

    Ich rede mit Selbstständigen, die im April 2026 ihre Steuer 2024 machen. Die Bank schaut aufs letzte Jahr, das Finanzamt aufs vorletzte. Mit zwei Jahre alten Zahlen lässt sich kein Unternehmen führen.

    Genau das verändert sich gerade. Buchhaltung wird vom Rückspiegel zum Cockpit. Du siehst nicht mehr nur, wo du warst, sondern wohin es geht.

    80 Prozent der Buchhaltung sind heute schon automatisierbar. In drei, vier Jahren werden es 100 Prozent. Und dann ist die spannende Frage nicht mehr, ob die KI deine Belege sortiert. Sondern was du mit den Daten machst, wenn sie endlich frei sind.

    Bei Lexware nennen wir das bewusst Co-CEO statt Co-CFO. Weil bei Selbstständigen Inhaber, Geschäftsführer und Finanzvorstand meistens dieselbe Person sind. Und die schaut nicht in den Rückspiegel.

    Die fährt vorwärts.

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  112. Dein Produkt ist kopierbar.Deine Marke nicht. Am 5. Mai zeige ich auf der Blue Stage, was das in der Praxis heißt. 600.000 …

    Dein Produkt ist kopierbar. Deine Marke nicht.

    Am 5. Mai zeige ich auf der Blue Stage, was das in der Praxis heißt.

    600.000 Unternehmen nutzen Lexware, 150.000 sind allein letztes Jahr dazugekommen. Dahinter steckt kein besonders cleverer Funnel und kein Rekord-Mediabudget, sondern eine Marke, in die wir seit Jahren investieren.

    Mit KI, Vibe-Coding und Plattformdynamik wird dieser Unterschied gerade wichtiger. Features lassen sich in Monaten nachbauen, Funnels sowieso. Eine Marke, die hält, entsteht langsamer. Sie braucht Zeit, Haltung und Menschen, die sie mittragen.

    Auf der Blue Stage öffne ich unser Marken-Playbook mit drei Ansätzen, die bei uns wirken: Storytelling, in dem Unternehmer die Hauptfigur sind. Begegnungen, die bleiben. Und eine Community, die aus echter Überzeugung wächst.

    Warum das bei uns funktioniert, erzähle ich in den 20 Minuten vor Ort.

    Blue Stage, 5. Mai, 13:35 Uhr. Bist du auch da? Dann schau vorbei. Freu mich auf dich.

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  113. Ein Bäcker ist heute Technikchef.Marketingchef. Verkäufer. Einkäufer. Logistiker. Und zwischendurch backt er noch Brötchen. Das kann nicht …

    Ein Bäcker ist heute Technikchef. Marketingchef. Verkäufer. Einkäufer. Logistiker.

    Und zwischendurch backt er noch Brötchen.

    Das kann nicht funktionieren.

    Heute in der FAZ erzähle ich, wie wir das ändern wollen.

    KI wird Unternehmensführung verändern. Ein Thema, das größer ist als ein Produkt. Und größer als ein Feature.

    Vor allem für Selbstständige und kleine Unternehmen. Für die Menschen, die heute acht Rollen gleichzeitig tragen. Und eigentlich einfach ihr Business machen wollen.

    Unsere Antwort darauf ist das Lena Prinzip.

    Die Idee dahinter: Nicht prompten. Mandatieren.

    Also KI nicht nur Aufgaben geben. Sondern Verantwortung. Mit Ziel. Rahmen. Tonalität. Eskalation. Kontrolle.

    So wird aus KI kein Gimmick, sondern ein echter Co-CEO.

    Wir testen das heute schon mit 400 Kund:innen im Insta-Poster. Und das ist erst der Anfang.

    Den FAZ-Artikel teile ich gleich unten. Und auch das Lena Prinzip zum selbst Erleben.

    Ich freue mich, wenn ihr reinschaut. Und noch mehr, wenn wir die Debatte jetzt breiter führen.

    Denn ich glaube: Unternehmertum der Zukunft heißt nicht mehr, alles allein zu machen. Sondern gut zu führen. Auch mit KI.

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  114. Was mir an Ben Bergers Geschichte gefällt?Nicht, dass sie perfekt ist. Sondern dass sie es nicht ist. Fast fertiges Studium. Dann Zweifel. Dann ein …

    Was mir an Ben Bergers Geschichte gefällt? Nicht, dass sie perfekt ist. Sondern dass sie es nicht ist.

    Fast fertiges Studium. Dann Zweifel. Dann ein harter Schnitt. Und danach kein Masterplan, sondern ein Weg, der sich erst im Gehen sortiert hat.

    Viele suchen sofort die eine richtige Antwort auf die Frage: Was will ich eigentlich?

    Ben beschreibt im Podcast etwas, das ich sehr treffend finde: Oft kommt man schneller voran, wenn man erst einmal klarer sieht, was man nicht will. Weniger Idealbild, mehr Ausschlussverfahren.

    Das macht Entscheidungen nicht leichter. Aber echter.

    Und vielleicht ist genau das der ehrlichste Teil von Selbstständigkeit: nicht der Masterplan, sondern der Mut, Unklarheit auszuhalten.

    🎧 Die neue Folge von „Tell your story – der Macher:innen-Podcast" mit Ben Berger ist jetzt online. Auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

    Mich interessiert: Wart ihr bei wichtigen Entscheidungen eher Team Bauch oder Team Kopf?

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  115. Eine Milliarde Kontakte im Jahr.Das ist die Reichweite, die wir mit unserer Initiative Tell your Story inzwischen erreichen. Aber ehrlich …

    Eine Milliarde Kontakte im Jahr.

    Das ist die Reichweite, die wir mit unserer Initiative Tell your Story inzwischen erreichen.

    Aber ehrlich gesagt ist es nicht die Zahl, die mich am meisten beeindruckt. Sondern die Menschen dahinter.

    Tell your Story ist für uns keine Kampagne, sondern eine Haltung. Wir wollen Selbstständigen und Unternehmern eine Bühne geben. Nicht als Deko, nicht als Testimonial, sondern als echte Helden des Alltags.

    Gerade jetzt zeigen wir wieder Menschen aus unserem Netzwerk im TV und in unserer aktuellen Print-Werbung. Viele davon kenne ich inzwischen persönlich. Und genau das macht etwas mit mir, weil aus Kommunikation damit Verantwortung wird.

    Wer Menschen sichtbar macht, trägt Verantwortung für ihre Geschichte, für ihre Wirkung und für die Frage, wen man nach vorne holt.

    Genau das ist für mich das Besondere an Tell your Story. Wir zeigen nicht nur, was unsere Lösungen können. Wir zeigen, für wen wir sie bauen.

    Für 4 Millionen Selbstständige und Unternehmer in Deutschland. Für Menschen, die viel leisten und viel zu selten die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

    Meine Frage an dich: Wer bekommt in Deutschland noch viel zu wenig Bühne, obwohl ohne sie vieles nicht laufen würde?

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  116. Vom Schiffsmechaniker zum Gründer eines Milliarden-Fintechs.Das klingt nach Hollywood. Ist es aber nicht. Es ist die Geschichte von Eric Demuth. Und es ist eine …

    Vom Schiffsmechaniker zum Gründer eines Milliarden-Fintechs. Das klingt nach Hollywood. Ist es aber nicht.

    Es ist die Geschichte von Eric Demuth. Und es ist eine Geschichte, die mich als Unternehmer interessiert.

    Nicht wegen der Milliardenbewertung. Sondern wegen dem Weg dahin. Was treibt jemanden an, der mit Anfang 20 alles auf eine Karte setzt? Ohne reiches Elternhaus, ohne Netzwerk, ohne Abkürzung.

    Am 4. Mai nehme ich mit Eric eine Folge Tell Your Story live auf dem 9:16® Summit auf. Über Bitpanda, klar. Aber vor allem über den Menschen dahinter.

    Denn genau dafür gibt es Tell Your Story. Für die Geschichten der Menschen hinter den Unternehmen.

    Credit Foto Eric Demuth: Irina Gavrich

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  117. Die 1.000 Euro gehen an Angestellte.Wer keinen Arbeitgeber hat, bekommt nichts. Die Koalition hat am Wochenende ihr Entlastungspaket …

    Die 1.000 Euro gehen an Angestellte.

    Wer keinen Arbeitgeber hat, bekommt nichts.

    Die Koalition hat am Wochenende ihr Entlastungspaket beschlossen. 17 Cent Spritrabatt, steuerfreie Prämie für Beschäftigte. Klingt nach Hilfe.

    Aber wenn du selbstständig bist, merkst du schnell: Das Paket ist nicht für dich gemacht. Und wenn du ein kleines Team hast, stehst du doppelt im Regen. Du kannst die Prämie zahlen. Für dich selbst ist nichts vorgesehen.

    Über 4 Millionen Selbstständige spüren gerade, wie steigende Energiekosten ihre Marge auffressen. Steuervorauszahlungen laufen weiter. KV-Mindestbeiträge bleiben hoch. Und die meisten Förderprogramme sind so gebaut, dass du einen Berater brauchst, nur um den Antrag zu verstehen.

    Nicht die Krise ist das eigentliche Problem.

    Sondern dass Hilfe nie für die gedacht ist, die allein wirtschaften.

    Was helfen würde: Steuervorauszahlungen automatisch stunden. KV-Beiträge flexibel an den Verdienst anpassen. Förderprogramme ohne Behördendschungel.

    Und was du jetzt selbst tun kannst: deine Zahlen kennen. Liquidität planen, bevor es eng wird. Genau dabei unterstützen wir bei Lexware jeden Tag 600.000 Selbstständige und kleine Unternehmen.

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  118. Wenn du irgendwo hingehst, wo noch keiner ist, dann ist da erstmal kein Weg.Dieser Satz von Ben Berger aus der neuen Podcastfolge hat mich nicht mehr losgelassen. Ben ist Tischler, …

    Wenn du irgendwo hingehst, wo noch keiner ist, dann ist da erstmal kein Weg.

    Dieser Satz von Ben Berger aus der neuen Podcastfolge hat mich nicht mehr losgelassen.

    Ben ist Tischler, Creator und Unternehmer. Studium abgebrochen. Werkstatt aufgemacht. Eigenen Weg gebaut. Nicht nach Plan. Sondern nach Gefühl, Einsatz und Haltung.

    Und er zeigt etwas, das ich bei immer mehr Selbstständigen sehe: Sichtbarkeit verändert alles.

    Nicht Sichtbarkeit im Sinne von Likes. Sondern Sichtbarkeit, die Vertrauen schafft. Die Kontakte bringt. Die Chancen öffnet. Und die jungen Menschen zeigt: Handwerk ist ein echter Lebensweg.

    Das ist für mich einer der spannendsten Shifts gerade. Handwerk wird nicht digitaler, weil es muss. Sondern weil eine neue Generation es will. Mit Werkbank und Kamera. Mit Haltung und Reichweite.

    Einfach mal machen. Nicht alles zerdenken. Herausfinden, wofür man wirklich brennt. Und dann losgehen.

    Ein großartiges Gespräch. Hört rein.

    Was war euer Moment, in dem ihr einfach losgelaufen seid, obwohl es noch keinen Weg gab?

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  119. 8 Sekunden haben meine letzte Woche auf den Kopf gestellt.Nach meinem Post hier letzte Woche habe ich ein kurzes Reel auf Instagram gepostet. Ich stehe vor der …

    8 Sekunden haben meine letzte Woche auf den Kopf gestellt.

    Nach meinem Post hier letzte Woche habe ich ein kurzes Reel auf Instagram gepostet. Ich stehe vor der Euro-Mir. Eine Zeile Text. Kein Voiceover.

    Was dann kam, kann ich immer noch nicht ganz greifen.

    Weit über 3 Millionen Aufrufe. Mit einem einzigen Reel.

    Wildfremde Menschen schreiben mir. Hunderte. Erzählen, wie sie als Kind in der Warteschlange getanzt haben. Wie sie den Track heute ihren eigenen Kindern vorspielen. Jemand hat ihn als Hochzeitssong gespielt. Jemand als Weckton. Seit 20 Jahren.

    Dann rufen Zeitungen an. Radio. Schweizer Medien. Sogar die dpa macht eine Meldung.

    Das ist ein Track, den Ben und ich mit Anfang 20 in einem Studio aufgenommen haben. Wir hatten keine Ahnung, was daraus wird. Wir haben einfach gemacht, weil wir Bock drauf hatten.

    Manchmal brauchst du 30 Jahre, um zu verstehen, was du eigentlich gebaut hast.

    Danke. An jeden einzelnen, der mir in den letzten Tagen geschrieben hat. Eure Geschichten haben mich tief berührt.

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  120. Aus "Ich probiere das mal" wird plötzlich: Das ist es.Jeder Selbstständige kennt diesen Moment. Den Moment, in dem sich Neugier in Klarheit verwandelt. Nicht …

    Aus "Ich probiere das mal" wird plötzlich: Das ist es.

    Jeder Selbstständige kennt diesen Moment. Den Moment, in dem sich Neugier in Klarheit verwandelt. Nicht der perfekte Plan. Nicht die sichere Entscheidung. Sondern das Gefühl: Das bin ich. Das will ich.

    Wenn du das findest, verändert sich alles. Fokus wird leichter, Entscheidungen werden klarer, Durchhalten bekommt Sinn. Plötzlich geht es nicht mehr um Motivation. Sondern um Richtung.

    Wer diesen Moment erlebt, sollte ihn ernst nehmen. Und als Startschuss sehen, um aus Leidenschaft einen Beruf zu machen.

    Genau das hat Naomi getan. Ihr erstes Konzert auf der Bühne, die Energie im Raum, Menschen erreichen. Und dann die Klarheit: Das will ich für immer machen. Ihre Geschichte gibt's in der neuen Folge Tell Your Story.

    👉 Wann war dein Moment, in dem aus "vielleicht" ein "auf jeden Fall" wurde?

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  121. 1997 habe ich einen Trance-Track für eine Achterbahn geschrieben.Den Soundtrack für die Euro-Mir im Europa-Park. Fast 30 Jahre her. Seitdem haben ihn weit über 100 …

    1997 habe ich einen Trance-Track für eine Achterbahn geschrieben. Den Soundtrack für die Euro-Mir im Europa-Park. Fast 30 Jahre her. Seitdem haben ihn weit über 100 Millionen Menschen gehört. Im Park, in der Warteschlange, auf Spotify, Tiktok, Youtube, Instagram...

    Letzte Woche wurde der finale Abriss der Bahn bekannt: 2026 ist die letzte Saison.

    Und was seitdem passiert, hat mich getroffen.

    Die Achterbahn ist gar nicht das Thema. Der Sound ist es. Auf Instagram und Co tanzen Menschen zur Musik. Unter dem Abschiedspost des Europa-Parks explodieren die Kommentare: "Der Sound muss bleiben." "Wehe, der Sound kommt weg!!!" Es gibt Reels, Abschiedsvideos, Zusammenschnitte. Fast 30 Jahre alter Trance, und er bewegt Menschen mehr als die Bahn selbst.

    Weil Musik etwas macht, was Technik nicht kann. Sie bleibt.

    Ich sitze hier in Freiburg, lese die Kommentare und merke: Das Ding, das wir damals im Studio zusammengebaut haben, ist für tausende Menschen ein Stück Kindheit.

    Das ist mehr als ich mir jemals vorgestellt hätte.

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  122. Prompting skaliert nicht.Vor einem Jahr war die wichtigste Frage: „Wie formuliere ich den Prompt richtig?" Heute ist die wichtigere …

    Prompting skaliert nicht.

    Vor einem Jahr war die wichtigste Frage: „Wie formuliere ich den Prompt richtig?" Heute ist die wichtigere Frage: „Wofür darf die KI überhaupt Verantwortung tragen?

    Das Problem: Jeder gute Prompt ist Handarbeit. Und jeder neue Use Case beginnt wieder bei null. Das fühlt sich kontrollierbar an, aber es trägt nicht im Alltag.

    Der echte Sprung passiert, wenn du von Aufgabenbeschreibung zu Mandat wechselst. Nicht „Mach X". Sondern „Erreiche Y, innerhalb klarer Grenzen.

    Ein einfacher Test: Wenn die KI eine Empfehlung gibt, muss ein Mensch dann jedes Detail prüfen, weil er die Logik nicht kennt? Oder gibt es eine klare Schwelle, ab der eskaliert wird, und darunter wird einfach gearbeitet?

    So wird KI nicht autonom. Sondern zuverlässig. Und Führung wird plötzlich messbar: durch Ziele, Leitplanken und die Bereitschaft, Verantwortung wirklich abzugeben. Inklusive einer Stop-Regel, wenn's kippt.

    Genau nach diesem Prinzip arbeiten wir bei Lexware an KI.

    Wo nutzt du KI noch wie ein Werkzeug, obwohl du eigentlich ein Mandat vergeben müsstest, damit es im Alltag wirklich trägt?

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  123. Was passiert, wenn KI nicht mehr auf deine Prompts wartet?Sondern selbst Verantwortung übernimmt? Genau darüber habe ich heute Main Stage der data:unplugged in …

    Was passiert, wenn KI nicht mehr auf deine Prompts wartet? Sondern selbst Verantwortung übernimmt?

    Genau darüber habe ich heute Main Stage der data:unplugged in Münster gesprochen. Über das Lena Prinzip.

    Nicht KI als Werkzeug. Sondern KI als Co-CEO.

    Eine KI, die dein Business kennt. Die Entscheidungen trifft. Für Steuern. Marketing. Finanzen. Content. Alles, wofür Selbstständige normalerweise eine ganze Armada von Spezialisten bräuchten.

    In der Medizin funktioniert das schon. In der Wissenschaft. An der Wall Street sowieso.

    Die Frage ist nicht, ob der KI-Co-CEO kommt.

    Die Frage ist, wer ihn für die 4 Millionen Selbstständigen in Deutschland baut.

    Genau daran arbeiten wir bei Lexware. Jeden Tag.

    Danke an alle, die heute dabei waren. Die Energie im Raum war unglaublich.

    Glückwunsch an die data:unplugged zu über 12.000 Besucher:innen!

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  124. WirtschaftsWoche Ranking 2026: #1.Aber das ist nicht der Punkt. Was mich wirklich freut: Es ist kein Jury-Preis. Sondern eine Entscheidung …

    WirtschaftsWoche Ranking 2026: #1.

    Aber das ist nicht der Punkt.

    Was mich wirklich freut: Es ist kein Jury-Preis. Sondern eine Entscheidung aus dem Markt. Unternehmer sagen: „Mit Lexware arbeite ich.

    Das passiert nicht nur durch eine gute Strategie. Das passiert durch ein Team, das jeden Tag liefert.

    Menschen, die Features bauen, die kein Unternehmer angefordert hat, aber die genau das Problem lösen, das ihn nachts wachhält. Menschen, die den Support-Call um 17:58 noch annehmen, weil auf der anderen Seite jemand sitzt, für den es gerade um alles geht. Menschen, die an einer Mission arbeiten. Nicht an einem Produkt.

    Vertrauen kann man nicht kaufen. Vertrauen entsteht, wenn du merkst: Die meinen das ernst. Nicht im Pitch. Sondern im Alltag.

    Diese Auszeichnung gehört nicht mir. Sie gehört den über 500 Menschen bei Lexware, die Unternehmertum jeden Tag ein Stück einfacher machen.

    Und wir sind nicht fertig. Sind wir nie.

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  125. Heute als Unternehmer des Tages im Handelsblatt.Auf einer Doppelseite. Ich freu mich riesig darüber. Aber nicht wegen der Seiten. Sondern weil ich dort …

    Heute als Unternehmer des Tages im Handelsblatt. Auf einer Doppelseite. Ich freu mich riesig darüber.

    Aber nicht wegen der Seiten. Sondern weil ich dort sagen konnte, was mich antreibt.

    KI macht Buchhaltungssoftware überflüssig. Das lese ich überall.

    Meine Antwort im Handelsblatt: Warum ich das anders sehe.

    Nicht weil ich Angst habe. Sondern weil alle über Technologie reden und niemand über die 4 Millionen Selbstständigen in Deutschland.

    Die jonglieren jeden Tag zehn Rollen gleichzeitig. CEO, Marketingchef, Buchhalter, Logistiker uvm.

    Die brauchen keinen KI-Agenten, der halluziniert. Sondern einen Co-CEO, der liefert.

    Ein Bäcker in Freiburg will nicht wissen, wie er im Branchenvergleich dasteht. Er will wissen, ob sich die Investition in Marketing lohnt.

    Buchhaltung ist heute kein Wissensproblem mehr. Es ist ein Ausführungsproblem. Und genau da setzen wir an.

    97 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Kleinunternehmen. Wenn die wackeln, wackelt alles.

    Deshalb bauen wir bei Lexware KI nicht als Feature. Sondern um Unternehmertum einfach zu machen. Und geben mit Tell Your Story denen eine Bühne, die sonst keine bekommen.

    Wer jetzt nicht anfängt, wird abgehängt. Aber wer ohne Kontext experimentiert, betreibt nur Spielerei.

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  126. Gründen in 48 Stunden. Und dann?Die EU Inc. ist ein guter Schritt. Einheitliche Regeln, ein Setup für 27 Länder, weniger Reibung beim …

    Gründen in 48 Stunden. Und dann?

    Die EU Inc. ist ein guter Schritt. Einheitliche Regeln, ein Setup für 27 Länder, weniger Reibung beim Wachsen. Das verdient Respekt.

    Aber das Problem endet nicht beim Notar. Es beginnt danach. Jeden Tag.

    Unternehmer kämpfen nicht mit der Gründung. Sie kämpfen mit dem Alltag. Mit Bürokratie, Komplexität und operativem Overload.

    Gründen einfach machen ist richtig. Unternehmertum einfach machen ist besser.

    Nicht nur den Startschuss erleichtern. Sondern den ganzen Weg. Weniger Verwaltung, mehr Gestaltung. Weniger Operatives, mehr Unternehmerisches.

    Europa braucht nicht nur einfachere Gründungen. Europa braucht stärkere Unternehmer.

    Und genau daran arbeiten wir. Jeden Tag.

    Was würdest du mit deiner Zeit machen, wenn der ganze operative Ballast wegfällt?

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  127. Kinder schnappen sich einen Ball.Und legen einfach los. Kein Plan. Keine Angst vor Fehlern. Einfach drauf. Ich glaube, genau das ist eine …

    Kinder schnappen sich einen Ball. Und legen einfach los.

    Kein Plan. Keine Angst vor Fehlern. Einfach drauf.

    Ich glaube, genau das ist eine der wertvollsten Eigenschaften, die wir haben. Und gleichzeitig eine, die uns oft fehlt.

    Wir reden viel über Perfektion. Über Sicherheit. Über den richtigen Zeitpunkt.

    Was wir viel mehr brauchen: Einfach machen. Testen. Scheitern. Weitergehen.

    Und genau das lernen wir nicht im Meetingraum. Sondern auf dem Bolzplatz.

    Im Sport geht es nie um den perfekten Start. Sondern um den nächsten Versuch. Deshalb bin ich überzeugt: Wenn wir mehr Gründungen wollen, müssen wir genau hier anfangen.

    Bei Kindern. Beim Ausprobieren. Beim Mut, einfach loszustürmen.

    Heute haben wir in Freiburg-Landwasser genau so einen Ort eröffnet. Einen Platz, an dem Kinder und Jugendliche einfach loskicken können. Ohne Druck. Mit Leichtigkeit.

    Gemeinsam mit der Stadt Freiburg, dem Sport-Club Freiburg e.V. und Gofus e.V..

    Neben dem kommenden Hauptsponsoring des SC Freiburg ist genau das für mich der Kern unserer Partnerschaft: Nicht nur Trikots. Sondern Räume schaffen, in denen gilt: Einfach machen.

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  128. Schwarzes T-Shirt. Kein Hochdeutsch.Direkte Ansagen. Reicht das für authentisch? Wir gieren nach Authentizität. Bei Menschen, Produkten, …

    Schwarzes T-Shirt. Kein Hochdeutsch. Direkte Ansagen.

    Reicht das für authentisch?

    Wir gieren nach Authentizität. Bei Menschen, Produkten, Orten. Der beste Barista-Kaffee. Die authentische Eckkneipe. Das Besondere als neuer Gold-Standard.

    Aber Authentizität ist kein Style.

    Nicht das richtige T-Shirt. Sondern das richtige Warum.

    Naomi Jon bringt das in meinem Podcast auf den Punkt: Authentizität ist die eigentliche Währung. Weil deine Community sofort spürt, wenn du eine Rolle spielst.

    Das gilt für jeden Unternehmer. Egal ob du Content machst, Software baust oder einen Friseursalon führst.

    Wer weiß, wofür er steht, muss sich keine Authentizität antrainieren. Das war für mich auch bei Lexware immer der Kern: Nicht cooler wirken. Sondern wissen, warum wir antreten.

    Was macht dich als Unternehmer unverwechselbar?

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  129. Kann man eigentlich noch kreativ sein, wenn man gleichzeitig acht Rollen trägt?Designer. Projektmanager. Vertrieb. Buchhaltung. Marketing. Organisation. Ich sehe das oft bei …

    Kann man eigentlich noch kreativ sein, wenn man gleichzeitig acht Rollen trägt?

    Designer.

    Projektmanager.

    Vertrieb.

    Buchhaltung.

    Marketing.

    Organisation.

    Ich sehe das oft bei Selbstständigen. Und ehrlich gesagt kenne ich das Gefühl selbst.Als ich mein erstes Startup gegründet habe, saß ich oft abends noch vor Tabellen. Rechnungen. E-Mails. Organisation. Die eigentliche Idee rückte immer weiter nach hinten.

    Im neuen Grafikmagazin geht es genau um dieses Spannungsfeld: Kreativität und Resilienz.

    Der Beitrag zeigt sehr klar, was viele erleben. Überlastung entsteht selten, weil Menschen zu wenig leisten wollen. Sondern weil zu viel auf einer Person liegt.

    Deshalb glaube ich: Resilienz entsteht in Strukturen.

    Klare Verantwortung. Gute Absprache. Systeme, die im Hintergrund laufen.

    Wenn weniger im Kopf kreist, entsteht wieder Raum.

    Für Ideen.

    Für Gestaltung.

    Für Unternehmertum.

    Danke an Sonja Pham für diesen starken Beitrag.

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  130. Die meiste KI in Unternehmen löst kein Problem.Sie verschiebt es. Montagmorgen, 09:12 Uhr. Ein Team feiert, dass die KI jetzt automatisch Mails …

    Die meiste KI in Unternehmen löst kein Problem. Sie verschiebt es.

    Montagmorgen, 09:12 Uhr. Ein Team feiert, dass die KI jetzt automatisch Mails umschreibt. Klingt sauber. Kostet aber vor allem Aufmerksamkeit. Am Ende liest trotzdem jemand alles gegen. Nur in anderer Reihenfolge.

    Ein paar Türen weiter sieht KI ganz anders aus:

    Eine Liste offener Posten, Fälligkeiten, wiederkehrende Muster. Welche 10 Entscheidungen heute wirklich Liquidität sichern. Welche 30 Aufgaben wir konsequent nicht anfassen.

    Der Unterschied ist nicht bessere KI.

    Der Unterschied ist ein besseres Ziel.

    KI-Aktionismus startet dort, wo es beeindruckt: Text, Ton, Tempo.

    Echte Entlastung startet dort, wo es weh tut: Entscheidungen, Risiken, Engpässe.

    Die wirksamsten KI-Einsätze, die ich sehe, sind nie die mit dem hübschesten Output.

    Weniger Kontextwechsel, weil die KI vorsortiert statt formuliert.

    Frühere Warnsignale, bevor sie in den Zahlen sichtbar werden.

    Mehr Ruhe im Kopf, weil nicht jeden Tag neu erfunden wird, was als Nächstes dran ist.

    Welche KI in deinem Alltag würdest du als Erstes streichen?

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  131. Kennzahlen geben Sicherheit.Bis sie es nicht mehr tun. Denn viele KPI-Systeme produzieren ein Paradox: Wir messen mehr und diskutieren …

    Kennzahlen geben Sicherheit. Bis sie es nicht mehr tun.

    Denn viele KPI-Systeme produzieren ein Paradox: Wir messen mehr und diskutieren schlechter. Weil Zahlen ohne Einordnung entweder Aktionismus triggern („Wir müssen sofort …") oder lähmen („Wir wissen nicht, was es bedeutet …").

    „Umsatz ist um 8 % gesunken" sagt dir wenig. „Umsatz ist um 8 % gesunken, zwei Wochen nachdem dein bester Mitarbeiter gekündigt hat" sagt dir alles. Kontext ist der Unterschied zwischen einer Zahl und einer Entscheidung.

    Ein ganz praktischer Prozesspunkt, der oft mehr bringt als der nächste KPI: Statt einmal im Monat Reports zu lesen, jede Woche nur eine Frage beantworten. Welche Zahl hat sich verändert und was ist die plausibelste Erklärung dafür?

    Genau hier kann KI stark sein. Nicht als KPI-Generator, sondern als Erklärer. Nicht mehr messen, sondern besser verstehen.

    Bei welcher Kennzahl in deinem Unternehmen merkst du gerade, dass dir eigentlich der Kontext fehlt?

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  132. 3,5 Mio. Abos auf YouTube.Über 1 Mio. auf Instagram. Debütalbum auf Platz 7 der deutschen Charts. Sold-out-Shows quer durch Europa. …

    3,5 Mio. Abos auf YouTube. Über 1 Mio. auf Instagram. Debütalbum auf Platz 7 der deutschen Charts. Sold-out-Shows quer durch Europa.

    „Was, wenn morgen der Algorithmus entscheidet, dass dein Job vorbei ist?

    Diese Angst trägt Naomi Jon trotz dieser Reichweite „immer unterschwellig" mit sich herum. Und das, obwohl sie aus ihrem Creator-Business längst ein Unternehmen mit verschiedenen Standbeinen aufgebaut hat: Kooperationen, eigene Produkte, Musik. Sie ist Unternehmerin.

    Ich hatte Naomi im Podcast zu Gast. Und das Gespräch hat großen Spaß gemacht: direkt, offen, witzig und richtig guter Vibe.

    Naomi erzählt, wie sie angefangen hat (Musical ly, dann YouTube), warum sie früh auf englische Videos gesetzt hat. Und wie entscheidend ihr Elternhaus war: Ihre Mutter hat sie nicht gebremst, sondern bestärkt. Dieses „Mach das, das ist voll dein Ding" ist manchmal unbezahlbar.

    Und heute? Sie macht Musik nicht „mal eben so", sondern als echtes Herzensprojekt und geht ab 10. April auf große Europa-Tour.

    Das ist für mich modernes Unternehmertum: Aus Leidenschaft starten. Nicht bei Reichweite stehen bleiben. Sondern ein echtes Business bauen. Creator wie Naomi sind längst Unternehmer:innen. Wird nur Zeit, dass wir sie auch so behandeln.

    🎧 Die neue Folge von „Tell your story – der Macher:innen-Podcast" mit Naomi Jon ist jetzt online – auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Link in den Kommentaren.

    Mich interessiert: Wer hat euch am Anfang den größten Rückenwind gegeben und was hat das bei euch ausgelöst?

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  133. Viele KI-Debatten fühlen sich an wie ein Tech-Stammtisch.Neue Foundation Models. Noch größere Kontextfenster. Agent Frameworks. Prompt Engineering Hacks. Und …

    Viele KI-Debatten fühlen sich an wie ein Tech-Stammtisch.

    Neue Foundation Models. Noch größere Kontextfenster. Agent Frameworks. Prompt Engineering Hacks. Und natürlich: Welches Modell schlägt welches Modell?

    Alles spannend. Aber aus Unternehmersicht komplett am Punkt vorbei.

    Denn Unternehmerinnen und Unternehmer stellen eine andere Frage: Welches Problem löst das für mich? Bin ich nächsten Monat noch liquide? Wer beantwortet Kundenanfragen, während ich arbeite?

    Sie wollen keine Modelle vergleichen. Sie wollen Lösungen.

    Und genau hier wird es interessant. Der entscheidende Shift ist nicht das nächste Modell. Es ist die Art, wie wir KI einsetzen:

    Nicht: "Schreib mir eine Mail.

    Sondern: "Sorge dafür, dass alle Rechnungen innerhalb von 14 Tagen bezahlt werden.

    Nicht Aufgaben. Verantwortungsbereiche.

    Nicht Prompts. Mandate.

    Dann wird aus einem Tool ein Partner. Und aus KI ein echter Co-CEO.

    Ich nenne diesen Ansatz das Lena Prinzip. Darüber schreibe ich ausführlich im aktuellen DUP UNTERNEHMER Magazin.

    Wir brauchen mehr Stimmen aus der unternehmerischen Praxis in dieser Debatte. Menschen, die jeden Tag Entscheidungen treffen. Mit echten Kunden. Mit echtem Risiko.

    Den ganzen Beitrag findest du im aktuellen DUP UNTERNEHMER Magazin.

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  134. „In einer Welt des Überangebots und der Austauschbarkeit sind die Geschichten, die ein Unternehmer mit seiner Marke verbindet, der stärkste …unseren Ansatz . Sie bringt damit ziemlich gut auf den Punkt, wie wir bei Lexware Marke und Kommunikation …

    „In einer Welt des Überangebots und der Austauschbarkeit sind die Geschichten, die ein Unternehmer mit seiner Marke verbindet, der stärkste Differenzierungsfaktor.“

    So beschreibt Alina Ludwig nach unserem Gespräch im Podcast Influence! unseren Ansatz . Sie bringt damit ziemlich gut auf den Punkt, wie wir bei Lexware Marke und Kommunikation denken.

    Menschen folgen Menschen. Unternehmertum braucht Gesichter. Marke schlägt Produkt.

    Danke für das gute Gespräch, Alina!

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  135. Die Creator Economy ist Unternehmertum in seiner freiesten Form.Seit dieser Woche sind alle vier Folgen von YouTube Deutschland, Staffel 2 live. Mehrere Millionen …

    Die Creator Economy ist Unternehmertum in seiner freiesten Form.

    Seit dieser Woche sind alle vier Folgen von YouTube Deutschland, Staffel 2 live. Mehrere Millionen Menschen haben bereits zugeschaut. Schon bei der Premiere wurde klar, welche Kraft hier entsteht: Im Raum saßen Creator, die mit ihren Communities zusammen mehr als 100 Millionen Menschen erreichen.

    Aber Reichweite ist nicht der Grund, warum wir bei Lexware den Scheinwerfer auf die Creator Economy richten. Der Grund ist einfacher: Creator sind die neuen Unternehmer. Sie bauen echte Unternehmen. Mit Teams, Produkten, Marken.

    Genau deshalb haben wir die aktuelle Tell Your Story Ausgabe komplett der Creator Economy gewidmet. Mit Doku-Host Jasmin Gnu auf dem Cover. Und mit Unternehmer:innen, die wir in den letzten Jahren kennenlernen durften:

    Felix Michels aka Tomatolix

    Aaron Troschke

    Fabian Walter aka SteuerFabi

    Sarah Emmerich

    Luisa Knopf

    Patrick Schnitzler

    Ben Berger

    Emma Svenningson

    Was mich an ihren Geschichten am meisten beeindruckt: Wie strategisch sie über ihr Business denken. Das sind keine Zufallserfolge. Das sind Gründer, die Risiken eingehen und Verantwortung tragen.

    Ihre Geschichten findet ihr in der neuen Ausgabe von Tell Your Story.

    👉 Welche Creator-Geschichte hat euch zuletzt überrascht?

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  136. Innovation scheitert selten an falschen Entscheidungen.Sie scheitert daran, dass wir zu viele davon nicht treffen. Hohes Tempo ist kein Risiko. Es ist …

    Innovation scheitert selten an falschen Entscheidungen. Sie scheitert daran, dass wir zu viele davon nicht treffen.

    Hohes Tempo ist kein Risiko. Es ist Führungsaufgabe.

    Jeff Bezos nennt es das Two-Way-Door-Prinzip: Die meisten Entscheidungen sind keine Einbahnstraße. Man kann zurückgehen, korrigieren, nachjustieren. Trotzdem behandeln viele Unternehmen jede Entscheidung so, als gäbe es kein Zurück.

    Das kostet Zeit. Und genau die fehlt dann bei der Umsetzung.

    Wir lösen das bei Lexware ganz praktisch: Fast alle Teams arbeiten in Zwei-Wochen-Sprints. Alle 14 Tage wird neu bewertet, angepasst, entschieden. Keine Entscheidung muss für die Ewigkeit halten. Wenn was nicht passt, ändern wir es im nächsten Sprint.

    Wer immer auf Perfektion wartet, bleibt stehen. Innovation entsteht dort, wo man sich traut, durch die Tür zu gehen. Und bei Bedarf wieder zurück.

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  137. Julius Göllner hat letzte Woche mit seinen Co-Foundern ARRtist verkauft.Und ich wette: Er gründet bald wieder. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Schritt. Ihr habt Großartiges für …

    Julius Göllner hat letzte Woche mit seinen Co-Foundern ARRtist verkauft. Und ich wette: Er gründet bald wieder.

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Schritt. Ihr habt Großartiges für die SaaS-Szene in Deutschland aufgebaut!

    Wenige Wochen zuvor frage ich Julius noch im Podcast: „Warum gründest du eigentlich immer wieder?

    Seine Antwort: „Weil es mir extrem Spaß macht. Es gibt mir Freiheit, Flexibilität und Energie. Und ich kann mir aussuchen, mit wem ich arbeite.

    Nicht Bewertung. Nicht Status. Sondern Momentum und Lust am Machen.

    Der Exit ist ein mögliches Ergebnis. Das Gründen ist der Antrieb.

    Das finde ich stark. Denn genau dann kann man auch loslassen, wenn sich eine gute Gelegenheit ergibt.

    Unternehmertum bedeutet nicht nur aufbauen. Es bedeutet auch weiterziehen, wenn ein Kapitel abgeschlossen ist. Manche Dinge werden große Erfolge. Manche bleiben Experimente. Aber wenn dich das, was du tust, jeden Morgen auflädt, dann bist du sehr nah an deinem echten Antrieb.

    🎧 Hört euch die ganze Folge von „Tell your story – der Macher:innen-Podcast" an: tellyourstory.lexware.de/story/julius-goellner

    Was ist euer Antrieb? Wirkung, Freiheit, Lust am Bauen oder etwas ganz anderes?

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  138. Patricia Platiel, Wirtschafts- und Finanzchefin der BILD am Sonntag, ist persönlich nach Freiburg gereist.Zwei Stunden Gespräch über die Themen von vier Millionen Selbstständigen. Ich finde das großartig. 4 …

    Patricia Platiel, Wirtschafts- und Finanzchefin der BILD am Sonntag, ist persönlich nach Freiburg gereist. Zwei Stunden Gespräch über die Themen von vier Millionen Selbstständigen.

    Ich finde das großartig.

    4 Millionen Menschen in Deutschland tragen unternehmerische Verantwortung. Sie eröffnen morgens ihre Läden. Sie schreiben Rechnungen spätabends. Sie tragen Risiko.

    Und genau diese Geschichten verdienen eine große Bühne.

    Deshalb haben wir „Tell Your Story" ins Leben gerufen. Weil Unternehmertum mehr ist als Bürokratie, Steuern und Excel. Es sind Menschen mit Mut. Und mit Ausdauer.

    Wenn eines der größten Medien Deutschlands diese Perspektive aufgreift, dann zeigt das: Selbstständigkeit rückt ins Zentrum der gesellschaftlichen Diskussion.

    Und das feiere ich.

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  139. Weg vom Prompt. Hin zum Mandat.Gestern haben wir 550 Lexware Mitarbeitenden unsere zentrale Vision vertieft: Das Lena Prinzip. Die Idee: …

    Weg vom Prompt. Hin zum Mandat.

    Gestern haben wir 550 Lexware Mitarbeitenden unsere zentrale Vision vertieft: Das Lena Prinzip.

    Die Idee: KI nicht als Tool nutzen. Sondern als mandatierte KI-Co-CEO. Eine KI, die nicht wartet, bis du fragst, sondern eigenständig handelt. In deinem Auftrag. Mit deinen Werten.

    Warum jetzt?

    Weil sich unser Markt radikal verändert. KI beschleunigt alles. Innovationszyklen werden kürzer. Was heute Differenzierung ist, ist morgen Standard. Features sind kopierbar. Code ist kopierbar.

    Was nicht kopierbar ist: Vertrauen. Haltung. System.

    Und genau das ist das Lena Prinzip. Kein Feature. Keine Vision für irgendwann. Sondern unsere strategische Leitplanke und unser Versprechen, Unternehmertum wirklich einfacher zu machen.

    Unser All Hands hat gezeigt: Wir liefern super Zahlen, sind über Plan und wachsen wieder stark bei Neukunden. Ganz herzlichen Dank an alle, die für dieses Ergebnis stehen!

    Aber die eigentliche Botschaft gestern war:

    Wir wissen, wohin wir gehen. Und wir brauchen alle an Bord.

    Jetzt geht es ums Machen.

    Was entfacht bei euch im Team echte Macher-Energie?

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  140. Über 100.000 Steuerberater:innen und Kanzleimitarbeiter:innen sind heute direkt mit ihren Mandant:innen über Lexware verbunden.Das ist für mich eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre. Weil sich dadurch etwas grundlegend …

    Über 100.000 Steuerberater:innen und Kanzleimitarbeiter:innen sind heute direkt mit ihren Mandant:innen über Lexware verbunden.

    Das ist für mich eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre.

    Weil sich dadurch etwas grundlegend verändert hat: Selbstständige und ihre Kanzleien arbeiten nicht mehr nebeneinander, sondern miteinander. Auf derselben Plattform. In Echtzeit.

    Weniger Abstimmung.

    Weniger Reibung.

    Mehr Zeit für echte Beratung.

    Dafür investieren wir seit Jahren in starke Schnittstellen, in Kanzlei-Funktionen und vor allem in ein Team, das quer durch Deutschland unterwegs ist. Das zuhört, erklärt und Partnerschaften aufbaut.

    Dass wir jetzt bei den STB-Expo Awards gleich in zwei Kategorien nominiert sind, freut mich deshalb besonders:

    Lexware Office als Beste Software.

    Unser Podcast „lex' talk about tax" in der Kategorie Bester Podcast.

    Weil es zeigt: Zusammenarbeit wird im Markt gesehen.

    Ein großes Dankeschön an unser Steuerberater-Team. Ihr baut Brücken zwischen Technologie und Vertrauen. Und genau das macht Unternehmertum einfacher.

    👉 Abstimmen könnt ihr hier: stb-expo.de/awards/

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  141. Ich bin Geschäftsführer eines Softwareunternehmens.Und wenn meine Tochter mich eines Tages fragt, was sie werden soll, würde ich sagen: Lern etwas, das man …

    Ich bin Geschäftsführer eines Softwareunternehmens.

    Und wenn meine Tochter mich eines Tages fragt, was sie werden soll, würde ich sagen:

    Lern etwas, das man anfassen kann.

    Ich beschäftige mich jeden Tag mit KI.

    Ich sehe, was sie heute schon kann. Und was in den nächsten Jahren kommt.

    Buchhaltung, Steuermeldungen, Rechnungen.

    Das wird weitgehend automatisiert laufen. Genau daran arbeiten wir bei Lexware.

    Aber je mehr digital wird, desto wertvoller wird das, was physisch ist.

    Ein Dach decken.

    Eine Hochzeitstorte kreieren.

    Einen Tisch bauen.

    Ein Bild malen.

    Ja, Robotik wird besser werden.

    Aber Vertrauen, Verantwortung und Präsenz entstehen nicht durch Code allein.

    Die spannendste Frage ist für mich nicht:

    Was ersetzt KI?

    Sondern:

    Was wird durch KI noch wertvoller?

    Meine Antwort:

    Alles, was Hände braucht.

    Alles, was Nähe braucht.

    Alles, was echtes Können braucht.

    Letzte Woche hat mich die BILD in Freiburg besucht.

    Wir haben genau darüber gesprochen. Über KI, Bürokratie und die 4 Millionen Selbstständigen, die dieses Land tragen.

    👉 bild.de/geld/wirtschaft/lexware-revolutioniert…

    Was würdet ihr euren Kindern heute raten?

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  142. „Drei KI-Agenten ersetzen dein komplettes Go-to-Market- und Sales-Team.Wenn man LinkedIn gerade glaubt, ist Vertrieb bald Geschichte. Genau das nervt Julius Göllner. Weil es …

    „Drei KI-Agenten ersetzen dein komplettes Go-to-Market- und Sales-Team.

    Wenn man LinkedIn gerade glaubt, ist Vertrieb bald Geschichte.

    Genau das nervt Julius Göllner. Weil es gefährlich verkürzt ist. Ein paar Agenten, ein bisschen Automatisierung, und plötzlich braucht es keine Menschen mehr im Sales? Das ist der Hype. Die Realität ist eine andere.

    Am Ende überzeugen Menschen Menschen. Vertrauen entsteht nicht zwischen APIs. Sondern zwischen Persönlichkeiten.

    Ja, KI wird Vertrieb radikal verändern. Sie wird recherchieren, vorqualifizieren, analysieren, vorschlagen, automatisieren. Aber sie ersetzt nicht das, worum es im Kern geht: Beziehung.

    Und das trifft einen Punkt, der mich seit Monaten beschäftigt.

    Julius denkt das vom Vertrieb her. Ich denke es vom Unternehmertum her. Aber wir landen an der gleichen Stelle: KI ersetzt keine Menschen. Sie macht sichtbar, wer wirklich führt.

    Selbstständige werden künftig eine Art KI Co-CEO an ihrer Seite haben. Eine digitale Sparringspartnerin wie Lena, die mit Mandat arbeitet, Ziele verfolgt und Entscheidungen vorbereitet. Technologie übernimmt Komplexität. Der Mensch übernimmt Verantwortung.

    Nicht weniger Mensch.

    Mehr Mensch.

    Weil Routine verschwindet.

    Darüber sprechen wir in der neuen Folge von „Tell your story, der Macher:innen Podcast".

    Was denkst du: Wird KI Vertrieb ersetzen? Oder den Unterschied zwischen guten und großartigen Vertrieblern erst sichtbar machen?

    🎧 Die ganze Folge: tellyourstory.lexware.de/story/julius-goellner

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  143. Montag. 8:17 Uhr.Die erste Mail ist da. Eine Rechnung fehlt. Die Umsatzsteuer wartet. Für Millionen Selbstständige beginnt …

    Montag. 8:17 Uhr.

    Die erste Mail ist da.

    Eine Rechnung fehlt.

    Die Umsatzsteuer wartet.

    Für Millionen Selbstständige beginnt die Woche genau so.

    Darüber hat die BILD am Sonntag berichtet.

    Über das Gefühl, wenn Bürokratie mehr Raum einnimmt als das eigene Geschäft.

    Und genau das treibt uns bei Lexware an.

    Ich glaube nicht, dass man Bürokratie einfach abschaffen kann.

    Aber ich weiß, dass man sie so automatisieren kann,

    dass sie dich nicht mehr ausbremst.

    Unternehmertum braucht Energie.

    Ausdauer.

    Fokus.

    Und nicht das ständige Suchen nach Belegen.

    Wenn wir es schaffen, Selbstständigen jede Woche ein paar Stunden zurückzugeben,

    dann ist das mehr als Effizienz.

    Dann ist das Freiheit.

    Für das Gespräch ist Wirtschaftschefin Patricia Platiel übrigens extra zu uns nach Freiburg gereist. Ein tolles Zeichen für die Sichtbarkeit der 4 Millionen Selbstständigen.

    Was stresst dich am Montag morgen am meisten?

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  144. Mit positivem Feedback hatten wir gerechnet.Aber nicht mit dieser Intensität. Wochenlang haben wir im Team auf diesen Moment hingearbeitet. Gestern …

    Mit positivem Feedback hatten wir gerechnet.

    Aber nicht mit dieser Intensität.

    Wochenlang haben wir im Team auf diesen Moment hingearbeitet. Gestern war es dann offiziell: Lexware wird Hauptsponsor des SC Freiburg.

    Was viele nicht sehen: wie viel Arbeit, Abstimmung und Detail dahinterstecken. Danke an das gesamte Team. Und ganz besonders an Yalun Meng, der dieses Projekt mit enormer Energie und Präzision vorangetrieben hat.

    Heute Morgen die Resonanz zu sehen, war besonders. Berichte in BILD, ZEIT, Süddeutscher Zeitung, Stern, SWR und der Badischen Zeitung. Tausende Reaktionen auf Social Media. Und in Fanforen Kommentare wie: „Eine bessere Lösung hätte der SC nicht finden können.“

    Ich war von Anfang an überzeugt, dass dieses Sponsoring passt. Zur Region. Zu unserer Haltung. Zu unserer Mission.

    Aber ob etwas wirklich gut ist, entscheide nicht ich. Das entscheiden andere.

    Genau deshalb bedeutet mir diese Resonanz so viel. Von Partnern. Von Kolleginnen und Kollegen. Und vor allem aus der Fanszene. Das ist mehr als Zuspruch. Das ist das Gefühl, verstanden zu werden.

    Und ich weiß, einer freut sich ganz besonders mit uns: Jörg Frey, mein langjähriger Geschäftsführer-Kollege. Diese Partnerschaft ist über viele Jahre gewachsen. Sie trägt viele Handschriften. Ohne Menschen wie ihn wären wir heute nicht hier.

    Wirkung entsteht nicht durch Überzeugung.

    Sondern durch Resonanz.

    Im August startet die neue Saison. Dann wird Lexware Woche für Woche auf einer der größten Bühnen des Landes sichtbar sein. Und ich will diese Bühne nutzen, um die sichtbar zu machen, für die wir jeden Tag antreten: die Millionen Selbstständigen, die Verantwortung übernehmen und dieses Land antreiben.

    Das hier war der Auftakt.

    Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit.

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  145. Jetzt ist es raus: Lexware wird Haupt- und Trikotsponsor des SC Freiburg!🤍❤️ Ich muss das kurz sacken lassen. Was 1999 als Partnerschaft begann, ist über Einlaufkinder, …

    Jetzt ist es raus: Lexware wird Haupt- und Trikotsponsor des SC Freiburg! 🤍❤️

    Ich muss das kurz sacken lassen.

    Was 1999 als Partnerschaft begann, ist über Einlaufkinder, Ärmelsponsoring und die Freiburger Fußballschule gewachsen. Heute steht Lexware auf über 75 Trikots von Kinder- und Jugendmannschaften in der Region. Jetzt auch auf dem der Profis. Im Stadion der Stadt, in der alles angefangen hat.

    Freiburg macht seit Jahren vor, was viele für unmöglich halten: Erstliga-Niveau ohne Investoren-Millionen, ohne Abkürzungen. Mit System, Nachwuchs und Haltung.

    Kommt mir bekannt vor.

    4 Millionen Selbstständige in Deutschland machen jeden Tag genau das: aufbauen statt aufkaufen. Verantwortung übernehmen statt delegieren. Langfristig denken, wenn andere kurzfristig optimieren. Ihr seid die, die jeden Tag auf den Platz gehen. Jetzt tragen wir das gemeinsam auf der Brust.

    Meine Mission bleibt: Unternehmertum einfacher machen. Jetzt auch sichtbar auf dem Platz, auf dem Trikot, in der Region.

    Willkommen in der Startelf, Lexware.

    Ich freu mich riesig auf die kommende Saison im Europa-Park Stadion.

    Bist du selbstständig und SC Fan? Schreib mir, ich will deine Geschichte hören.

    📷 Oliver Leki und Jochen Saier (Vorstände Sport-Club Freiburg e.V.), Birte Hackenjos (CEO Haufe Group), Christian Steiger (Geschäftsführer Lexware)

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  146. 83 Mio. Views in wenigen Tagen: Gerade geht ein Essay von Matt Shumer viral.Unter anderem genau mit der Aussage: “If your job happens on a screen then AI is coming for significant …

    83 Mio. Views in wenigen Tagen: Gerade geht ein Essay von Matt Shumer viral.

    Unter anderem genau mit der Aussage: “If your job happens on a screen then AI is coming for significant parts of it.”

    Shumer warnt vor massiven Jobverlusten durch KI. Viele Büro-Rollen würden verschwinden. Schneller als wir glauben.

    Ich teile nicht die Dramatisierung. Aber ich teile die Richtung.

    Was gerade passiert, ist keine plötzliche Auslöschung von Arbeit. Es ist eine Verschiebung von Verantwortung.

    KI ersetzt keine Unternehmer. Sie macht sichtbar, wie geführt wird.

    Viele Selbstständige tragen heute acht oder neun Rollen gleichzeitig. Geschäftsführer, Buchhalter, Vertrieb, Marketing, Support. Das Problem war selten fehlende Kompetenz. Es war strukturelle Überforderung. Zu wenig System. Zu wenig Delegation. Zu viel operative Kleinteiligkeit.

    Und genau hier liegt die eigentliche Veränderung.

    Zum ersten Mal gibt es eine Technologie, die Struktur demokratisiert. Die es Einzelnen ermöglicht, mit der Schlagkraft eines Teams zu arbeiten.

    Ich nenne das das "Lena-Prinzip".

    Nicht prompten, sondern mandatieren.

    Nicht einzelne Aufgaben auslagern, sondern Verantwortung definieren.

    Nicht „Schreib mir eine Mail“, sondern „Sorge dafür, dass offene Rechnungen innerhalb von 14 Tagen bezahlt werden“. Mit klaren Zielen, klaren Regeln und klarer Kontrolle.

    Der Mensch bleibt Entscheider. Aber er hört auf, Verwalter zu sein.

    Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob KI Jobs ersetzt. Die entscheidende Frage ist, wer schneller lernt, Verantwortung anders zu denken.

    Wer KI wie einen Praktikanten behandelt, bekommt Praktikanten-Ergebnisse.

    Wer beginnt, systemisch zu delegieren, baut echte Hebel.

    Ja, es wird Disruption geben. Ja, es wird Rollen geben, die sich radikal verändern.

    Aber wir stehen nicht vor dem Ende von Unternehmertum. Wir stehen vor seiner nächsten Evolutionsstufe.

    Noch nie war es für Einzelne so realistisch, wie ein ganzes Team zu agieren. Noch nie war Intelligenz so zugänglich. Noch nie war Umsetzung so skalierbar.

    Die Zukunft gehört nicht denen, die Angst schüren.

    Und nicht denen, die KI mystifizieren.

    Sie gehört denen, die lernen, mit ihr zu führen.

    Was denkt ihr dazu?

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  147. „Eines meiner größten Learnings: Kooperation schlägt Wettbewerb.Um Längen.“ Als Julius Göllner das im Podcast gesagt hat, musste ich kurz schmunzeln. Weil er offen …

    „Eines meiner größten Learnings: Kooperation schlägt Wettbewerb. Um Längen.“

    Als Julius Göllner das im Podcast gesagt hat, musste ich kurz schmunzeln.

    Weil er offen erzählt, dass er lange extrem kompetitiv war. Studium, Beratung, McKinsey Logik. Schneller sein. Besser sein. Gewinnen.

    Und dann die Erkenntnis:

    Nachhaltiger Erfolg entsteht nicht im Gegeneinander. Sondern im Miteinander.

    Gerade in der Startup und SaaS Welt reden wir viel über Wachstumskurven, Bewertungen und Marktanteile. Über Hockey Sticks und Exit Szenarien.

    Aber echte Substanz entsteht anders.

    Fortschritt entsteht durch Vernetzung.

    Unternehmertum heißt gestalten.

    Und gestalten funktioniert selten allein.

    Ich sehe das bei uns jeden Tag. Wenn wir bei Lexware über Ökosysteme sprechen, über Schnittstellen, über Community und über „Tell Your Story“, dann nicht aus Romantik. Sondern aus Überzeugung.

    Kooperation ist kein Soft Skill.

    Sie ist ein strategischer Hebel.

    Nicht nur moralisch richtig.

    Sondern wirtschaftlich klug.

    👉 Die ganze Folge gibt es auf tellyourstory.lexware.de/story/julius-goellner oder überall, wo es Podcasts gibt. Julius teilt Insights aus 16 Gründungen. Sehr ehrlich. Sehr reflektiert.

    Mich interessiert:

    Wo hat euch Kooperation weitergebracht, als ihr es allein geschafft hättet?

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  148. Was passiert, wenn man ein Krankenhaus komplett virtualisiert?Ein Forschungsteam der Tsinghua University hat es ausprobiert. 14 spezialisierte KI-Agenten. Keine echten …

    Was passiert, wenn man ein Krankenhaus komplett virtualisiert?

    Ein Forschungsteam der Tsinghua University hat es ausprobiert. 14 spezialisierte KI-Agenten. Keine echten Patienten. Keine echten Ärzte. Eine reine Simulationsumgebung, in der KI alle Rollen übernimmt: Diagnose, Pflege, Koordination, Verwaltung.

    Über 10.000 virtuelle Patienten. Diagnosegenauigkeit über 93 Prozent. In einem Zeitrahmen, für den Menschen Jahre bräuchten.

    Hier wird nicht Medizin neu gedacht. Hier wird Verantwortung neu gedacht.

    Der Punkt ist, wie diese Agenten arbeiten. Sie bekommen kein Skript. Sie bekommen ein Ziel. Den Weg finden sie selbst. Sie lernen aus jedem Fall dazu. Und sie koordinieren sich untereinander, ohne dass jemand jeden Schritt vorgibt.

    Das ist Mandatieren statt Anleiten.

    Genau das beschreibe ich als Lena-Prinzip: Autonome Systeme, die Ziele verstehen, Kontext einbeziehen und Entscheidungen selbst treffen. Nicht weil man ihnen blind vertraut. Sondern weil man sie dort lernen lässt, wo Fehler noch keine Konsequenzen haben.

    Gesundheit ist hier nicht das Ziel. Sie ist der Stresstest.

    Und genau das macht es so relevant. Denn was dort trainiert wird, ist das, was viele Selbstständige brauchen: Systeme, die Verantwortung übernehmen. Die den Rücken freihalten. Ohne dass man Kontrolle aus der Hand gibt.

    Was würde sich in deinem Business verändern, wenn du Verantwortung nicht mehr Schritt für Schritt anleitest, sondern als Mandat vergibst?

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  149. Hot Take oder kalte Realität?Unter meinem letzten Post über Unternehmen, die den Wandel verschlafen haben, kam dieser Kommentar: „In …

    Hot Take oder kalte Realität?

    Unter meinem letzten Post über Unternehmen, die den Wandel verschlafen haben, kam dieser Kommentar:

    „In guten Zeiten den Wandel verschlafen: Bundesrepublik Deutschland.“

    Ich verstehe, woher dieser Frust kommt.

    Viele erleben gerade Unsicherheit.

    Mehr Regulierung.

    Wenig Planbarkeit.

    Entscheidungen, die lange dauern.

    Gerade Selbstständige und kleine Unternehmen spüren das unmittelbar.

    Sie tragen Risiko. Sie investieren vor. Sie müssen mit Rahmenbedingungen arbeiten, die sich verändern.

    Das ist real.

    Aber aus dieser Erfahrung zu schließen, dass das „Geschäftsmodell Deutschland“ am Ende ist, halte ich für zu einfach.

    Ich sehe jeden Tag etwas anderes.

    Über 4 Millionen Selbstständige und kleine Unternehmen, die genau unter diesen Bedingungen gründen, investieren, digitalisieren und KI einsetzen.

    Nicht weil alles perfekt ist.

    Sondern weil sie unternehmerisch denken.

    Unternehmerisch heißt für mich:

    Nicht nur auf die Rahmenbedingungen schauen.

    Sondern innerhalb dieser Rahmenbedingungen gestalten.

    Und gleichzeitig daran arbeiten, sie besser zu machen.

    Ja, wir brauchen weniger Bürokratie.

    Ja, wir brauchen mehr Planbarkeit und Verlässlichkeit.

    Und genau deshalb automatisieren wir immer mehr Prozesse.

    Damit unternehmerische Energie nicht im Formular stecken bleibt.

    Frust ist verständlich.

    Resignation hilft niemandem.

    Zukunft entsteht nicht durch Abgesänge.

    Sie entsteht durch Menschen, die trotz aller Hürden unternehmerisch nach vorne gehen.

    Und davon gibt es in diesem Land ziemlich viele.

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  150. Netzwerke entstehen nicht durch Deals.Sie entstehen durch gemeinsame Erlebnisse. Bei Lexware bauen wir seit Jahren etwas, das ich unseren Inner …

    Netzwerke entstehen nicht durch Deals. Sie entstehen durch gemeinsame Erlebnisse.

    Bei Lexware bauen wir seit Jahren etwas, das ich unseren Inner Circle nenne. Kein exklusiver Club, sondern ein wachsendes Netzwerk aus Unternehmer:innen, die uns inspirieren. Menschen, bei denen wir spüren: Das passt.

    Aaron Troschke ist so eine. Vollblutunternehmer, vom Kiosk über Creator bis zur eigenen Agentur. Jetzt ein Porträt in der neuen Tell Your Story Ausgabe. Und gestern ein gemeinsamer Fußballabend beim DFB-Pokal. SC Freiburg gegen Hertha BSC. Elfmeterschießen. 5:4 für den SC. Für uns ein Traumabend. Für dir Hertha-Fans und Aaron der bittere Moment kurz vor dem möglichen Halbfinaleinzug. Aber genau das macht solche Abende aus: verschiedene Lager, echte Emotionen, und danach trotzdem zusammen am Tisch.

    Genau so denken wir Partnerschaften. Nicht in Kampagnen, sondern in Geschichten. Nicht nur Reichweite, sondern gemeinsame Haltung.

    Unser Inner Circle wächst nicht durch Größe. Er wächst durch Wiedersehen.

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  151. „Ich liebe das, was ich mache.Und ich habe mein Leben so gebaut, dass genau das möglich ist. Dieser Satz aus dem Gespräch mit Julius …

    „Ich liebe das, was ich mache. Und ich habe mein Leben so gebaut, dass genau das möglich ist.

    Dieser Satz aus dem Gespräch mit Julius Göllner ist mir hängen geblieben.

    Julius ist Seriengründer, Angel Investor, SaaS-Vordenker und jemand, der Unternehmertum radikal aus der Perspektive von Freiheit denkt. Nicht als Selbstzweck. Nicht als Ego-Trip. Sondern als bewusst gestaltetes Leben.

    Wir sprechen in der neuen Podcast-Folge darüber,

    ➡️ warum seine 16. Gründung für ihn schöner war als die erste

    ➡️ weshalb Haltung langfristig wichtiger ist als Hype

    ➡️ warum man Unternehmen auch wieder schließen darf und manchmal sogar sollte

    ➡️ und wieso Unternehmertum dann am stärksten ist, wenn es zum eigenen Leben passt

    Was mich besonders beeindruckt hat: Julius hat keine einzige Sekunde versucht, sich größer zu machen als er ist. Kein Gründer-Pathos, kein „höher, schneller, weiter".

    Stattdessen eine seltene Klarheit darüber, was ihm Energie gibt und was nicht. Und genau diese Ehrlichkeit macht ihn so glaubwürdig.

    🎧 Die neue Folge von „Tell your story – der Macher:innen-Podcast" ist jetzt online. Wenn du Unternehmertum nicht nur als Business, sondern als Gestaltungsraum für dein Leben verstehst, dann hör rein:

    👉 youtube.com/watch?v=-1vvTC05ggo

    Danke dir, lieber Julius, für das offene, reflektierte Gespräch 🙏

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  152. Wer Creator nur als Reichweitenverlängerung sieht, verpasst den Punkt.Und den wirtschaftlichen Hebel. Die Premiere der zweiten Staffel von YouTube Deutschland am Donnerstag? …

    Wer Creator nur als Reichweitenverlängerung sieht, verpasst den Punkt. Und den wirtschaftlichen Hebel.

    Die Premiere der zweiten Staffel von YouTube Deutschland am Donnerstag? Kein Medien-Event. Ein Unternehmertreffen.

    Was man im Kino, im Foyer und auf dem Panel deutlich gespürt hat: Hier denken Menschen nicht in Views, sondern in Marken, Geschäftsmodellen und Verantwortung.

    Creator sind keine Kanäle. Sie sind Unternehmen. Sie investieren, tragen Risiko, bauen Teams auf, oft ohne Sicherheitsnetz. Wenn Creator heute Steuerberater brauchen, in Equipment investieren und Mitarbeiter einstellen, unterscheiden sie sich nicht mehr von klassischen Mittelständlern. Nur die Werkzeuge sind andere.

    Deshalb ist es wichtig, wie wir über Selbstständigkeit sprechen. Nicht nur über klassische Gründungen oder KMU. Sondern auch über Creator als Unternehmer:innen.

    Diese Form von Unternehmertum ist kein Sonderfall mehr. Sie ist Teil unserer wirtschaftlichen Realität.

    Jetzt startet die zweite Staffel. Vier Folgen. Vier Creator, die zeigen, wie modernes Unternehmertum aussieht.

    Die erste Folge mit Host Jasmin Gnu ist seit gestern live und gibt Einblicke in genau diese unternehmerische Realität:

    👉 youtube.com/watch?v=S2rh46G-YI4

    Unternehmertum verändert sich. Unsere Aufgabe ist es, es ernst zu nehmen. Und es einfacher zu machen.

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  153. Die Creator Economy ist kein Trend.Sie ist Unternehmertum. Gestern Abend haben wir genau das im CineNova in Köln sichtbar gemacht. Premiere …

    Die Creator Economy ist kein Trend.

    Sie ist Unternehmertum.

    Gestern Abend haben wir genau das im CineNova in Köln sichtbar gemacht.

    Premiere unserer Lexware Doku YouTube Deutschland Staffel 2.

    Was mich besonders beschäftigt hat:

    Creator werden noch viel zu oft als Einzelphänomene wahrgenommen. Dabei bauen sie Marken auf, führen Communities, tragen wirtschaftliche Verantwortung und professionalisieren ihre Arbeit mit beeindruckender Konsequenz.

    Vier Welten. Vier Perspektiven.

    Musik. Beauty & Fashion. Streaming. Sport.

    Und überall dieselbe unternehmerische Erkenntnis:

    Leidenschaft trifft Performance.

    Kreativität trifft Struktur.

    Reichweite trifft Verantwortung.

    Stark war vor allem die Offenheit der Gespräche. Die Nahbarkeit der Creator. Und der spürbare Wille, diese Branche endlich als das zu begreifen, was sie ist: ein relevanter Teil unserer Wirtschaft.

    Danke an Paul Sydow und das gesamte Team sowie an alle Gäste für die Gespräche, Perspektiven und Energie.

    Ich bin gespannt auf die Diskussionen, die diese Staffel auslösen wird. Die erste Folge gibt es ab Sonntag auf dem YouTube Kanal von Jasmin Gnu.

    Creator sind Unternehmer:innen.

    Höchste Zeit, dass wir sie auch so behandeln 🚀

    Hier ein paar Eindrücke vom Abend 👇

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  154. Ich freue mich sehr auf morgen.Denn dann bin ich in Köln bei der Premiere der zweiten Staffel der Doku „20 Jahre YouTube in Deutschland“, …

    Ich freue mich sehr auf morgen.

    Denn dann bin ich in Köln bei der Premiere der zweiten Staffel der Doku „20 Jahre YouTube in Deutschland“, die ab dem 08.02. wöchentlich auf YouTube erscheint.

    Man kann das als Medienereignis sehen.

    Oder als das, was es für mich wirklich ist: ein Anlass, über einen neuen Wirtschaftszweig zu sprechen.

    Denn was rund um YouTube, TikTok und Instagram entstanden ist, ist längst kein kulturelles Nebenphänomen mehr.

    Es ist moderner Unternehmergeist.

    Millionen Menschen organisieren Einkommen, Sichtbarkeit und Risiko über Plattformen.

    Nicht als Experiment, sondern dauerhaft.

    Unsere Creator Studie aus dem letzten Jahr zeigt das sehr deutlich:

    👉 63 Prozent leben vollständig von diesem Einkommen

    👉 62 Prozent haben stark schwankende Einnahmen und tragen damit echtes unternehmerisches Risiko

    👉 42 Prozent arbeiten solo selbstständig, weitere 30 Prozent mit Freelancern

    👉 38 Prozent arbeiten mehr als 40 Stunden pro Woche

    Und gleichzeitig sagen

    👉 68 Prozent, dass sie sich wirtschaftlich und politisch nicht als Unternehmer ernst genommen fühlen

    Creator sind keine neuen Medien.

    Sie sind neue Formen von Unternehmertum.

    Die Frage ist nicht, ob diese Form der Arbeit bleibt.

    Die Frage ist, warum wir sie oft noch wie ein Nebenprojekt behandeln.

    Ich bin gespannt auf die Gespräche morgen und auf die Debatte, die wir darüber führen sollten.

    Mehr zur Studie:

    lexware.de/presse/pressemitteilung/creator-eco…

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  155. Aushalten gehört zum Gründen dazu.Nicht alles läuft nach Plan. Es gibt Phasen, in denen du mehr Fragen als Antworten hast. Manchmal bleibt …

    Aushalten gehört zum Gründen dazu.

    Nicht alles läuft nach Plan.

    Es gibt Phasen, in denen du mehr Fragen als Antworten hast.

    Manchmal bleibt dir nur das Vertrauen, dass sich Dinge irgendwann fügen.

    Wenn du dranbleibst.

    In der aktuellen Podcast-Folge habe ich Miriam Wohlfahrt gefragt, was ihre Superkraft als Gründerin ist.

    Ihre Antwort:

    „Ich glaube, was ich kann, ist Dinge auszuhalten. Zu denken: Das kriegen wir schon irgendwie hin. Und dabei ruhig zu bleiben.“

    Das hat bei mir ins Schwarze getroffen.

    Oft höre ich: Gründen braucht Mut.

    Ja, am Anfang.

    Aber danach braucht es etwas anderes.

    Ausdauer.

    Und Ausdauer heißt: aushalten.

    Aushalten, dass Dinge Zeit brauchen.

    Aushalten, dass du nicht alles kontrollieren kannst.

    Aushalten, dass Verantwortung manchmal weh tut.

    Erfolg entsteht nicht auf dem Sprung.

    Sondern durch Dranbleiben.

    🎧 Die ganze Folge mit Miriam Wohlfahrt, Gründerin von Ratepay und Banxware, gibt’s jetzt im Tell Your Story Podcast: tellyourstory.lexware.de/story/miriam-wohlfahr…

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  156. Erfolg führt selten zu echter Weiterentwicklung.Er führt dazu, dass wir das Bestehende stabil halten. Prozesse absichern. Risiken vermeiden. Routinen …

    Erfolg führt selten zu echter Weiterentwicklung.

    Er führt dazu, dass wir das Bestehende stabil halten.

    Prozesse absichern.

    Risiken vermeiden.

    Routinen pflegen.

    Wir verfeinern, was funktioniert.

    Aber wir hinterfragen nicht mehr, ob es noch das Richtige ist.

    Das ist der Red Ocean.

    Man bleibt in der Logik, in der alle unterwegs sind.

    Gleiche Features.

    Gleiche Maßstäbe.

    Gleiche Spielregeln.

    Je feiner man optimiert, desto enger wird der Rahmen.

    Optimierung hält uns in der Logik gefangen, aus der wir eigentlich ausbrechen müssten.

    Ein Blue Ocean entsteht erst, wenn du diese Logik hinterfragst.

    Nicht, indem du sie verbesserst, sondern indem du entscheidest, welche davon gestrichen werden können,

    drastisch reduziert werden sollten,

    völlig neu definiert werden müssen

    und welche überhaupt erst einen Unterschied im Leben der Kund:innen machen.

    Das ist der strategische Kern.

    Nicht Perfektion des Alten, sondern Relevanz durch Neues schaffen.

    Darum beginnt jede echte Innovation mit Weglassen.

    Erst wenn du eliminierst und reduzierst, erkennst du,

    welche Wertfaktoren heute überbewertet werden

    und welche völlig fehlen.

    Das ist der Punkt, an dem aus einem Markt ein neuer Markt wird.

    Aus einem Red Ocean ein Blue Ocean.

    Nicht, weil du ihn verlässt.

    Sondern weil du ihn mit anderen Prioritäten neu konstruierst.

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  157. Ein gutes Produkt muss absolut selbstverständlich sein.Aber das allein ist kein Motor für Wachstum. Die Annahme, dass sich Qualität von selbst durchsetzt, klingt …

    Ein gutes Produkt muss absolut selbstverständlich sein.

    Aber das allein ist kein Motor für Wachstum.

    Die Annahme, dass sich Qualität von selbst durchsetzt, klingt sympathisch. In der Realität passiert das selten.

    Märkte sind voll.

    Aufmerksamkeit ist begrenzt.

    Und selbst sehr gute Lösungen bleiben unsichtbar, wenn niemand von ihnen erfährt.

    Meine Erfahrung aus vielen Jahren Unternehmertum ist klar:

    Produktqualität ist ein Hygienefaktor. Unverzichtbar.

    Wachstum entsteht dort, wo Sichtbarkeit bewusst aufgebaut wird.

    Deshalb investieren wir bei Lexware konsequent in unsere Marke. Unser Ansatz dabei lautet "Tell Your Story": Wir geben Unternehmer:innen eine Bühne, treten selbst in den Hintergrund. Denn so entsteht Glaubwürdigkeit und Authentizität.

    Denn echte Authentizität entsteht nicht durch Selbstaussagen, sondern durch echte Geschichten.

    Und die lassen sich nicht einfach kopieren.

    Ich bin überzeugt: Reichweite, Vertrauen und Wiedererkennbarkeit entstehen nicht zufällig.

    Organisches Wachstum ist kein Startpunkt. Es ist das Ergebnis aus Produkt, Marke und Präsenz.

    Wer wachsen will, muss investieren.

    Und wer nicht investiert, entscheidet sich bewusst oder unbewusst gegen Wachstum. Auch dann, wenn das Produkt noch so gut ist.

    Siehst du das auch so?

    Oder bist du anderer Meinung? Dann überzeug mich in den Kommentaren.

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  158. Unternehmer:innen beginnen, nicht mehr allein zu führen.Nicht, weil sie es nicht könnten. Sondern, weil sich Führung gerade verändert. Es entsteht etwas Neues. …

    Unternehmer:innen beginnen, nicht mehr allein zu führen.

    Nicht, weil sie es nicht könnten.

    Sondern, weil sich Führung gerade verändert.

    Es entsteht etwas Neues.

    Ein Co-CEO.

    Leise.

    Unermüdlich.

    Ohne Eitelkeit.

    KI trifft heute Entscheidungen in Konzernen, an der Börse, in der Forschung.

    Noch nicht überall.

    Aber dort, wo Komplexität hoch ist und Tempo zählt.

    Die entscheidende Frage ist nicht, ob das sinnvoll ist.

    Sondern, wann diese Form von Unterstützung im Alltag ankommt.

    Auch bei kleinen Unternehmen.

    Denn auch sie führen.

    Jeden Tag.

    Ohne Stab.

    Ohne Controlling.

    Ohne Sicherheitsnetz.

    Führung bedeutet zunehmend nicht mehr, alles selbst zu wissen.

    Sondern die richtigen Signale früh zu erkennen.

    KI kann Muster sichtbar machen, bevor sie im Monatsabschluss stehen.

    Risiken andeuten, bevor sie Stress werden.

    Komplexität ordnen, während der Alltag tobt.

    Noch nicht perfekt.

    Aber spürbar.

    Nicht als Tool.

    Sondern als werdender Partner.

    Was gebraucht wird, ist nicht mehr Zeit.

    Sondern weniger Reibung.

    Nicht mehr Kontrolle.

    Sondern besserer Überblick.

    Ich nenne diese Entwicklung den KI-Co-CEO.

    Nicht, weil Maschinen führen sollen.

    Sondern, weil Führung Unterstützung braucht.

    Unternehmerische Intelligenz wird gerade demokratisiert.

    Schritt für Schritt.

    Die Frage ist nicht, ob das heute schon alles kann.

    Sondern, ob wir uns darauf vorbereiten.

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  159. Krise ist kein Grund, nicht zu gründen.Manchmal ist sie sogar der beste. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. 2008, mitten in der Finanzkrise, …

    Krise ist kein Grund, nicht zu gründen.

    Manchmal ist sie sogar der beste.

    Ich weiß das aus eigener Erfahrung.

    2008, mitten in der Finanzkrise, habe ich Zaplive gegründet.

    Viele haben damals gefragt: Jetzt wirklich?

    Rückblickend war es genau der richtige Moment.

    Unsicherheit zwingt dazu, Dinge neu zu denken.

    Sie macht erfinderisch. Pragmatistisch. Mutig.

    In der aktuellen Tell Your Story Podcast Folge sagt Miriam Wohlfarth etwas sehr Treffendes:

    Wenn alles zu gut läuft, gründen weniger Menschen.

    In Krisen entstehen neue Ideen, weil man sich fragt: Was kann ich selbst besser machen?

    Genau das ist der Punkt.

    Wer in Krisenzeiten gründet, baut nicht nur ein Unternehmen auf.

    Sondern Resilienz.

    Wie siehst du das?

    Sind Krisen für dich eher Bremse oder Katalysator fürs Gründen?

    🎧 Die ganze Folge mit Miriam Wohlfahrt gibt es jetzt im Tell Your Story Podcast:

    tellyourstory.lexware.de/story/miriam-wohlfahr…

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  160. In den letzten Wochen lesen wir überall, dass die Zahl der Startups laut Startup-Verband in Deutschland ein neues Rekordhoch erreicht hat.Das ist großartig. Menschen mit Mut, die einfach machen und Neues schaffen, brauchen wir dringend. Aber …

    In den letzten Wochen lesen wir überall, dass die Zahl der Startups laut Startup-Verband in Deutschland ein neues Rekordhoch erreicht hat.

    Das ist großartig. Menschen mit Mut, die einfach machen und Neues schaffen, brauchen wir dringend.

    Aber Gründung ist mehr als Startups. Der viel größere Teil sind Existenzgründer:innen, Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen. Rund vier Millionen Menschen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen und unser Land wirtschaftlich wie sozial tragen.

    In Krisenzeiten steigen Gründungszahlen oft, weil neue Lösungen gebraucht werden. Ich wünsche mir, dass Gründen nicht nur Reaktion bleibt, sondern eine echte Bewegung wird. Weil Unternehmertum eine echte Karriereoption ist.

    Genau daran arbeiten wir bei Lexware. Wir wollen Unternehmertum einfacher machen. Mit Technologie, Wissen, Community und Formaten wie #TellYourStory, die zeigen, was Selbstständigkeit wirklich bedeutet. Mut, Gestaltungskraft und Leidenschaft.

    Die gestiegenen Startup-Zahlen sind ein starkes Signal. Aber sie sind nur ein Teil der Gründungsgeschichten in Deutschland.

    Mein Traum ist, dass irgendwann jemand sagt: Wegen Lexware habe ich mich selbstständig gemacht.

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  161. Unternehmerinnen und Unternehmer arbeiten nicht im luftleeren Raum.Sie arbeiten im Geflecht aus Bank, Finanzamt, Kunden, Partnern und Mitarbeitenden. Viele nennen das Tools. …

    Unternehmerinnen und Unternehmer arbeiten nicht im luftleeren Raum. Sie arbeiten im Geflecht aus Bank, Finanzamt, Kunden, Partnern und Mitarbeitenden.

    Viele nennen das Tools. Ich nenne es Beziehungen.

    Denn starke Unternehmen entstehen nicht im Silo. Sie entstehen dort, wo Verbindungen funktionieren.

    Genau hier beginnt für mich die Rolle von KI. Nicht als weiteres Tool, sondern als Mitdenker.

    Sie verbindet Daten, Perspektiven und Akteure. Sie bereitet Entscheidungen vorausschauend vor. Über alle Beziehungen hinweg.

    Nicht Buchhaltung in schneller. Sondern ein System, das Beziehungen ordnet und stärkt.

    Denn eine Software, die Unternehmen stärkt, kann nur eine Software sein, die Beziehungen stärkt.

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  162. Unternehmer:innen brauchen keine Tools, die ihnen zeigen, was war.Sie brauchen Partner, die mit ihnen nach vorne schauen. Genau darüber habe ich im Podcast „Digitale …

    Unternehmer:innen brauchen keine Tools, die ihnen zeigen, was war.

    Sie brauchen Partner, die mit ihnen nach vorne schauen.

    Genau darüber habe ich im Podcast „Digitale Vorreiter:innen“ gesprochen.

    Warum wir bei Lexware das Rückspiegel-Denken hinter uns lassen.

    Und wie das Lena Prinzip Selbstständigen hilft, Entscheidungen zu treffen statt nur Daten zu verwalten.

    Ich bin überzeugt:

    KI wird dann wirksam, wenn sie nicht nur Aufgaben erledigt, sondern Ergebnisse liefert.

    Wenn sie Menschen stärkt, statt sie mit Komplexität zu belasten.

    Dann wird Technologie zum echten Gamechanger.

    Und genau dann macht sie Unternehmertum wirklich leichter.

    Danke an Vodafone Business und Christoph Burseg für das inspirierende Gespräch.

    🎧 Jetzt reinhören: digitalevorreiter.podigee.io/375-ki-co-ceo-wie…

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  163. Bei Personalentscheidungen immer Gründer:innen bevorzugen?Genau das sagt Miriam Wohlfarth. Und sie hat gute Gründe dafür. In der aktuellen Folge vom Tell Your Story …

    Bei Personalentscheidungen immer Gründer:innen bevorzugen?

    Genau das sagt Miriam Wohlfarth. Und sie hat gute Gründe dafür.

    In der aktuellen Folge vom Tell Your Story Podcast sagt sie:

    „Ich würde immer Gründer:innen bevorzugen. Warum? Weil Menschen, die schon einmal gegründet haben, über den Tellerrand hinausblicken.“

    Sie wissen, wie sich Unsicherheit anfühlt. Was Verantwortung wirklich bedeutet. Und wie man mit wenig Ressourcen viel bewegen kann.

    Gründen prägt fürs Leben.

    Man wird generalistischer, selbstbewusster und resilienter. Man lernt, Dinge ins Machen zu bringen.

    Für Miriam ist Gründen kein Risiko, sondern ein Traumberuf. Ein echter Karriereweg.

    Und ich kann das sehr gut nachvollziehen.

    🎧 Die ganze Folge mit Miriam, Gründerin von Ratepay und Banxware, gibt’s jetzt im Tell Your Story Podcast:

    tellyourstory.lexware.de/story/miriam-wohlfahr…

    Was denkst du

    Sollte Gründungserfahrung bei Personalentscheidungen stärker zählen?

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  164. Die Frage ist nicht, ob der KI-Co-CEO kommt.Und auch nicht, wer ihn bringt. Er kommt. Was das bedeutet? Weg vom Prompten, hin zum Mandatieren. Weg von …

    Die Frage ist nicht, ob der KI-Co-CEO kommt.

    Und auch nicht, wer ihn bringt.

    Er kommt.

    Was das bedeutet? Weg vom Prompten, hin zum Mandatieren. Weg von Aufgaben, hin zu Ergebnissen.

    Also: Denkt nicht in To-dos, denkt in Zielen.

    Denn wer das heute lernt, trifft in fünf Jahren keine 100 Entscheidungen mehr am Tag. Sie sind schon getroffen, bevor der erste Kaffee getrunken ist.

    Meine ganze Keynote zum Lena Prinzip jetzt auf YouTube:

    youtube.com/watch?v=mBaFNUnBtBk

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  165. Über 600.000 Unternehmen arbeiten heute mit Lexware.Das ist für mich kein Erfolgsbeweis. Es ist Verantwortung. Denn je größer die Reichweite, desto weniger …

    Über 600.000 Unternehmen arbeiten heute mit Lexware.

    Das ist für mich kein Erfolgsbeweis.

    Es ist Verantwortung.

    Denn je größer die Reichweite, desto weniger darf Führung aus sich selbst heraus argumentieren.

    Dann zählt nicht, was sich intern richtig anfühlt.

    Dann zählt, was im Markt trägt.

    Der Markt bewertet keine Absichten.

    Er bewertet Wirkung.

    Ob Lösungen entlasten.

    Ob sie stabil sind.

    Und ob sie im Alltag funktionieren, gerade wenn es komplex wird.

    Wachstum ist dabei kein Ziel.

    Es ist eine Konsequenz.

    Und mit jeder Skalierung verschiebt sich der Fokus.

    Weg von Tempo und Experiment.

    Hin zu Verlässlichkeit und Verantwortung.

    Gerade in Software geht es dabei nicht um Features.

    Es geht um Existenzen.

    Um Zahlen, Abläufe und Vertrauen.

    Buzzwords helfen da wenig.

    KI, Agilität oder neue Arbeitsweisen haben keinen Wert an sich.

    Sie zählen erst, wenn sie messbar wirken.

    Führung heißt für mich nicht, Trends zu verkörpern.

    Sondern Entscheidungen zu treffen, die tragen.

    Der Markt ist dabei kein Feedbackkanal.

    Er ist der Maßstab.

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  166. Es geht nicht darum, dass KI besser wird.Es geht darum, dass wir besser gelernt haben, mit ihr umzugehen. 2026 könnte genau deshalb der Auftakt für …

    Es geht nicht darum, dass KI besser wird.

    Es geht darum, dass wir besser gelernt haben, mit ihr umzugehen.

    2026 könnte genau deshalb der Auftakt für eine neue Ära der Selbstständigen sein.

    Denn was in den letzten drei Jahren passiert ist, war mehr als technischer Fortschritt. Es war ein Perspektivwechsel mit offenem Ausgang.

    Vertrauen ist dabei nicht vom Himmel gefallen. Es musste wachsen. Und es wächst noch. Aber die Grundlagen sind gelegt.

    2023

    Die erste breite Berührung mit generativer KI.

    Viele Tests. Viel Skepsis. Viel heiße Luft.

    Zwischen Neugier und Reizüberflutung war es ein Jahr zum Staunen.

    2024

    Die ersten echten Anwendungsfälle.

    KI im Rechnungswesen. In der Kommunikation. Im Tagesgeschäft.

    Weniger Wow. Mehr die Frage: Hilft mir das wirklich?

    Und dann die ersten Aha-Momente bei denen, die nicht reden, sondern machen.

    2025

    Der Übergang beginnt.

    Weg vom reinen Tooldenken. Hin zu Systemen.

    KI wird Teil von Entscheidungen, Prozessen und Verantwortung.

    In Steuerkanzleien. In Handwerksbetrieben. Im Solo-Business.

    Oft nicht perfekt. Aber nützlich. Und verlässlich genug, um zu bleiben.

    Was mich dabei besonders beschäftigt hat:

    Nicht die Geschwindigkeit der Technik war entscheidend. Sondern unsere Haltung zu ihr.

    Und genau deshalb könnte 2026 etwas Neues einläuten.

    Nicht, weil KI plötzlich alles kann.

    Sondern weil wir gelernt haben, was wir ihr zutrauen wollen. Und was bewusst nicht.

    Für Selbstständige bedeutet das:

    Dass die Infrastruktur zum ersten Mal wirklich auf ihrer Seite steht.

    Dass sie nicht mehr alles selbst können müssen, sondern klug orchestrieren.

    Dass KI dort entlastet, wo früher Excel, E-Mail und Endlosschleifen waren.

    Und dass Selbstständigkeit nicht Einsamkeit heißt, sondern Eigenverantwortung im besten Sinne.

    Mit Systemen, die zuarbeiten.

    Mit Software, die sich anpasst.

    Nicht dominiert, sondern unterstützt.

    Im Ergebnis heißt das:

    Mehr Orientierung, wenn Druck entsteht.

    Mehr Klarheit, wenn Routine fehlt.

    Mehr Vertrauen in Systeme, die nicht alles können, aber das Richtige.

    Was also beginnt mit 2026?

    Kein radikaler Neustart.

    Sondern der Moment, in dem KI aufhört, Diskussion zu sein und Teil der Lösung wird.

    Ein Jahrzehnt für alle, die selbst entscheiden wollen.

    Und sich dabei intelligent unterstützen lassen.

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  167. „Wenn mir jemand sagt, das geht nicht, dann denke ich: Doch, das geht.Und ich zeig’s euch.“ Manche Menschen tragen diese besondere Energie in sich. Sie packen an, statt sich …

    „Wenn mir jemand sagt, das geht nicht, dann denke ich: Doch, das geht. Und ich zeig’s euch.“

    Manche Menschen tragen diese besondere Energie in sich. Sie packen an, statt sich aufhalten zu lassen. Miriam Wohlfarth ist genau so ein Mensch.

    Als sie gegründet hat, sagten viele: zu alt, zu riskant, nicht erlaubt.

    Heute ist sie eine der prägendsten Unternehmerinnen Deutschlands und für mich persönlich ein echtes Vorbild.

    Wir haben uns in den letzten Jahren auf vielen Panels über Embedded Finance und Zukunftsthemen ausgetauscht. Dieses Mal durfte ich selbst in die Rolle des Interviewers schlüpfen und mit Miriam über ihren Weg, ihre Haltung und ihren Mut sprechen.

    🎧 Die neue Folge von „Tell your story – der Macher:innen-Podcast“ ist jetzt online: tellyourstory.lexware.de/podcast

    Wenn du hören willst, wie man sich von Widerständen nicht bremsen lässt, sondern daraus Kraft zieht, dann hör unbedingt rein. Auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

    Danke dir, liebe Miriam, für das offene Gespräch und die inspirierenden Einblicke 🙏

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  168. Kein Geschäftsmodell hat ein fixes Enddatum.Aber jedes hat eine begrenzte Gültigkeit. Irgendwann passen Markt, Technologie oder Erwartungen nicht mehr …

    Kein Geschäftsmodell hat ein fixes Enddatum.

    Aber jedes hat eine begrenzte Gültigkeit.

    Irgendwann passen Markt, Technologie oder Erwartungen nicht mehr zusammen.

    Nicht abrupt. Nicht fahrlässig.

    Sondern leise.

    Die eigentliche Frage ist deshalb nicht, ob ein Geschäftsmodell überholt wird.

    Sondern, was du tust, bevor es passiert.

    2011 standen wir bei Lexware genau an diesem Punkt.

    Erfolgreich. Etabliert. Sicher.

    Und trotzdem haben wir uns bewusst aus dem Kern herausgelöst.

    Ein kleines Team. Ein paar Kilometer entfernt.

    Mit einem klaren Auftrag: Den Rückspiegel abbauen.

    Daraus entstand Lexware Office.

    Cloud statt On-Premise.

    Und damit Konkurrenz zu unserem eigenen Portfolio.

    2014 nannte uns das manager magazin „die Kannibalen von Freiburg“.

    Das war nicht bequem.

    Aber es war notwendig.

    Denn Selbstkannibalisierung ist kein Zeichen von Schwäche.

    Sie ist ein Zeichen von Verantwortung.

    Heute stehen wir wieder an so einem Punkt.

    KI verändert nicht nur Prozesse, sondern Entscheidungslogiken.

    Wieder funktioniert vieles gut.

    Und wieder stellt sich die gleiche Frage:

    Was müssen wir heute loslassen, obwohl es erfolgreich ist,

    damit wir morgen noch relevant sind?

    Wann hast du dein Geschäftsmodell zuletzt wirklich infrage gestellt?

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  169. Erfolg fühlt sich gut an.Und genau darin liegt die größte Gefahr. Wir blicken bei Lexware auf erfolgreiche Jahre zurück. Wachstum, …

    Erfolg fühlt sich gut an.

    Und genau darin liegt die größte Gefahr.

    Wir blicken bei Lexware auf erfolgreiche Jahre zurück. Wachstum, Fortschritt, viele richtige Entscheidungen. Das ist großartig.

    Und genau deshalb müssen wir uns selbst immer wieder infrage stellen.

    Denn Unternehmen scheitern selten, wenn es schwierig wird.

    Sie scheitern, wenn alles läuft.

    Im Blue-Ocean-Denken heißt es sinngemäß:

    Langfristig ist kein Unternehmen erfolgreich.

    Heute würde ich sagen: kein Geschäftsmodell.

    Nicht, weil Menschen plötzlich schlechter werden.

    Sondern weil sich Märkte, Technologien und Erwartungen leise verschieben.

    Wandel kündigt sich selten laut an.

    Er passiert schleichend.

    Neue Technologien übernehmen nicht auf einen Schlag.

    Sie verändern zuerst Entscheidungen. Dann Prozesse. Dann ganze Geschäftsmodelle.

    Und irgendwann merkt man: Wir reagieren nur noch.

    Geoffrey Moore beschreibt das als den Moment, in dem man die nächste Welle verpasst.

    Nicht, weil man sie nicht gesehen hat.

    Sondern weil man zu lange auf der alten stehen geblieben ist.

    Viele der Unternehmen auf dieser Grafik waren nicht unfähig.

    Sie waren erfolgreich.

    Zu erfolgreich, um sich selbst noch ernsthaft infrage zu stellen.

    Deshalb sind für mich die gefährlichsten Momente die guten.

    Die, in denen alles funktioniert.

    Die, in denen man sich zurücklehnen könnte.

    Genau dann braucht es Neugier statt Selbstzufriedenheit.

    Gestaltung statt Verwaltung.

    Und den Mut, auch im Erfolg loszulassen.

    Bleiben wir hungrig.

    Bleiben wir wandlungsfähig.

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  170. Wer selbstständig ist, übernimmt Verantwortung.Jeden Tag. Für Entscheidungen. Für Mitarbeitende. Für Kund:innen. Für sich selbst. Genau deshalb war für …

    Wer selbstständig ist, übernimmt Verantwortung. Jeden Tag.

    Für Entscheidungen. Für Mitarbeitende. Für Kund:innen. Für sich selbst.

    Genau deshalb war für mich klar: Die neue TV-Kampagne darf keine Produktstories erzählen. Sie muss echte Geschichten erzählen.

    Geschichten von Menschen, die ihr eigenes Ding machen. Die Risiken eingehen. Die sich nicht verstecken.

    „Tell Your Story“ ist für uns kein Claim. Es ist der Kern dessen, warum es Lexware gibt.

    Im Mittelpunkt der Kampagne stehen drei Unternehmerpersönlichkeiten, die uns persönlich beeindruckt haben:

    🛠️ Johanna Röh. Handwerkerin mit eigener Werkstatt und dem Mut, ihren Weg zu gehen.

    🥖 Till Gurka. Bäckermeister, der Tradition lebt und gleichzeitig neu denkt.

    🌱 Estella Schweizer. Köchin, vegane Buchautorin und Unternehmerin mit klarer Haltung.

    Sie machen das, was sie lieben.

    Unsere Aufgabe ist es, ihnen den Rücken freizuhalten. Bürokratie rauszunehmen. Komplexität zu reduzieren.

    Unsere Mission ist klar: Wir erleichtern Unternehmertum.

    Deshalb sind wir ab heute auf ARD, ZDF, RTL, Sky, Netflix, Youtube, Amazon und Co sichtbar. Für alle, die selbstständig sind. Für alle, die es werden wollen. Und für alle, die manchmal zweifeln, aber trotzdem weitermachen.

    Unternehmertum verdient Sichtbarkeit.

    Dafür stehen wir. Dafür steht Lexware.

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  171. Der Markt entscheidet. Nicht Buzzwords.Neues Jahr, neue Pläne, neue Strategien. Viele starten mit großen Schlagworten ins Jahr. KI first. KI …

    Der Markt entscheidet. Nicht Buzzwords.

    Neues Jahr, neue Pläne, neue Strategien.

    Viele starten mit großen Schlagworten ins Jahr.

    KI first.

    KI Strategie.

    KI Reifegrad.

    KI Roadmap.

    Das klingt modern.

    Aber modern klingen ist kein Geschäftsmodell.

    Der Markt bewertet keine Strategiepapiere.

    Er bewertet Ergebnisse.

    Ob Kund:innen ein Angebot nutzen.

    Ob ein echtes Problem gelöst wird.

    Und ob jemand bereit ist, dafür zu bezahlen.

    Deshalb halte ich wenig davon, Arbeitsweisen oder Technologien zum Selbstzweck zu erklären.

    Agilität ist kein Ziel. KI auch nicht.

    Beides entfaltet erst dann Wirkung, wenn es am Markt funktioniert.

    Viele Diskussionen drehen sich darum, wie wir arbeiten.

    Zu selten darum, warum es für Kund:innen relevant ist.

    Oder was konkret einfacher, schneller oder besser wird.

    Der Markt ist dabei erstaunlich ehrlich.

    Er ignoriert Etiketten.

    Er korrigiert Annahmen, die gut aussehen, aber nicht tragen.

    Und er belohnt Lösungen, die wirken.

    Vielleicht ist das eine gute Haltung für 2026.

    Welches Feld auf dem Bingo würdest du als Erstes streichen?

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  172. 2025 war für mich ein Jahr der Klärung.Nicht laut. Aber wichtig. Ich habe viel über Führung nachgedacht. Über Verantwortung statt Titel. Über …

    2025 war für mich ein Jahr der Klärung.

    Nicht laut. Aber wichtig.

    Ich habe viel über Führung nachgedacht. Über Verantwortung statt Titel. Über Freiheit, die nur mit Klarheit funktioniert. Und über den Unterschied zwischen beschäftigt sein und wirklich etwas bewegen.

    Eine Frage hat mich das ganze Jahr begleitet: Was hilft Selbstständigen wirklich weiter?

    Nicht noch ein Tool. Nicht der nächste Hype. Nicht 100 neue Prompts.

    Sondern Systeme, die tragen. Ziele statt To-do-Listen. Und ein neuer Umgang mit KI: Mandatieren statt Prompten. Ihr sagen, was erreicht werden soll, nicht jeden Klick vorgeben.

    KI ist kein Werkzeug. Sie ist ein Führungsinstrument.

    2026? Mehr Klarheit. Mehr Fokus. Mehr Mut, Dinge bewusst nicht zu tun.

    Weniger „Was geht noch?" Mehr „Was ist jetzt richtig?

    Wenn 2026 ein Jahr der Wirkung wird, dann war 2025 die richtige Vorbereitung.

    Kommt gut rein. Und macht was draus. 🙌

    Was hast du 2025 bewusst gelassen?

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